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Einfache Snacks für Kinder

  • 7. Februar 2021
  • Von Regina
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Einfache Snacks für Kinder

Gehe niemals, wirklich niiiiiemals ohne Essen aus dem Haus, wenn du Kinder hast! So lautet nämlich das Gesetz. Welches Gesetz, fragt ihr euch? Na, das Naturgesetz, das – keine fünf Minuten aus dem Haus – lautstark seine Berechtigung kundtut.

Na gut, ich übertreibe vielleicht. Aber Fakt ist, bei jedem Ausflug kommt eher früher als später die Frage nach einem Snack. Ganz egal, ob wir noch bis zwei Minuten vor dem Start etwas gegessen haben oder nicht. Es ist ein Phänomen. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, ob ich nicht vielleicht eine Mitschuld daran trage, weil ich – als die Kinder noch miniklein waren – ihrem potentiellen Hungertod auf einem Spaziergang vorbeugend, immer eine Banane oder in Stücke geschnittenes Obst (ja, ich war so eine Streberneumutti) griffbereit hatte. Shame on me, maybe. Aber ich erinnere mich, dass ich als (Klein-)Kind auch auf jedem sonntäglichen Familienausflug etwas zu Futtern in die Hand gedrückt bekommen habe. Und was soll ich sagen? Ich fand diese Ausflugssnackereien echt super! 🙂

Mittlerweile bin ich, wenn ich das mal ganz bescheiden sagen darf, ein echter Ausflugspicknick-Zubereiter-Profi geworden. Ich verrate euch dieses Mal daher meine drei Lieblingssnacks für Kinder, die nicht nur einfach gemacht, sondern auch nicht zu ungesund sind und dazu, quasi als Bonus, sogar uns Eltern schmecken. Ihr braucht übrigens keine besonderen Küchengeräte zum Nachmachen, ein Backofen reicht völlig aus. 

Und Abfahrt in 3, 2, 1… Los geht’s!

 

Abfahrt in einer halben Stunde: Pestoschnecken – der Klassiker

Zutaten:

  • Blätterteig aus der Kühlung
  • Pesto (rot oder grün ist da Geschmackssache)
  • Streukäse

Und so easy geht der Klassiker:

  1. Den Teig ausrollen, ein halbes Glas Pesto und eine Handvoll Streukäse darauf verteilen.
  2. Nun den Teig fest einrollen. Wer etwas Zeit hat, legt die Pestorolle für eine halbe Stunde in das Kühlfach, dann lässt sie sich besser schneiden.
  3. Alle, die es so wie ich, eilig haben, schneiden die Pestorolle direkt nach dem Einrollen in etwa 1 cm dicke Scheiben.
  4. Die einzelnen Scheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech verteilen und mit etwas Streukäse garnieren (meine Kinder lieben Streukäse, daher kommt eine ordentliche Ladung obendrauf…).
  5. Nun das Ganze für ca. 15-20 Minuten bei 200°C Ober- und Unterhitze im Backofen goldbraun backen. Fertig.

 

Abfahrt in 2 Stunden: Mini-Müsliriegel – der Aufwendigere

Zutaten für ein Blech:

  • 150 g Trockenobst (hier Pflaumen, Datteln und Feigen)
  • 70 g Rosinen
  • 100 g weiche Butter
  • 3 EL Honig
  • 200 g Haferflocken
  • 50 g gehackte Mandeln
  • 50 g Kokosraspeln
  • 100 g Weizenvollkornmehl
  • 1 TL Backpulver

Und so geht’s:

  1. Das Trockenobst und die Rosinen mit heißem Wasser übergießen und ca. 15 Minuten quellen lassen.
  2. Anschließend zu große Trockenobststücke klein würfeln.
  3. Die Butter und den Honig mit dem Mixer zu einer cremigen Masse verrühren.
  4. Trockenobstwürfel, Rosinen, Haferflocken, Mandeln, Kokosraspeln, Mehl und Backpulver zur Honig-Butter-Masse hinzugeben und alles zu einem Teig kneten.
  5. Mithilfe eines Esslöffels kleine Riegel aus dem Teig formen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech im vorgeheizten Backofen bei 180°C (Ober- und Unterhitze; 160 °C Umluft) ca. 20 Minuten backen.
  6. Nach dem Backen auf einem Gitter abkühlen lassen. Fertig.

 

Abfahrt am nächsten Tag: Apfelpapier bzw. Fruchtleder – der Selbermacher

Zutaten für ein Blech:

  • 8 Äpfel
  • etwas Wasser
  • optional: Zucker oder gemahlene Vanille nach Geschmack

Und so wird es gemacht:

  1. Äpfel waschen, vierteln, entkernen, schälen (wer mag, lässt die Schale dran, dadurch wird die Farbe des Fruchtleders intensiver) und in Stücke schneiden.
  2. Anschließend in einem ausreichend großen Topf mit ein wenig Wasser (ich habe noch gemahlene Vanille hinzugefügt), weich kochen, pürieren und auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen. Das Püree sollte insgesamt leicht zäh und auf dem Blech etwa 2 cm dick sein.
  3. Nun die Apfelmasse bei ca. 80°C (Ober- und Unterhitze), max. aber bei 100°C für mehrere Stunden trocknen lassen, mit Holzlöffel in der Ofentür, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
  4. Ist die Masse trocken (sie sieht dann richtig ledrig aus), lässt sich das fertige Apfelpapier bequem mit der Schere in Streifen und dann entweder weiter in kleine Quadrate schneiden oder einfach aufrollen. Das Backpapier löst sich übrigens ganz leicht. Fertig ist der Snack.

Dank des heutigen Blogposts ist mein Snackvorrat gut aufgefüllt. Gewusst wie. 🙂

Viel Vergnügen beim Nachbacken und Freude beim Snacken.

Eure Regina

Regina

Ich bin Regina, 35 Jahre alt und ein waschechtes Nordlicht. Nordish by nature, könnte man sagen, da ich gebürtig aus Tallinn komme. Man findet mich oft am Strand, vielleicht ein Fischbrötchen in der Hand. Gemeinsam mit meinem Mann und unseren beiden Kindern erkunde ich gerne die Strände in unserem schönen Bundesland und bringe nicht selten Treibgut und Muscheln von unseren Ausflügen mit. Wie praktisch, dass sich meine Sammelei gut als DIY-Material eignet. Apropos DIY – das ist meine heimliche Leidenschaft, der ich auf meinem eigenen Blog Kleine Herzensdiebe freien Lauf lasse. Beruflich mache ich übrigens irgendwas mit Büchern und Medien. Und Worten. Und hier nun auch mit Basteleien. Seid gespannt.

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