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Vier Alternativen zum klassischen Weihnachtsbaum – mit DIY

  • 15. November 2020
  • Von Johanna
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Vier Alternativen zum klassischen Weihnachtsbaum – mit DIY

Er gehört zum Weihnachtsfest, wie die heiligen drei Könige zum Krippenspiel: der gute, alte Weihnachtsbaum. Jährlich werden deutschlandweit rund 30 Millionen Bäume verkauft, die deutsche Wohnzimmer, Vorgärten und Weihnachtsfeste zieren. Die große Mehrheit von ihnen wird geschlagen – also gefällt, im Anschluss an das Fest entsorgt und entweder zu Biomasse verarbeitet oder zur Wärmeerzeugung verbrannt.

Doch es gibt auch Möglichkeiten die Bäume zu verschonen und eine nachhaltigere Alternative zum geschlagenen Baum ins Wohnzimmer einziehen zu lassen. Hier hat man die Qual der Wahl, denn die Auswahl wird von Jahr zu Jahr größer. Von Kunsttanne über Rent-a-Tree bis zum DIY-Weihnachtsbaum ist alles dabei!

Künstliche Tannenbäume – einer für immer.

Die erste Alternative, die einem für den klassischen Tannenbaum in den Kopf kommt, ist ein Baum aus Plastik, welcher nach dem Fest bequem im Keller verstaut werden kann. Hier gibt es inzwischen tatsächlich Modelle, die ihren nadeligen Verwandten zum verwechseln ähnlich sehen. Dennoch scheiden sich hier die Geister, denn für viele gehört der Geruch nach frischen Tannennadeln einfach zum Fest dazu.

Lebendige Bäume im Topf

Wer kein Bäumchen auf dem Gewissen haben, aber dennoch nicht auf einen echten Baum verzichten möchte, kann sich einen Baum im Topf ins Haus holen. Hierbei gilt es aber ein kleines, aber feines Detail zu beachten:

Viele Bäume, die an zentralen Verkaufsstellen oder in Baumärkten im Topf verkauft werden, haben gestutzte Wurzeln, um in einen kleinen Topf zu passen. Sie zeichnen sich zwar durch eine längere Haltbarkeit aus, sind aber nicht auspflanzbar, da sie nicht genügend Wurzeln haben, um weiter wachsen zu können. Meist wird dies am Baum ausgewiesen. Auch die Begriffe „getopft“ oder „topfgedrückt“ weisen auf diese Art von Baum hin.

Zum späteren Auspflanzen eignen sich lediglich Bäume, die topfgewachsen oder mitsamt Wurzeln in entsprechend große Töpfe gesetzt wurden. Apropos auspflanzen: hierfür braucht man natürlich den passenden Garten – einfach in den Wald pflanzen sollte man den ausgedienten Weihnachtsbaum nicht pflanzen.

Bäumchen leihen

Wenn euch der Garten fehlt, ist vielleicht ein geliehener Baum genau das Richtige. Mietbäume werden inzwischen deutschlandweit angeboten und sogar per Post verschickt. Wer es lieber regional mag, wird z.B. hier fündig:

Hamburger Umland, Rellingen: Rent-a.Plant.de (Lieferung ist auch möglich)

DIY-Weihnachtsbaum

Lieber gar kein Nadelbaum in der Wohnung? Kein Problem! Bastel dir doch einfach deinen eigenen Baum! Das Internet ist voll mit Ideen. Vom mit einer Lichterkette an der Wand nachgezeichneten Silhouette eines Baumes, über einen selbstgebauten Baum im Peterson-und-Findus Stil bis hin zum Baum aus Altholz. Letzteren habe ich mal ausprobiert und kann euch sagen: Es ist total easy!

Einfach etwas Holz sammeln – dünne Äste oder Treibholz vom Strand. Es gehen – für größere Versionen – aber auch Holzlatten aus dem Baumarkt.

Ansonsten benötigt ihr:

  • Eine Rosenschere 
  • eine Säge
  • Zollstock
  • Akkubohrer mit Holzbohrern
  • Einen Holzklotz, umgedrehten Blumentopf o.ä. als Standfuß
  • dünner Holz- oder Metallstab (z.B. Rankhilfe oder Rundholz)

Zuerst werden die Äste so eingekürzt, dass man sie als „Tannenbaum“ übereinander legen kann. Dünne Äste bekommt man gut mit einer Rosenschere gestutzt, etwas dickere müssen gesägt werden. Dann wird wird mit dem Lineal an jedem Stöckchen der Mittelpunkt angezeichnet.

Nun bekommt jeder Ast in der Mitte ein Loch hineingebohrt. Dieses sollte gerade groß genug sein, dass der Stab, der am Ende alles zusammenhält, hindurchpasst.

Anschließend wird alles der Reihe nach auf den Stab „aufgefädelt“. Für die Spitze kann man eine formschöne Astgabel anbohren und als Abschluss aufsetzen.

… und fertig ist der DIY-Weihnachtsbaum!

 

Johanna

Ich bin Johanna, bin 27 Jahre alt und lebe im schönen Kiel. Ich bin ein gebürtiges Nordlicht und finde, dass es kaum einen schöneren Ort zum Leben gibt, als unser Bundesland zwischen den zwei Meeren. Ich liebe es mir an der See den Wind um die Nase pusten zu lassen – und das bei jedem Wetter. Ansonsten schlägt mein Herz für schönes Wohnen. Ich liebe gutes Design und baue auch gern mal das ein oder andere Möbelstück selbst.

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