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Babys erster Geburtstagskuchen ohne Zucker

  • 27. Januar 2021
  • Von Laura
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Babys erster Geburtstagskuchen ohne Zucker

Der 01.01.2021. Für viele war dies ein emotionaler Tag. Das Jahr 2020 endete und wir starteten alle voller Hoffnung auf mehr Normalität in das Jahr 2021. Für mich, meine Lieben, war der 01.01.21 allerdings wegen etwas ganz anderem ein sehr sehr sehr emotionaler Tag. Ich denke, jede Mama kann das Gefühlschaos nachempfinden. Es war der erste Geburtstag meines kleinen Sonnenscheins. Ein Jahr! Unglaublich. Ich bin seit einem Jahr Mama und mein Baby ist nun offiziell ein Kleinkind. Für mich ist und bleibt es noch lange mein Baby.

Wie auch immer. Der Tag war da. Um 0 Uhr gingen die Raketen hoch und in mir tanzten Emotionen wie Freude, Hoffnung, Glück, Liebe, Wehmut und das Gefühl, an dem Tag alles perfekt machen zu wollen (Was, wenn wir ehrlich sind, totaler Quatsch ist, denn das Baby wird sich nicht mehr an seinen ersten Geburtstag erinnern). Es ging mir dennoch darum, das Kind, aber auch uns Eltern zu feiern. Ein Jahr voller Babyglück lag nun hinter uns. Das wohl wundervollste, magischste, zauberhafteste, liebevollste und gleichzeitig anstrengendste, schlafloseste, tränenreichste Jahr in meinem Leben.

Gerade noch im Bauch und auf einmal bist du schon ein Jahr alt …

Für mich stand lange fest, dass es am ersten Geburtstag einen Kuchen geben wird, den auch der Kleine naschen kann. Da wir ihn noch immer zuckerfrei großziehen – Zucker wird es noch früh und oft genug im Leben geben -, entschied ich mich dazu, einen zuckerfreien Geburtstagskuchen zu backen. Einen Kuchen, der groß und klein schmecken wird. Dieses Rezept möchte ich euch nicht vorenthalten. Falls also auch ihr einen Geburtstag oder bald vielleicht auch eine kleine Feier plant oder aber auch einfach mal so Lust auf einen zuckerfreien Kuchen habt, so ist dieser hier perfekt geeignet.

Zutaten für den Teig:

  • 225 g Dinkelmehl
  • 2 gestr. TL Natron
  • 1,5 TL Backpulver
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 Vanilleschote
  • 380 g Banane/ zuckerfreies Apfelmark (Ich habe gemixt)
  • 75 g weiche Datteln (das sind ca. 4-5 große frische Datteln)
  • 20 g Erdnussmus
  • 70 g Rapsnöl
  • 2 EL Zitronensaft

Zubereitung des Teiges:

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Springform mit Backpapier auslegen und die Ränder fetten.

Je nachdem, was für einen Durchmesser die Springform hat, variiert natürlich später auch die Dicke des Kuchens. Ich habe einmal einen flachen Kuchen in einer größeren Form gemacht, den ich später zu einer Mini-Torte für das Kind verarbeitet habe und einmal einen dickeren Kuchen in einer kleinen Form, den ich als große Torte weiterverarbeitet habe (siehe Bilder).

Mehl, Natron, Backpulver, Zimt und Vanille in eine Schüssel geben und vermischen. Danach alle anderen Zutaten in einer weiteren Schüssel miteinander vermengen, sodass eine homogene Masse entsteht. Die flüssige Masse wird nun in den trockenen Zutatenmix gegeben. Es muss alles so lange gerührt werden, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Den Teig in die gefettete Form geben und im unteren Drittel des Backofens ca. 40 Minuten backen. Ich arbeite hier immer mit der Holzstäbchenprobe. Solange noch Teig am Stäbchen kleben bleibt, ist der Kuchen noch nicht durch.

Zutaten für die Creme:

300 g Frischkäse
65 g weiche Margarine
1/2 Vanilleschote
1/4 TL Zimt
3 große, weiche Datteln

Zubereitung der Creme:

Die Datteln mit heißem Wasser aufgießen, sodass sie gerade bedeckt sind und ziehen lassen. Derweil Margarine, Frischkäse, Vanille und Zimt miteinander vermengen und cremig rühren. Nun die Datteln mit einer Gabel zerdrücken oder pürieren, bis Dattelmus entsteht. Es werden beim Zerdrücken vermutlich noch kleine Stücke vorhanden sein, diese können aber mit Hilfe eines Siebes gefiltert werden. Hierfür einfach das Mus durch ein Sieb drücken und zu der Creme hinzugeben. Alles verrühren. Fertig!

Zubereitung der Torte:

Nun liegt es eigentlich an euch, wie ihr den Kuchen gestalten mögt. Man kann die Creme einfach oben drauf machen oder man verwendet die Creme, wie ich es beim großen Kuchen gemacht habe für zwei Schichten und teilt den Kuchen dafür in der Mitte mit einem scharfen Messer. Eine weitere Möglichkeit wäre, den Teig flach zu backen und kleine, runde „Scheibchen“ auszustechen. Ich habe mich für drei entschieden und die Creme zwischen ihnen verteilt. (Beachtet: Ich habe diesen Kuchen 2x gemacht. Einmal einen Großen, einmal einen Kleinen)

Für die Dekoration habe ich mich für Rosmarin und Thymian als Grünzweige und einen Esel entschieden. Die Kräuter können vor dem Verzehr vorsichtig abgenommen und wann anders wieder verwendet werden.

Wer mag, kann auch noch eine DIY-Tortengirlande verwenden.

Der Gestaltung des Kuchens sind keine Grenzen gesetzt. Auch die Creme lässt sich durch Zugabe von etwas Saft färben. Man kann auch mit Kakao, Nüssen, Schokolade oder Ähnlichem Arbeiten, wenn die Kinder bereits größer sind. Tobt euch aus und lasst der Kreativität beim Verzieren freien Lauf. Die Kleinen werden den Kuchen lieben.

Eure Laura

Laura

Ich bin Laura, ein echtes Kieler Nordlicht mit einer Leidenschaft zum Schreiben, Reisen, schönen Wohnen und zur Natur. Süchtig bin ich nach gutem Kaffee, leckerem Essen und meinen vier kleinen Neffen. An Sonntagen stöbere ich gern auf Flohmärkten, während ich unter der Woche in einer Rösterei als Barista Latte Art serviere und neben meiner Arbeit an der Uni an meinem Abschluss in Umweltgeographie und -management tüftle.

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