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Babybrei schnell und einfach selber machen

  • 16. August 2020
  • Von Laura
  • 0 Kommentare
Babybrei schnell und einfach selber machen

Ihr Lieben,

heute widme ich mich mal wieder dem Thema „Baby“. Dieses Mal geht es um selbstgekochten Babybrei. Da mein Kleiner ein richtiger Genießer ist, habe ich lange Zeit verschiedene Sorten in Gläschen ausprobiert, um viele Geschmacksrichtungen zu testen. Nun steigen wir aber immer mehr auf die Marke Selbstgekocht um und ich probiere in der Küche durchgehend neue Rezepte aus. Als selbstständige Vollzeit-Mama sind mir Rezepte lieb, die schnell und einfach zu kochen sind. Höchste Priorität hat aber natürlich die Ausgewogenheit der Mahlzeiten. Passend zur Jahreszeit kochen wir mit viel selbstgeerntetem Bio-Gemüse aus dem Garten. Das geht natürlich auch vom Balkon 🙂

Dieses Mal soll es der Zucchini an den Kragen gehen. Diese ist leicht zu verdauen und schon am dem 5. Monat -also mit Beikoststart- einsetzbar. Haferflocken und Kartoffeln geben Energie, pflanzliches Eisen und Eiweiß. Da es sich um einen vegetarischen Brei handelt, ist es hier besonders wichtig, dem Körper die Aufnahme des pflanzlichen Eisens zu erleichtern. Dies kann ganz einfach mit der Zugabe von Vitamin-C-haltigem Fruchtsaft (100% Direktsaft) erfolgen. Alternativ -und die von mir gewählte Methode- kann aber auch ein Vitamin-C-haltiger Fruchtmus als Nachspeise gereicht werden.

Nun aber ran an’s Kochen!

Zutaten:

  • 200 g Zucchini
  • 100 g Kartoffeln
  • 20 g feine Haferflocken
  • Etwa 2 EL Rapsöl
  • 5-6 EL Fruchtsaft (oder Fruchtmus als Nachspeise)

So geht’s:

  1. Zucchini und Kartoffeln waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden.
  2. Zusammen mit etwa 140 ml Wasser in einem kleinen Topf auf kleiner Stufe garen.
  3. Haferflocken nach etwa 15 Minuten dazugeben und für weitere 5 Minuten leicht köcheln lassen.
  4. Das Gekochte abkühlen lassen und zusammen mit dem Öl pürieren. Wenn mit Saft gekocht werden soll, sollte er ebenfalls mit allen anderen Zutaten zusammen püriert werden.
  5. Ggf. muss etwas mehr Wasser beim Pürieren zugegeben werden, da die Saftmenge bei meiner Zubereitung fehlt. Hier entscheide ich nach Bauchgefühl. Es sollte ein schön sämiger Brei entstehen. Nicht zu fest, nicht zu flüssig.
  6. Sollte auf Vorrat gekocht und der Brei dann eingefroren werden, empfehle ich, das Öl erst beim Erwärmen dazuzugeben. So werden keine wertvollen Fette zerstört.

Fertig!

Ich hoffe sehr, dass auch eure kleinen Schätze den Brei so gern haben wie meiner. Das Gemüse kann immer variieren – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Achtet nur darauf, dass die Flüssigkeitsmengen angepasst werden müssen. Zucchini ist sehr wässrig, daher kann der Brei bei z.B. Paprika schon ganz anders aussehen. Einfach anpassen 🙂

Und noch was: Keine Angst vor dem Selberkochen. ich habe mich anfangs etwas verrückt gemacht, weil es schier unendlich viele Rezepte mit unterschiedlichen Mengenangaben gibt. Keine der Zutaten schadet dem Baby. Achtet nur darauf, dass die Sämigkeit stimmt und dass die Ölmenge in etwa eingehalten wird. So kann nichts schief gehen!

Viel Spaß beim Nachkochen.

Eure Laura

 

Laura

Ich bin Laura, ein echtes Kieler Nordlicht mit einer Leidenschaft zum Schreiben, Reisen, schönen Wohnen und zur Natur. Süchtig bin ich nach gutem Kaffee, leckerem Essen und meinen vier kleinen Neffen. An Sonntagen stöbere ich gern auf Flohmärkten, während ich unter der Woche in einer Rösterei als Barista Latte Art serviere und neben meiner Arbeit an der Uni an meinem Abschluss in Umweltgeographie und -management tüftle.

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