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Probier’s vegan – der Osterbrunch

  • 8. April 2022
  • Von Johanna
  • 0 Kommentare
Probier’s vegan – der Osterbrunch

Ostern und Eier gehören einfach zusammen. Doch was, wenn man die Hühnereier mal weglässt? Das habe ich für euch mal ausprobiert. Und ich bin ganz ehrlich: ich war skeptisch. Aber was soll ich sagen: mein kleiner, veganer Osterbrunch war überraschend lecker!

Um es mir selbst ein bisschen einfach zu machen, habe ich mich erstmal um vegane Dekoration bemüht. Denn es ist nicht weiter schwer die ausgeblasenen Eier durch eine tierfreundliche Variante aus Holz zu ersetzen. Die Holzeier gefallen mir persönlich sogar in natürlichem Holzton am besten. Man kann sie aber auch ohne weiteres mit Arylfarben bemalen. Und wer sich jetzt denkt „Ein Holz-Ei macht aber noch keinen veganen Osterbrunch, liebe Johanna!“ – vollkommen richtig. Das war nur zum Aufwärmen. Jetzt geht’s an die Oster-Klassiker!

Das Osterbrot

Jetzt geht’s an meinen persönlichen Liebling an der Ostertafel: dem Osterbrot. Ein fluffig leichtes Hefegebäck, dass für mich zur Osterzeit nicht fehlen darf. Das Grundrezept für den Teig hat euch Laura hier aufgeschrieben. Das „veganisieren“ von diesem Hefeteig ist kinderleicht: Statt Milch kommt Pflanzenmilch zum Einsatz, statt Butter Margarine. Und für den Glanz des Brotes, für den sonst das Ei zum Bestreichen da ist, kann man einfach etwas Agavendicksaft mit pflanzlicher Milch mixen. Noch etwas Zuckerguss, Mandeln und Rosinen – fertig ist mein veganer Osterzopf. Und man schmeckt – ehrlich gesagt – keinen Unterscheid zur klassischen Variante. 10/10 Sternen – den gibt’s hier bald wieder!

Das Rührei

Zu einem Brunch gehört für mich ein leckeres Rührei einfach dazu. Freunde, die vegan leben, haben mir inzwischen mehrfach davon vorgeschwärmt, dass man sogar Rührei vegan herstellen kann. Ich gestehe: ich war skeptisch. Habe aber brav alle Zutaten gekauft und es ausprobiert. Mein Fazit: es schmeckt nicht zu 100% nach Rührei, aber es ist ein würdiger Ersatz, der mit leckerem Geschmack am Frühstückstisch punkten kann und hier definitiv nicht das letzte Mal zubereitet wurde!

Für das vegane Rührei braucht ihr:

  • einen Block Naturtofu
  • eine Zwiebel
  • einen Teelöffel Kurkuma
  • einen halben Teelöffel Paprikapulver
  • 1/2 Teelöffel Kala Namak – schwarzes Salz, später nach Geschmack
  • etwa 1/2 Becher Sojajoghurt

Und so geht’s:

Die Zwiebel kleinschneiden und in einer Pfanne mit etwas Öl anschwitzen. Währenddessen den Tofu etwas abtropfen lassen und mit den Händen klein bröseln. Anschließend für ein paar Minuten mit in die Pfanne geben. Als nächstes kommen die Gewürze dazu: Kurkuma und Paprika dürften die meisten von euch kennen – Kala Namak war auch für mich ein neuer Gast in der Küche. Das schwarze Salz stammt ursprünglich aus Indien und ist hierzulande besonders in der veganen Küche sehr beliebt. Es riecht etwas ungewöhnlich und schmeckt, aufgrund seiner Schwefelnote, nach Ei. Perfekt also, um das vegane Rührei zu würzen. Je nachdem wie stark die Ei-Note sein darf, sollte das Salz dosiert werden. Optional kann man auch noch ein paar Hefeflocken dazugeben. Ich hab’s mit und ohne probiert und fand‘ den Unterscheid kaum merklich.

Sobald alle Gewürze in der Pfanne gelandet ist, kommt der Sojajoghurt mit dazu. Noch einmal kurz unter Rühren aufkochen – fertig ist das falsche Rührei. Serviert wird’s mit frischen Brötchen und etwas Schnittlauch.

Ei, Ei, Ei

Keine Lust auf Selbermachen, aber Lust auf Eierspeisen ohne Ei? Kein Problem: im Einzelhandel gibt es inzwischen auch viele vegane Alternativen zu kaufen – wie zum Beispiel diesen V-Eiersalat aus einer Kieler Manufaktur.

Ihr seht: mit veganen Alternativen verzichtet man zwar auf tierische Produkte, nicht aber auf Geschmack. Vielleicht habt ihr ja Lust es auch mal zu testen. Guten Appetit!

Johanna

Ich bin Johanna, bin 30 Jahre alt und lebe im schönen Kiel. Ich bin ein gebürtiges Nordlicht und finde, dass es kaum einen schöneren Ort zum Leben gibt, als unser Bundesland zwischen den zwei Meeren. Ich liebe es mir an der See den Wind um die Nase pusten zu lassen – und das bei jedem Wetter. Ansonsten schlägt mein Herz für schönes Wohnen. Ich liebe gutes Design und baue auch gern mal das ein oder andere Möbelstück selbst.

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