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Wir holen uns den Sommerurlaub nach Hause – Mach‘ doch mal ’ne Fika

  • 29. Juli 2020
  • Von Johanna
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Wir holen uns den Sommerurlaub nach Hause – Mach‘ doch mal ’ne Fika

Es kann so einfach sein. Zimtschnecke, Kaffee – fertig ist die schwedische Kaffeepause. Nachdem wir uns schon Hummus & leckere Tapas auf den heimischen Tisch geholt haben, geht’s im kulinarischen Sommerurlaub heute mal in Richtung Norden. Wir machen schwedische Fika – mit leckeren Zimtschnecken und frisch gebrühtem Kaffee.

Die Fika hat in Schweden lange Traditon. Sowohl im Arbeitsleben, als auch bei Treffen mit Familie oder Freunden ist die kleine Kaffeepause mit süßem Gebäck und einem Heißgetränk sehr beliebt. Der Klassiker: Zimtschnecken und Kaffee.

Zimtschnecken-Rezepte gibt es viele – aber ich schwöre auf dieses, welches ich vor Jahren mal im Netz gefunden und seitdem leicht abgeändert immer wieder mache. Die Schnecken sind einfach perfekt. Goldbraun & herrlich soft – mit der perfekten Zucker-Zimt-Balance im Inneren und knackigem Hagelzucker bestreut.

Wenn man sie macht, dann duften Wohnung und Hausflur so herrlich und man muss aufpassen, dass sie nicht zum Grundnahrungsmittel für die kommenden Tage werden. Ach, wobei – warum eigentlich nicht. Zimtschnecken gehen einfach immer!

Für ein ganzes Blech köstlicher Zimtschnecken braucht ihr:

Für den Teig:

  • 150 Gramm Butter
  • 500 Milliliter Milch
  • ein Paket frische Hefe
  • 150 Gramm Zucker
  • einen Teelöffel Salz
  • 1 Teelöffel Kardamom
  • ein Kilo Weizenmehl (450)

Für die Zimtfüllung:

  • 75 Gramm zimmerwarme Butter
  • 100 Gramm Zucker
  • 1 Esslöffel Zimtpulver
  • 1 geschlagenes Ei zum bestreichen
  • Hagelzucker zum besteuen

Im ersten Schritt wird die Butter auf dem Herd zerlassen und die Milch wird dazugegeben. Sobald die Mischung handwarm ist, wird die Hefe kleingebröselt und mit in den Topf gerührt. In einer Schüssel gesellen sich Mehl, Salz & Kardamom dazu.

Alles wird auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsplatte zu einem homogenen Teig geknetet. Dieser wird zu einer Kugel geformt und in die Schüssel gelegt. Abgedeckt darf er nun an einem warmen Ort etwa eine dreiviertel Stunde aufgehen.

Anschließend wird der Teig noch einmal durchgeknetet und zu drei etwa gleich großen Rechtecken ausgerollt (der Teig sollte dann etwa einen halben Zentimeter dick sein.

Die ausgerollten Teigstücke werden dann mit Butter bestrichen und mit der Zucker-Zimt-Mischung großzügig bestreut.

Die Teigstücke der Länge nach aufrollen und mit einem scharfen Messer in ca. 5cm dicke Scheiben aufschneiden und großzügig auf dem Blech verteilen. Dort dürfen sie nochmals etwa eine halbe Stunde ruhen und noch ein wenig aufgehen. Währenddessen könnt ihr den Ofen schonmal auf maximale Temperatur (mind. 220 Grad) vorheizen.

Bevor es für knappe 8 Minuten in den Ofen geht, werden die kleinen Schnecken noch mit dem Ei bestrichen und mit Hagelzucker bestreut.

Nach dem Backen dürfen sie unter einem Leinentuch auskühlen – das führt dazu, dass sie nicht austrocknen und herrlich fluffig bleiben.

Jetzt heißt es nur noch: Freunde zusammentrommeln, Kaffee aufsetzen und den Tisch decken. Am besten schmecken die kleinen Schnecken noch ofenwarm. Man kann sie übrigens auch ganz hervorragend einfrieren und schnell frisch aufbacken, wenn sich Besuch ankündigt.

Johanna

Ich bin Johanna, bin 27 Jahre alt und lebe im schönen Kiel. Ich bin ein gebürtiges Nordlicht und finde, dass es kaum einen schöneren Ort zum Leben gibt, als unser Bundesland zwischen den zwei Meeren. Ich liebe es mir an der See den Wind um die Nase pusten zu lassen – und das bei jedem Wetter. Ansonsten schlägt mein Herz für schönes Wohnen. Ich liebe gutes Design und baue auch gern mal das ein oder andere Möbelstück selbst.

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