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Blumengruß zum Muttertag

  • 7. Mai 2020
  • Von Regina
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Blumengruß zum Muttertag

 

Nun sind wir schon tatsächlich in meinem Lieblingsmonat Mai angekommen.

Vor sieben Jahren wurde ich im Mai zum ersten Mal Mama und bekam außerdem eine Woche später das erste Mal Blumen zum Muttertag geschenkt. Von meinem Baby. Ok, das stimmt nur halb. Aber jeMANNd hat daran gedacht und mir einen schönen Strauß stellvertretend in Babies Namen überreicht. Es war übrigens ein Strauß mit rosafarbenen Tulpen.

Mittlerweile toben hier schon zwei recht selbständige Kinder um mich herum und nutzen jede sich bietende Gelegenheit mir frisch gerupfte Blumen – entweder aus dem eigenen Garten oder aus… äh ne, das verrate ich lieber nicht, wer weiß, wer mitliest – zu überreichen. Nicht nur am Muttertag. Aber eben auch dann. Und ja, ich freue mich immer über diese Blumengeschenke.

Zugegeben, der Muttertag 2020 stellt irgendwie eine kleine Herausforderung dar. Ich habe mir daher ein kleines DIY für die etwas andere Art der Blumenübergabe überlegt: Blumenpapier. Oder besser gesagt Blumensamenpapier. Perfekt geeignet, um als kleiner Blumengruß verschickt zu werden.

Dieses DIY kommt dem Vorgang des Papierschöpfens übrigens sehr nah, das Ergebnis ist zwar nicht so fein, man benötigt aber insgesamt auch weniger Hilfsmittel, die so ziemlich jeder im Haus hat.

Für meine Version des Blütenpapiers benötigt man Folgendes:

  • Eierkarton (in meinem Fall 1,5 Eierkartons)
  • Blumensamen (für meine Menge reichte eine kleine Schüssel, siehe Foto)
  • Keksausstecher (für Anhänger) und/oder kleiner Bilderrahmen (für Postkarten)
  • Schüssel
  • etwas Wasser
  • Stabmixer
  • Handtuch
  • Backofengitter

Und so geht’s:

  1. Den Eierkarton in kleine Stücke reißen und in einer Schüssel mit Wasser bedeckt ca. 2 Stunden aufweichen lassen.
  2. Ist die Pappe weich, das Ganze mithilfe des Stabmixers zu einem Brei verarbeiten und anschließend die Blumensamen hinzufügen.
  3. Das Handtuch auf dem Backofengitter ausbreiten und darauf nun den Kartonbrei in die Ausstechförmchen füllen, dabei gleichzeitig die Restflüssigkeit auspressen. Die Förmchen können direkt nach dem Füllen entfernt werden , denn durch das Andrücken wird die Kartonmasse in Form gehalten. Wer keine Keksausstecher zur Hand hat, nimmt einen kleinen Bilderrahmen und füllt diesen dünn mit der Masse aus. So erhält man nach dem Trocknen eine Art Postkarte.  
  4. Nun heißt es warten und gelegentlich wenden. Die Dauer des Durchtrocknens hängt davon ab, wie viel Wasser zu Beginn verwendet wurde (übrigens, je mehr Wasser, desto feiner der Brei), wie dick die Anhänger zuvor gefüllt wurden und wie warm die Umgebungstemperatur ist. Ich empfehle außerdem das Handtuch zwischendurch zu wechseln, damit auch die Restfeuchtigkeit verschwindet. Für gaaanz Eilige: Ihr könnt eure Werke auf dem Handtuch plus Gitter liegend auch einige Stunden in den Ofen zum Trocknen legen. Bei max. 70°C (Ober- und Unterhitze) und einem Holzlöffel in der Backofentür. Zwischendurch das Wenden nicht vergessen. Ich habe das gute Wetter genutzt und die Sonne für mich arbeiten lassen. 
  5. Sobald euer Blumenpapier trocken ist, kann es beschriftet, bestempelt oder mithilfe von Nadel und Wolle zu Aufhängern verarbeitet und z.B. auf eine Karte geklebt werden.  

Da ich nicht nur Mutter, sondern auch Tochter bin, werde auch ich in diesem Jahr diese Form der Blumenübergabe wählen. Damit sich der Blumengruß so richtig entfalten kann, sollte das Blumenpapier auf feuchte Erde gelegt und gut gewässert werden. In wenigen Wochen erhält man bzw. Muttern dann (erneut ) einen schönen Blumengruß. 🙂

Viel Freunde beim Nachmachen und Blumen verschenken.

Eure Regina

Regina

Ich bin Regina, 33 Jahre alt und ein waschechtes Nordlicht. Nordish by nature, könnte man sagen, da ich gebürtig aus Tallinn komme. Man findet mich oft am Strand, vielleicht ein Fischbrötchen in der Hand. Gemeinsam mit meinem Mann und unseren beiden Kindern erkunde ich gerne die Strände in unserem schönen Bundesland und bringe nicht selten Treibgut und Muscheln von unseren Ausflügen mit. Wie praktisch, dass sich meine Sammelei gut als DIY-Material eignet. Apropos DIY – das ist meine heimliche Leidenschaft, der ich auf meinem eigenen Blog Kleine Herzensdiebe freien Lauf lasse. Beruflich mache ich übrigens irgendwas mit Medien. Und Worten. Und hier nun auch mit Basteleien. Seid gespannt.

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