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Sommertrend: Blumen pressen

  • 17. Juni 2020
  • Von Regina
  • 0 Kommentare
Sommertrend: Blumen pressen

Lasst uns über Blumen sprechen.

Oder lasst Blumen sprechen.

Letzteres ist hier fast täglich Programm. Es vergeht nämlich kaum ein Tag, an dem meine Tochter mich nicht mit einem kleinen Strauß überrascht. Und ich liebeliebe all ihre kleinen Sträußchen.

Schönster Mini-Strauß

Wie gut, dass es die Möglichkeit gibt, die Lebensdauer zumindest der einzelnen Blumen ein wenig zu verlängern, um sich an ihnen zu erfreuen. Stichwort Blumenpressen. Die kann man übrigens kinderleicht selber machen.

Alles, was man dafür braucht, sind folgende Dinge:

Material zum Basteln einer Blumenpresse

  • 2 Holzbretter mit jeweils 4 Bohrlöchern (alte Frühstücksbrettchen eignen sich auch sehr gut)
  • 4 passende Schrauben (darauf achten, dass sie lang genug sind)
  • 4 Unterlegscheiben
  • 4 Schraubmuttern
  • 4 dicke Pappstücke (passend zum Holzbrett zurecht geschnitten)
  • einige Blätter Papier (normales Druckerpapier reicht völlig, ebenfalls zurecht geschnitten)

Das Prinzip des Blumenpressens ist schnell erklärt:

  1. Wer mag, malt oder verziert zunächst eins der Holzbretter, das den späteren Deckel der Blumenpresse bilden soll.
  2. Dann die gesammelte Blumen auf ein Blatt Papier legen. Darauf achten, dass alle Blütenblätter schön liegen.
  3. Durch das erste Holzbrett von unten alle 4 Schrauben stecken und anschließend oben zwei Pappstücke platzieren.
  4. Nun das Blatt mit den Blumen auf die Pappe legen, ein weiteres Blatt, sowie zwei weitere Pappstücke vorsichtig oben drauf legen und das Ganze zum Schluss mithilfe des zweiten Holzbretts abdecken.
  5. Unterlegscheiben und Schraubmuttern auf die Schraubenden stecken, langsam festdrehen und so alle Ebenen zusammen pressen.

Die dicke Pappe dient dazu, den Druck auf die Blumen gleichmäßig zu verteilen. Wer in einem Vorgang mehrere Blumen pressen möchte, sollte einfach weitere Ebenen aus Papier einfügen. Ein Tipp: Man sollte, um ein besonders schönes Ergebnis zu erhalten, die Blumenpresse nach dem ersten Tag wieder öffnen, um eventuell beim anfänglichen Pressen falsch geknickte Blütenblätter wieder zurechtzubiegen. Nachdem sie durchgetrocknet sind, lassen sich keine Korrekturen mehr vornehmen.

Nach etwa einer Woche sollten alle Blumen getrocknet sein. Und dann? Was stellt man mit ihnen an?

Schön. Und schön platt. 🙂

Die einfachste Lösung: Laminieren und Lesezeichen daraus machen. Sieht nicht nur schön aus, sondern ist auch noch praktisch.

Die wichtigsten Materialien dafür sind:

Material für Lesezeichen aus gepressten Blumen

  • gepresste Blumen
  • Laminiergerät
  • Laminierfolie
  • buntes Papier
  • Quasten
  • Sticknadeln
  • Schere

Und so geht’s:

  1. Ich habe mir buntes Papier (im ersten Versuch noch einlagig) so zurecht geschnitten, dass mir die spätere Form als Lesezeichen zusagt.
  2. Anschließend habe ich das Papier und obendrauf einige der getrockneten Blumen in die Laminierfolie gelegt, das Ganze laminiert und knappkantig die Form ausgeschnitten.
  3. Abschließend habe ich mithilfe der Stecknadel am unteren Ende des Lesezeichens ein Loch gestochen, um so die Quaste zu befestigen.

Weil ich beim Mohn zu ungeduldig und dieser zum Zeitpunkt des Laminierens noch nicht vollständig trocken war, ist das Innere der Blüte während des Laminierens leicht explodiert. Dödum. 🙂

Egal, ich bin insgesamt sehr zufrieden mit den Lesezeichen und nicht nur ich erfreue mich so an den „Resten“ meiner Blumengeschenke.

Viel Freude beim Blumen pflücken und verbasteln.

Eure Regina

Regina

Ich bin Regina, 33 Jahre alt und ein waschechtes Nordlicht. Nordish by nature, könnte man sagen, da ich gebürtig aus Tallinn komme. Man findet mich oft am Strand, vielleicht ein Fischbrötchen in der Hand. Gemeinsam mit meinem Mann und unseren beiden Kindern erkunde ich gerne die Strände in unserem schönen Bundesland und bringe nicht selten Treibgut und Muscheln von unseren Ausflügen mit. Wie praktisch, dass sich meine Sammelei gut als DIY-Material eignet. Apropos DIY – das ist meine heimliche Leidenschaft, der ich auf meinem eigenen Blog Kleine Herzensdiebe freien Lauf lasse. Beruflich mache ich übrigens irgendwas mit Medien. Und Worten. Und hier nun auch mit Basteleien. Seid gespannt.

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