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Zucchini-Möhren-Puffer für Babys und Kleinkinder

  • 19. April 2022
  • Von Laura
  • 0 Kommentare
Zucchini-Möhren-Puffer für Babys und Kleinkinder

Hach ihr Lieben,

Essensideen für Babys und Kleinkinder zu finden, das ist so eine Sache. Zumindest für mich. Manchmal finde ich das gar nicht so einfach. Auch wenn die Zwerge eigentlich alles mit essen können, was wir auch essen, stellt es sich öfter heraus, dass sie die Variation, die wir haben, einfach nicht gerne mögen. Vielleicht ist mein kleiner Großer auch lediglich ein Gourmet – ich weiß es nicht. Ich achte immer darauf, dass er viel probiert. Ein direktes „Das mag ich nicht!“, ohne zu testen, gibt es bei uns nicht. Und eigentlich klappt das auch ziemlich gut.

Um also genügend Abwechslung in den Speiseplan der Kids -naja bisher ja vorwiegend für den Zweijährigen- zu bekommen, suche und probiere ich immer wieder etwas Neues. Dieses Mal habe ich Zucchini-Möhren-Puffer gemacht und was soll ich sagen? Sie kamen super an! zum Glück. Denn das Rezept ist nicht nur fix und einfach. Man kann die Puffer gut zwei Tage im Kühlschrank lagern oder sie auch einfrieren. So hat man immer wieder ein kleines Notfallessen parat. Und die meisten Eltern wissen: Das ist nicht verkehrt und rettet einen manchmal die Laune des Lebens. Auch die Kleine -jetzt noch 6,5 Monate- kann die Puffer schon bald verputzen. Ab Beikoststart sind sie geeignet. Anfangs landet natürlich noch das meiste daneben. Daher mein „schon bald“. Noch testet sie eher die Konsistenz und die Frage „Wie-gut-kann-man-mit-den-Dingern-spielen“.

Also, hier mein Rezept!

Rezept: Zucchini-Möhren-Puffer

Zutaten

  • ca. 300 g Zucchini (eine große Zucchini)
  • ca. 150 g Möhre (zwei kleine Möhren)
  • 3 EL Dinkelvollkornmehl
  • 2 EL Paniermehl
  • 3 EL Haferflocken Feinblatt
  • Etwas Kräuter wie Bohnenkraut, Thymian, Rosmarin etc.
  • Gewürze wie Paprika Edelsüß

Zubereitung

  1. Zucchini und Möhren waschen, sauber machen und mit einer Reibe klein machen.
  2. Das Gemüse ggf. in einem Sie abtropfen lassen oder mit Hilfe eines Tuches/ Nussbeutels trocken pressen, damit die Puffer letztlich nicht zu nass werden und auseinander fallen.
  3. Geraspeltes Gemüse mit Mehl, Paniermehl, Haferflocken und Gewürzen und Kräutern mischen, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.
  4. Etwas Öl in einer Pfanne heiß machen. Hierfür eignet sich für Babys vor allem Rapsöl.
  5. Gemüsemischung mit Hilfe eines Esslöffels portionsweise in die Pfanne geben und zu kleinen Puffern formen.
  6. Ca. jeweils 5 Minuten bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun braten.
  7. Fertig!

Ich habe gleich eine größere Menge an Puffern gemacht und somit zehn kleine Puffer eingefroren. In zweier Portionen lassen diese sich immer spontan einsetzen und als Hauptgang oder Beilage servieren. Mit ein wenig (gewürztem) Naturjoghurt schmecken sie ziemlich lecker. Natürlich kann man hier auch anderes Gemüse testen. Anstatt Möhren kann man gut auch Kartoffeln oder Süßkartoffel verwenden. Oder man ersetzt die Zucchini. Pastinake eigenen sich auch wunderbar. Ebenfalls ein Pluspunkt der Puffer: Man kann das Rezept ganz leicht verändern und so schmecken sie immer etwas anders.

Probiert sie aus!

Liebste Grüße

Laura & Kids

Laura

Ich bin Laura, ein echtes Kieler Nordlicht mit einer Leidenschaft zum Schreiben, Reisen, schönen Wohnen und zur Natur. Süchtig bin ich nach gutem Kaffee, leckerem Essen und meinen vier kleinen Neffen. An Sonntagen stöbere ich gern auf Flohmärkten, während ich unter der Woche in einer Rösterei als Barista Latte Art serviere und neben meiner Arbeit an der Uni an meinem Abschluss in Umweltgeographie und -management tüftle.

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