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„Meal Prep“ im Homeoffice – weniger kochen, mehr genießen

  • 24. Februar 2021
  • Von Johanna
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„Meal Prep“ im Homeoffice – weniger kochen, mehr genießen
Wie schön wäre es, wenn man auch im Homeoffice eine Kantine hätte? Ohne großen Aufwand stünde pünktlich zur Mittagspause oder zum Feierabend das Essen auf dem Tisch und man müsste nicht jeden Tag in der Küche stehen und den Kochlöffel schwingen. Wenn es euch genauso geht, wie mir dann lautet eure (und meine) Rettung: Meal Prep. Das spart nicht nur Ressourcen, sondern auch Zeit und Nerven. Und was können wir gerade alle besser gebrauchen, als geschonte Nerven, oder?
Da ich beim Thema „Meal Prep“ eine blutige Anfängerin bin, habe ich mir für meine ersten Versuche eine helfende Hand mit ins Boot geholt, die mir und euch kurz und knackig verrät, worauf es ankommt.
Liebe Mia, schön, dass du da bist. Magst du dich unseren Leser:innen einmal kurz vorstellen?
Ahoi, ich bin Mia, immerhungrige Foodbloggerin aus dem schönen Kiel. Bei uns im Kochkarussell dreht sich alles um schnelle und einfache Feierabendküche, für die ihr maximal 10 Zutaten oder 30 Minuten Vorbereitungszeit braucht. Außerdem bin ich riesiger Meal Prep-Fan und Autorin des Meal Prep leicht gemacht eBook. „Hallo ich bin Mia und ich liebe Essen“ fasst mich deswegen perfekt zusammen. 
Was genau ist Meal-Prep und warum sollte man das unbedingt mal ausprobieren?
Meal Prep ist die Abkürzung für Meal Preparation, auf Deutsch Essensvorbereitung. Dabei kocht ihr euer Essen in einem Rutsch vor, statt jeden Tag neu zu kochen. So seid direkt für die komplette Woche versorgt. Dadurch spart ihr unglaublich viel Zeit, weil ihr nur einmal einkaufen und kochen müsst. Gerade aktuell im Home Office habt ihr außerdem viel weniger Stress, weil ihr in der Mittagspause nicht auch noch kochen müsst und sich jeder nehmen kann, worauf er Lust hat.
Ich möchte nächste Woche mal mein Essen vorplanen & vorkochen.
Worauf sollte ich als Anfängerin besonders achten?
Mein größter Tipp für Meal Prep-Anfänger: Fangt langsam an. Ich weiß wie verlockend es ist, direkt 3 oder 4 unterschiedliche Gerichte vorzukochen. Das kann aber gerade am Anfang überfordernd sein und den Spaß und die Motivation nehmen. Deswegen würde ich lieber mit 1 oder 2 Gerichten starten, zum Beispiel einem Eintopf und einem Auflauf. Beides schmeckt am nächsten Tag noch besser, lässt sich tiptop einfrieren und ist ein super Start ins Thema Vorkochen. 🙂
Vielen lieben Dank, liebe Mia. Na dann wollen wir mal!
Für meine Erste Meal Prep-Woche habe ich mir also erstmal einen Plan gemacht. Montag und Dienstag gibt es eine Chili sin Carne, Mittwoch und Donnerstag mache ich ein einfaches Curry mit Süßkartoffeln. Am Freitag ist „Cheat Day“ – da gibt’s was besonderes außer der Reihe. Und am Wochenende geht’s in den Garten, dafür bereite ich eine vegetarische Lasagne vor. Als frische Beilage gibt’s Salat.
Leider ist unser Kühlfach zu klein, um vorbereitetes Essen einzufrieren. Daher koche ich jeweils an einem Tag für den nächsten vor. Das halbiert meine Küchenzeit unter der Woche immerhin mit einem Schlag auf die Hälfte. Der Aufwand eine etwas größere Menge an Essen vorzubereiten ist nicht viel größer, als wenn man nur für einen Tag kocht. Denn statt einer Zwiebel zwei zu schnippeln macht nicht den Unterschied – zwei Mal die Küche nach dem Kochen aufzuräumen schon.
An den kochfreien Tagen ist es super angenehmen einfach nur den Herd oder Ofen anzuwerfen und wenig später selbstgekochtes, leckeres Essen auf dem Tisch zu haben. Für mich persönlich war es am schwersten eine ganze Woche vorab zu planen, was auf den Tisch kommen soll. Aber ich glaube, das ist etwas, wo man schnell eine Routine bekommt.
In diesem Sinne: Daumen hoch für „Meal Prep“!
Noch keine Ahnung, was auf den Tisch kommen soll? Diese neue-Etage.de-Rezepte eignen sich perfekt für Meal Prep:
Eine Quiche für zwei Tage:
Kürbis aus dem Backofen:

Johanna

Ich bin Johanna, bin 30 Jahre alt und lebe im schönen Kiel. Ich bin ein gebürtiges Nordlicht und finde, dass es kaum einen schöneren Ort zum Leben gibt, als unser Bundesland zwischen den zwei Meeren. Ich liebe es mir an der See den Wind um die Nase pusten zu lassen – und das bei jedem Wetter. Ansonsten schlägt mein Herz für schönes Wohnen. Ich liebe gutes Design und baue auch gern mal das ein oder andere Möbelstück selbst.

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