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Waldbaden – Achtsamkeit im Wald

  • 20. Juni 2020
  • Von Franzi
  • 0 Kommentare
Waldbaden – Achtsamkeit im Wald

Ihr Lieben,

Wenn man den Begriff  „Waldbaden“ in den Raum wirft, dann bekommt man nicht selten nur ein müdes Lächeln, Stirnrunzeln und die Antwort „Ja, ja…früher nannten wir das SPAZIERGENGEHEN!“

Natürlich, auch beim Waldbaden ist der Spaziergang ein nicht ganz unwesentlicher Teil des Ganzen, ABER Waldbaden ist so, so, so viel mehr und darüber möchte ich euch heute berichten.

Waldbaden - Achtsamkeit im Wald

Woher kommt das Waldbaden?

Der Begriff  „Waldbaden“ bzw. „Shirin Yoku“ stammt ursprünglich aus Japan und bedeutet übersetzt so viel wie „Die Atmosphäre des Waldes aufnehmen“. Dort wird diese Art des Spaziergangs, die schon mehr einer Meditation gleicht, seit den 80er Jahren betrieben. Heute ist Shirin Yoku in Japan eine längst anerkannte und renommierte Therapieform.

Was macht man denn beim Waldbaden?

Der Wald und all seine vielfältigen Bäume sind einfach faszinierend.

Je nach Wald (und nicht Forst) stehen einige Bäume schon mehrere Hunderte Jahre dort, strahlen eine immense Ruhe aus, erzählen Geschichten und geben Schutz.

Dass man im Wald zur Ruhe kommt ist kein Geheimnis. Beim Waldbaden genießt man ihn mit all seinen Sinnen.

Man öffnet sich für Geräusche und Empfindungen, für die kleinsten Dinge und größten Geheimnisse. Rundum, man erspürt den Wald mit allen Sinnen.

Beim Waldbaden ist alles erlaubt (was der Wald zulässt und ihn nicht beschädigt! Bitte nicht von den Wegen gehen, wenn man es – z.B. auf Grund eines Naturschutzsgebiets – nicht darf) was euch gefällt und gut tut.

Waldbaden - Achtsamkeit im Wald

Wahrnehmen – Hinsehen – Hinfühlen

Wenn ihr euch ins Abenteuer Waldbaden wagt, dann zieht doch dabei mal eure Schuhe aus und lauft barfuß, legt euch auf den Waldboden oder umarmt Bäume (und nein, das ist keine wilde Spinnerei, sondern wirklich faszinierend entspannend und bodenständig!), nehmt jede Bewegung ganz bewusst wahr.

Hört hin! Hört genauer hin. Hört die Feinheiten.

Schaut euch den Waldboden an, was passiert da überhaupt?

Lasst eure Hände über Gräser und Rinden streichen. Schaut in die Kronen und riecht in den Wald hinein, riecht an Blättern oder dem Waldboden.

Setzt euch auf einen alten Baumstumpf, macht die Augen zu und verweilt eine Weile. Wie fühlt sich das an?

Waldbaden - Achtsamkeit im Wald

Nehmt wahr, nehmt auf, folgte euer Intuition.

Lasst euch auf den Wald ein und seht euch als Teil des großen ganzen Systems.

Ihr seht, ein „einfacher“ Spaziergang ist das Waldbaden nicht. Es ist so viel mehr und der Wald tut unseren Körpern und Gedanken immens gut und hilft beim Abbau von alltäglichem Stress ungemein.

Waldbaden - Achtsamkeit im Wald

Habt ihr es schon ausprobiert, oder haben wir euch heute große Lust gemacht, es auch mal zu probieren?

Berichtet uns doch gern in den Kommentaren von euren Erfahrungen! Wir freuen uns!

Franzi

Ich bin Franzi, 33 Jahre alt und selbstständige Fotografin, sowie Autorin und Bloggerin. Seit über 10 Jahren lebe ich im Norden des Landes und könnte mir keinen schöneren Ort mehr vorstellen. Ich liebe Themen rund um Nachhaltigkeit, grünes Leben, faires Reisen und bin ganz mächtig verliebt in Eichhörnchen.

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