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Papiervasen zum Muttertag

  • 3. Mai 2022
  • Von Regina
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Papiervasen zum Muttertag

An drei Tagen im Jahr bestehe ich auf Blumen. Jawohl. 🙂

An meinem Geburtstag möchte ich vom Mann und Kindern einen prĂ€chtigen FrĂŒhlingsstrauß geschenkt bekommen (wer Anfang MĂ€rz Geburtstag hat, braucht eben viel FrĂŒhling um sich herum), zu unserem Hochzeitstag bekomme ich vom Mann einen Strauß mit Blumen entsprechend der Anzahl unserer Ehejahre (ja, der Strauß wird mit jedem Jahr teurer, höhö) und am Muttertag halte ich es wie Schwiegermutti und nehme die Kinder in die Pflicht und erwarte einen hĂŒbschen Strauß – meist mit Blumen aus unserem Garten. Ist das vermessen? Nö. Ich liebe Blumen und kaufe sie mir meistens selbst. Aber an diesen drei Tagen möchte ich, dass auch meine Lieblingsmenschen meine Liebe zu Blumen wĂŒrdigen und mir eine Freude machen.

Und weil Blumen ohne Vase meist ein trauriges Ende nehmen, zeige ich heute drei Blitz-DIYs, die – richtig platziert – ein guter Zaunpfahl fĂŒr eine kleine Bastelei zum Muttertag sein können. Außerdem eignen sich die Ergebnisse hervorragend, um in die Jahre gekommene GlĂ€ser und Altglas aufzuhĂŒbschen. Fertig sind schicke Vasen aus Papier. Herz, was willst du mehr? Ach ja, Blumen 🙂

Und das benötigt man fĂŒr die Papiervasen:

  • Altglas oder aussortierte GlĂ€ser
  • Papier in unterschiedlichen StĂ€rken und GrĂ¶ĂŸen (ich habe DinA4 Tonpapier genommen und dĂŒnnes Origamipapier)
  • Bleistift
  • Schere
  • Kleber
  • Stanzer
  • Filzstift
  • evetuell Lineal

Und so einfach werden die Vasen gebastelt:

  1. FĂŒr das erste Vasendesign habe ich mich an der GrĂ¶ĂŸe eines alten Glases orientiert. DafĂŒr habe ich den DinA4-Tonpapierbogen in der Mitte geteilt, anschließend frei Hand ein Muster an die erste seitliche Kante gezeichnet und dieses ausgeschnitten. Mithilfe des Musterschnittrestes habe ich das Vasenmuster auf die anderen drei Seitenkanten ĂŒbertragen und ebenfalls ausgeschnitten.
  2. Im nĂ€chsten Schritt habe ich mit dem Stanzer kleine BlĂŒten aus einem Boden Origamipapier ausgestanzt und die beiden Vasenseiten damit verziert.
  3. Zum Schluss wurden beide Vasenseiten an den Ă€ußeren RĂ€ndern miteinander verklebt. Die geraden Kanten oben und unten bitte nicht miteinander verkleben, sie dienen als Öffnung.
  4. Als alles gut getrocknet war, durfte das Glas die Papiervase Probe tragen. 🙂

  1. Die Anleitung fĂŒr das zweite Vasendesign ist im Grunde dieselbe wie fĂŒr das erste. Auch hier habe ich mich an der GrĂ¶ĂŸe des Glases orientiert und den Papierbogen zunĂ€chst in der HĂ€lfte halbiert.
  2. Anstelle der ausgestanzten BlĂŒten habe ich mich in diesem Fall fĂŒr ein einfaches grafisches Muster entschieden und frei Hand Linien gezeichnet. Sie sind gewollt nicht gerade, das erzeugt einen etwas lĂ€ssigeren Look.
  3. Passend dazu ist die Form der seitlichen Kanten auch locker gewellt. FĂŒr die Genauigkeit habe ich wie bei der ersten Vase erst einmal ein Muster vorgezeichnet, ausgeschnitten und anschließend mit dem Musterrest die anderen Kanten gestaltet.

  1. FĂŒr das dritte Vasendesign habe ich mich fĂŒr dĂŒnnes Origamipapier entschieden. Die Umsetzung war sogar noch leichter als bei dem dickeren Tonpapier. Doch zunĂ€chst habe ich auch wie bei den beiden Vasen zuvor an der GlasgrĂ¶ĂŸe orientiert und das Origamipapier passend gekĂŒrzt.
  2. Anders als bei den beiden „dickeren“ Vasen konnte ich hier beide Vasenseiten direkt miteinander verkleben und mich erst anschließend um ein Seitenmuster kĂŒmmern.
  3. Tipp: Da die obere Öffnung bei dieser Vase aufgrund des dĂŒnnen Origamipapiers anfĂ€llig fĂŒr kleine Macken ist, sollte man keine zu schweren BlĂŒtenstĂ€ngel gegen die Kante lehnen lassen.

Fertig sind drei schöne Vasen fĂŒr die hoffentlich noch schöneren Muttertagsblumen. Die Vasen lassen sich wunderbar mit Kindern basteln. Noch individueller sehen sie aus, wenn sich die Kids vorher mit Wasserfarben auf weißem Papier austoben dĂŒrfen und die wilden Kunstwerke anschließend zu Vasen verbastelt werden.

Viel Freude beim Basteln oder Beschenken lassen.

Regina

Ich bin Regina, 35 Jahre alt und ein waschechtes Nordlicht. Nordish by nature, könnte man sagen, da ich gebĂŒrtig aus Tallinn komme. Man findet mich oft am Strand, vielleicht ein Fischbrötchen in der Hand. Gemeinsam mit meinem Mann und unseren beiden Kindern erkunde ich gerne die StrĂ€nde in unserem schönen Bundesland und bringe nicht selten Treibgut und Muscheln von unseren AusflĂŒgen mit. Wie praktisch, dass sich meine Sammelei gut als DIY-Material eignet. Apropos DIY – das ist meine heimliche Leidenschaft, der ich auf meinem eigenen Blog Kleine Herzensdiebe freien Lauf lasse. Beruflich mache ich ĂŒbrigens irgendwas mit BĂŒchern und Medien. Und Worten. Und hier nun auch mit Basteleien. Seid gespannt.

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