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Rezept für klassische Lebkuchen ohne Mehl

  • 28. November 2021
  • Von Johanna
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Rezept für klassische Lebkuchen ohne Mehl

Letzten Winter wurde bei uns eine kleine Tradition geboren: wir saßen im Shutdown-Winter auf dem Sofa und fragten uns, was man den Verwandten doch nur schicken könnte, um die Vorweihnachtszeit ein wenig zu versüßen. Und da kamen wir auf die Idee doch einfach mal ganz traditionelle Elisen-Lebkuchen. Die sind nämlich nicht nur lecker, sondern halten sich auch mehrere Wochen, sodass man sie gut verschicken kann, ohne Sorgen zu haben.

Bevor es ans Backen ging, habe ich viel recherchiert, um auf das perfekte Rezept zu kommen. So richtig echte Lebkuchen ohne Mehl sollten es werden. Kaum war das gefunden, tat sich das nächste Problem auf: ich fand keine Oblaten – nirgends. Also suchte ich im Netz und wurde fündig. Aber ich fand nicht nur Oblaten, sondern auch ein merkwürdiges Gerät, welches Laut Hersteller unverzichtbar für das Machen von Lebkuchen ist: eine Lebkuchenmühle.

Und was soll ich sagen? Die Anschaffung hat sich tatsächlich gelohnt. Das gute Stück nimmt einem nämlich tatsächlich sehr viel Arbeit ab und erleichtert die Portionierung ungemein.

Alternativ kann man den Teig allerdings auch mit einem Löffel auf die Oblaten portionieren oder aber auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech aufstreichen und anschließend klein schneiden.

Egal wie ihr es macht, ihr solltet auf jeden Fall Zeit einplanen, denn der Teig für die Lebkuchen muss mindestens 24 Stunden an einem kühlen Ort ziehen. Ein Punkt, den ich dieses Jahr leider vergessen habe und den ich euch daher nun direkt zum Beginn auf den Weg gebe!

Ansonsten benötigt ihr für circa 40 Lebkuchen auf Oblaten mit einem Durchmesser von 8cm:

300 g Rohrohrzucker
6  Eier
2 Esslöffel Lebkuchengewürz
200 g  fein gemahlene Haselnüsse
100 g fein gemahlene Mandeln
180 g Haselnüsse
50 g Walnüsse
50 g Zitronat
50g Orangeat
100 g kandierter Ingwer
geriebene Schale von zwei Bio-Orangen
geriebene Schale von einer Bio-Zitrone
Für die Glasur entweder Zuckerguss aus Zitronensaft und Puderzucker oder Schokoladenglasur.
Der erste Tag:
Am ersten Tag wird erstmal der Teig angesetzt. Dazu werden erstmal die ganzen Nüsse, sowie das Zitronat, das Orangeat und der Ingwer zerkleinert. Die Nüsse sollten am Ende grob gehackt sein, die kandierten Früchte möglichst klein gehackt. Ich gebe die Zutaten dafür kurz in einen Standmixer.
Als nächstes den Zucker mit den Eiern zusammen in eine große Schüssel geben und kurz aufschlagen. Als nächstes kommen alle weiteren Zutaten, inklusive dem Abrieb der Zitrusfrüchte, dazu.
Die fertige Masse darf nun für etwa 24 Stunden abgedeckt an einem kühlen Ort ziehen. Diese Zeit braucht der Teig, damit alle Aromen sich so richtig schön ausbreiten können – also gebt sie ihm bloß!
Der zweite Tag:
Nun geht’s ans Lebkuchen machen. Erstmal den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Und dann ran an die Lebkuchenmühle – wenn ihr denn eine habt. Die Bedienung ist kinderleicht. Teig auftragen, mit einem Messer glatt streichen, Oblate auflegen, umdrehen, einmal die Mühle drehen und fertig ist der perfekt portionierte Lebkuchen.
Anschließend geht’s für so circa 17 Minuten in den Backofen. Je nach Ofen kann es aber schneller gehen oder etwas Länder dauern. Hier muss man die Lebkuchen gut im Auge behalten.
Anschließend entweder direkt mit Zuckerguss bestreichen oder nach dem Abkühlen die Schokoladenglasur auftragen. Und fertig sind die Lebkuchen. Ich finde sie wirklich unschlagbar lecker und nicht mit dem vergleichbar, was man als Lebkuchen im Supermarkt kauft. Total saftig, nussig und weihnachtlich lecker.
Lasst sie euch schmecken!

Johanna

Ich bin Johanna, bin 30 Jahre alt und lebe im schönen Kiel. Ich bin ein gebürtiges Nordlicht und finde, dass es kaum einen schöneren Ort zum Leben gibt, als unser Bundesland zwischen den zwei Meeren. Ich liebe es mir an der See den Wind um die Nase pusten zu lassen – und das bei jedem Wetter. Ansonsten schlägt mein Herz für schönes Wohnen. Ich liebe gutes Design und baue auch gern mal das ein oder andere Möbelstück selbst.

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