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Einfache Masken aus Papptellern als Lebensretter.

So oder so ähnlich müsste die Überschrift eigentlich lauten. Warum? Weil bei uns seit einer gefühlten (und tatsächlichen) Ewigkeit das Worst-Case-Szenario regiert: Total kranke Kinder in Kombination mit total schlechtem Wetter. Meine Geheimwaffe – Strandausflug – bei aufkommendem Lagerkoller scheidet aktuell aus Gründen aus. Indoor-Parcours zum Austoben, Vorlesen oder Brio- und Schleichwelten sind mittlerweile auch out, doch noch bin ich nicht bereit für stundenlange Medienzeit. Was also tun, wenn hartnäckige Kindergartenseuchen auf ungemütliche Sturmtiefs treffen? DIY. Kein Witz. Sobald ich in meinem für Kinder höchst verlockenden Bastelfundus grabe, wird es interessant. Daher zeige ich euch dieses Mal, was passiert, wenn ich meinen Kindern beim Kreativ-Werden freie Hand lasse. Gut, ich habe natürlich ein Thema vorgegeben, da total kranke Kinder gelegentlich total schnell zu totaler Frustration neigen. Aber was passt im Februar besser als das kinderfreundliche Thema Fasching? Nichts. Also, here we go. Ich präsentiere heute total einfache Faschingsmasken aus Papptellern von total glücklichen, weil endlich wieder total im Tun und anschließend total im phantasievollen Rollenspiel versunkenen Kindern. Zum Nachbasteln empfohlen. Total. 🙂

Material, das man zum Basteln braucht:

  • Pappteller
  • Papierstrohhalme
  • Filzstifte, Wachmalstifte oder Tuschmalfarbe
  • allerlei Material, womit man die Masken verschönern kann wie Pompoms, Federn, Pfeifenputzerdraht, Aufkleber, Strass, Krepp…
  • Schere
  • Bleistift
  • Klebestift
  • Klebeband

Und so geht’s:

  1. Damit meine Kinder nicht nur runde Pappmasken basteln (Abwechslung ist das Zauberwort), habe ich beiden gezeigt, wie man in wenigen Schritten eine einfache Variante einer venezianischen Karnevalsmaske erhält: Dazu wird ein Pappteller zunächst in zwei Hälften geschnitten.
  2. Anschließend faltet man eine der Hälften wieder mittig und schneidet im zusammengeklappten Zustand sowohl am obernen als auch am unteren Rand eine Aussparung für Stirn und Nase/Mund ab (siehe Fotos).
  3. Wieder aufgeklappt, werden Kreise für die Augen aufgemalt und ausgeschnitten (beim Einstechen in die Pappe habe ich vorsichtshalber geholfen). Fertig ist die Blanko-Maske. 
  4. Die Masken durften nach Lust und Laune bemalt, verziert und beklebt werden. Ich habe mich in diesem Fall gegen den Tuschkasten entschieden, da mir der Trocknungsprozess in dieser Situation zu lange gedauert hätte. Für ein schöneres, gleichmäßigeres und ausfüllenderes Ergebnis wäre es aber optimaler. 
  5. Damit die Masken im Rollenspiel schnell getauscht werden können, haben sie als Finish Halterungen aus Papierstrohhalmen bekommen. Dazu wurde ein Ende des Strohhalms zunächst etwas zusammengedrückt und mithilfe von Klebeband an der Innenseite der Maske befestigt.

Ich weiß, ich weiß, diese Masken sind keine neue DIY-Erfindung und gehören eher in die Kategorie „Dinge, die nur eine Mutter lieben kann“, aber ich wollte mit diesem Beitrag Mut machen, Kinder einfach machen zu lassen. Ästhetische Ansprüche hin oder her. Mir hat diese Bastelei eine dringend notwendige Kaffeepause beschert , in der ich wieder auftanken konnte. Meinen Kindern hat die Aktion in erster Linie Freude bereitet und darüber hinaus ihre Motorik und Kreativität gefördert. Und ganz ehrlich, wer braucht schon perfekte Masken zum Verkleiden, wenn er oder sie ein Prinzessinnenkaninchen, Paradiesvogel, Superheldenroboter oder Sonnenlöwe sein kann?

 

In diesem Sinne, bleibt gesund, lasst euch von Sabine nicht wegpusten und genießt eure kreativen Kinder.

Eure Regina

 

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