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Ausflugstipp: Naturpark Hüttener Berge

  • 10. Februar 2021
  • Von Laura
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Ausflugstipp: Naturpark Hüttener Berge

Einmal ins Winterwunderland und zurück bitte! Oh yes, diesen Wunsch konnten wir uns tatsächlich nun auch in Norddeutschland erfüllen: Der Schnee ist endlich da! Als Mutter eines Kleinkindes in Elternzeit verbringe ich viel Zeit an der frischen Luft. Gerade in diesen verrückten Zeiten, ist der tägliche Spaziergang eines der Tageshighlights. Wir waren bereits in sämtlichen Tiergehegen, spazierten in unserer Wohngegend, erkundeten nahegelegene Wälder, Parks und Strände. Wir schlenderten an der Kieler Förde und entdeckten neue, kleine Pfade abseits der bekannten Straßen.

Nun aber sollte der Sonntagsausflug mal wieder etwas mehr Abwechslung bieten. Das Kind wurde im Zwiebellook warm eingepackt, Snacks und Getränke wurde verstaut, der Mann wurde schnell motiviert und los ging’s: Ab in den Naturpark Hüttener Berge.

Das letzte Mal war ich vor knapp sechs Jahren zu einer Öko-Tourismustagung dort. Die Erinnerungen an den Ort waren daher bereits verblasst. Umso mehr freute ich mich, dass es uns endlich wieder in seine Richtung schlug.

Der Naturpark Hüttener Berge

Der Naturpark Hüttener Berge im Städtedreieck Eckernförde – Rendsburg – Schleswig ist der kleinste Naturpark Schleswig-Holsteins. Auch wenn andere größer sein mögen, hat der Park reichlich Natur und Schönheiten zu bieten. Nicht umsonst ist er ein beliebtes Ausflugsziel für waschechte Schleswig-Holsteiner und seine herzlich wilkommenen Touristen. Die Hüttener Berge mögen flächenmäßig nicht groß sein und trotzdem bieten sie auch jetzt ein Ausflugsziel, das nicht von Menschenmassen überrannt wird. Mit seinen 20 Wander- und sechs Fahrradrouten verteilen sich die Besucher entlang kleiner und großer Seen, dichter Wälder, seltener Moore und natürlich der Berge – und ja, für einige Norddeutsche sind die Hügelchen bereits kleine Bergchen. Egal ob zu Fuß, auf dem Rad, dem Pferd, mit den Nordic Walking Stöcken, in den Laufschuhen, mit dem Schlitten oder dem Kinderwagen – Die Wegen sind zahlreich.

Um sich einer Route anzunehmen, die in das gewünschte Zeitfenster passt und gleichzeitig auch die eigene körperliche Fitness berücksichtigt, kann man sich vorab auf deren Internetseite einen Wanderplan mit den verschiedenen Routen ansehen und eine passende wählen. Am vorgegebenen Parkplatz angekommen, wird man von Schildern geführt, um auch gewiss auf seiner Route zu bleiben. Praktisch finde ich, dass es zum Naturpark eine App gibt, auf der ebenfalls alle Infos und Wanderrouten zu finden sind.

Neben Naturschönheiten beherbergt der Park auch einige geschichtliche Denkmähler und kulturelle Skulpturen. Außerdem gibt es einen schönen Waldlehrpfad, auf dem es viele Informationen zu heimischen Bäumen und tierischen Waldbewohnern zu finden gibt.

Als Naturpark ist es die Aufgabe des Vereins Hüttener Berge, nachhaltige Projekte umzusetzen, die ein Zusammenspiel zwischen Natur, Mensch und Tier auf langfristig nachhaltige Weise ermöglichen. So sollen Natur und Tieren nicht geschadet, der Mensch aber auch nicht von ihnen ferngehalten werden. Dazu gehören zum Beispiel die Revitalisierung von Fließgewässern, Fledermausschutzprojekte, Erhalt- und Schutzmaßnahmen für die dort noch herrschende Landschaftsvielfalt, sowie beispielsweise die Renaturierung von Moorlandschaften.

Für mich ist der Naturpark nicht nur momentan ein Besuch wert. Er bietet ein Naturerlebnis für die ganze Familie und glänzt in seiner Vielfältigkeit. Eventuell ist es auch mein Geographen-Herz, dass höher schlägt, wenn ich dort so durch die Wälder und Wiesen schlendere, doch ich bin mir ziemlich sicher, dass sich unter euch ebenso Naturliebhaber befinden, die von der Ruhe und Schönheit des Parks angetan sein werden.

Ein Besuch lohnt sich allemal, vor allem jetzt, wo es so schön schneit. Schaut doch einfach mal über die vorhandenen Wander- und Fahrradrouten und lasst euch inspirieren.

Eure Laura

 

 

Laura

Ich bin Laura, ein echtes Kieler Nordlicht mit einer Leidenschaft zum Schreiben, Reisen, schönen Wohnen und zur Natur. Süchtig bin ich nach gutem Kaffee, leckerem Essen und meinen vier kleinen Neffen. An Sonntagen stöbere ich gern auf Flohmärkten, während ich unter der Woche in einer Rösterei als Barista Latte Art serviere und neben meiner Arbeit an der Uni an meinem Abschluss in Umweltgeographie und -management tüftle.

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