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Warum definieren wir uns über Stress?

Ihr Lieben,

gerade zum Jahresbeginn, wo man viele neue Pläne macht und alles irgendwie ein wenig auf „Anfang“ steht, sollten wir uns eine wichtige Frage stellen:

„Warum definieren wir uns über Stress?“ 

Denn wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, dann tun wir das nur zu oft.

Trifft man sich mit Freunden, Arbeitskollegen oder auch der Familie, ist oft die erste Frage: „Und, hast du gerade auch so viel zu tun wie ich?“ oder eine Aussage wie „Booaah, ich hab gerade so viel Stress, geht dir sicher auch so!?“ wird gleich zu Anfang in den Raum geworfen.

Ich selbst hab mich mehr als einmal bei solch einer Aussage erwischt und mich später gefragt, warum ich sowas überhaupt sage und welchen Zweck das überhaupt hat.

Natürlich, es gibt sie, diese stressigen Zeiten. Das zu leugnen wäre Unsinn, aber mittlerweile bin ich SO müde Gespräche zu führen, in denen es nur darum geht aufzuzeigen, wer denn nun am Meisten arbeitete, wer am Meisten gestresst ist und wer denn jetzt die wenigste Zeit hat!

Denn: Welchen Sinn hat das?

„Na wenn du es dir leisten kannst…“

Der Satz des Jahrhunderts: „Ja, wenn du dir das leisten kannst.“ Egal ob es um freie Zeit, mehr Urlaub oder hier und da mal eine Auszeit geht.

Wer von euch kennt diesen Satz nicht auch?!

Ist es wirklich eine Frage des Leisten KÖNNENS oder eher eine Frage des Leisten WOLLENS, dass wir uns mehr Zeit fürs Leben schenken?

Diese Einschränkung, die man da aufgedrückt bekommt, tut einfach nicht gut. Niemandem.

Was uns wirklich gut tut! 

Was uns dagegen so wirklich gut tut,  sind neben der Arbeit – die wir doch meist lieben – ganz bewusste Auszeiten.

Die Möglichkeit mal zu sagen: „Das mache ich morgen, denn das reicht immer noch.“, die Möglichkeit mal, mitten am Tag, eine halbe Stunde spazieren zu gehen, die Möglichkeit einfach mal: „Nein, heute nicht.“ zu sagen oder die Möglichkeit mal flexibel einen Tag frei zu nehmen.

Für die Zukunft habe ich dahingehend die Hoffnung, dass sich unser stupides und festgelegtes 8 Stunden Arbeitszeit System irgendwann einmal löst und alle feststellen, dass die meisten Menschen mit freierer Zeiteinteilung so viel besser arbeiten würden und es – da bin ich sehr sicher – vielen Menschen deutlich besser gehen würde.

Warum definieren wir uns über Stress?

Kleine Entschleunigung im Alltag

Ich wünsche mir von Herzen, dass ihr eure freie Zeit (egal ob fünf Minuten, fünf Stunden oder fünf Tage) wieder ganz bewusst genießt.

Jede freie Minute für euch als etwas ganz besonderes definiert und euch nicht ein schlechtes Gewissen einreden lasst, nur weil jemand sagt: „Also ich hab so viel zu tun, ich habe dafür keine Zeit.“

Genießt eure Mittagspause in vollen Zügen, genießt euren Feierabend und zelebriert diese Zeit.

Kein Mensch wird besser, schöner, reicher oder toller, wenn er alles dafür tut, um nach außen immer MEHR zu sein, MEHR zu haben, MEHR zu wollen, MEHR zu arbeiten.

Fangt wieder damit an, auch mal an euch selbst zu denken und freie Zeit als etwas wunderbares zu sehen und nicht als etwas, was einem irgendwie schon fast peinlich sein muss.

Wisst ihr überhaupt noch, wie schön es ist barfuß durch die Natur zu spazieren, an nix zu denken und einfach nur zur spüren? Nein?

Dann geht jetzt kurz raus, zieht die Schuhe aus und lasst mal fünf Minuten alles andere nebensächlich sein! Spürt die Kälte, die Wärme – egal wo ihr seid!

Auf das wir es irgendwann schaffen uns mal weniger über den Stress zu definieren!

Warum definieren wir uns über Stress?

Was sind eure Tipps um Stress aus dem Weg zu gehen oder anders mit ihm umzugehen? 

 

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