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Unverpackt einkaufen – 6 einfache Tipps für den Start

Warum ist eigentlich so viel Kram im Supermarkt in Plastik eingepackt? Das muss doch auch anders gehen! Aber na klar: man muss nicht alles fertig verpackt kaufen. Mit ein klein wenig Umdenken und Vorplanen kann man eine Menge Müll einsparen. Ich stelle euch heute fünf einfache Tipps vor, wie ihr – auch ohne einen Unverpackt Laden vor Ort – mit wenig Aufwand viel Müll einsparen könnt.

I. Ohne meinen Beutel – ohne mich!

Viele Verpackungen kann man einsparen, indem man einfach seine eigene Verpackung mitbringt. So spare ich mir die Einkaufstüte dank Jutebeutel – den ich für Spontankäufe immer in der Handtasche habe. Brötchen und Brot wandern in einen Stoffbeutel mit Zugband, der die Papiertüte ersetzt. Für Aufschnitt und ähnliches von der Frischetheke nehme ich in der Regel einfach eine kleine, leichte Box mit. Noch ist nicht jeder Supermarkt dazu bereit diese zu befüllen, aber ein freundlicher Versuch kann nie schaden!

2. Ich will dich mitnehmen – aber nur nackig!

In vielen Supermärkten gibt es – besonders Bio Lebensmittel – nur in Plastik verpackt. Aber, dass das nicht der beste Weg ist, haben inzwischen zum Glück bereits einige Ketten verstanden, die ihre Bio-Lebensmittel beispielsweise mittels Laser kennzeichnen lassen. So kann man diese auch im Supermarkt ohne Verpackung einkaufen. Ist der lokale Supermarkt allerdings noch nicht so weit, kann man auf Alternativen ausweichen: Auf Wochenmärkten kann man sich die Ware oft ohne Tüte mitgeben lassen und auch in lieferbaren Biokisten brauchen Möhren, Äpfel und Co meist keine extra Verpackung. Auf Wochenmarkte.de könnt ihr übrigens schauen, wo bei euch um die Ecke der nächste Markt ist.

Damit erdige oder nasse Lebensmittel mir nicht den Rucksack einsauen, habe ich für den Markt eine spezielle Einkaufstüte gekauft, die von innen mit einer Folie aus Maisstärke ausgekleidet ist. Gemüsenetz oder einfacher Jutebeutel tut es aber auch – diesen kann man auch gut mal waschen.

3. Alternativen kaufen

Die Auswahl in modernen Supermärkten ist riesig. Oft gibt es ein Produkt gleich von mehreren Herstellern – die es auch unterschiedlich verpacken. Der eine nimmt vielleicht Papier, der andere Plastik. Auch die Packungsgröße macht den Unterschied: bei sogenannter Bulk-Ware (also großen Mengen), fällt nur eine Verpackung für eine große Menge an. So kaufe ich zum Beispiel meine Haferflocken. Statt der Standard 500g-Packung kaufe ich mir eine 2,5 Kilo-Packung. Die reicht für mehrere Wochen und am Ende habe ich nur eine Papiertüte über.

4. Abfüllstationen suchen

Wer, wie wir hier in Kiel, das Glück hat einen Unverpackt-Laden in der Region zu haben, der kann sich glücklich schätzen. Denn hier kann man alles, was das Herz begehrt abfüllen und zapfen. Hier besorge ich in der Regel mein Waschmittel, meine Seifen und Putzmittel.

Aber auch ohne Unverpackt-Laden kann man Glück haben: einige Biomärkte und Drogerien haben bereits kleine Abfüllstationen in ihren Filialen, wo man einfach die alte Verpackung nachfüllen kann. Dafür braucht man übrigens keine speziellen Behälter, die alten Verpackungen von Putz- und Waschmittel tun einen guten Job und können sehr oft weiterverwendet werden. Hier findet ihr eine Übersicht mit Läden, die Unverpackte Lebensmittel führen.

5. Selbermachen statt fertig kaufen

Viele Lebensmittel, die man fertig einkauft, kann man mit wenigen Handgriffen selber machen. So zum Beispiel Hafermilch, Mandelmilch, vegetarische Aufstriche und Joghurt. Wie ihr letztres ganz einfach selber machen könnt, habe ich euch hier schon einmal gezeigt. Wollt ihr demnächst mal Rezepte für Veggieaufstriche haben?

Lust auf noch mehr Nachhaltigkeit?

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