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Weihnachtliche Drahtanhänger

Und zack, plötzlich ist sie da: Die besinnlichste Zeit des Jahres hat ihren Weg auch in mein Haus gefunden und erinnert mich mit ihrem lieblich klingenden „Schalalalala“ im Radio oder als blinkende, geschmacklich oft fragwürdige Dekoration an den Häusern der Nachbarn daran, dass ich trotz der zahlreichen To-Dos, die sich traditionell in den letzten Wochen des Kalenders immer zu einem überraschend hohen Berg auftürmen, auch einige Pausen zum Innehalten einbauen sollte. Eine meiner liebsten Yoga-Übungen in solchen Fällen ist das Basteln. Oft mit den Kindern, gerne auch mal alleine. Eine halbe Stunde Zeit, in der ich so richtig abschalten kann. Das anschließend fertige Ergebnis ist meistens auch sehenswert. 🙂

Weil man gute Erfahrungen immer teilen sollte, zeige ich dieses Mal eine schnelle Bastelidee, die wunderbar beim Abschalten hilft und ganz nebenbei als eine schöne Geschenkidee durchgeht: Weihnachtliche Anhänger aus Draht. Sie sind recht schnell gemacht und können sich absolut sehen lassen. Los geht’s.

Folgendes Material wird zum Basteln benötigt:

  • Floristendraht/ Basteldraht
  • wichtigstes Werkzeug beim Drahtbiegen – eine Zange
  • Nägel
  • Hammer
  • altes Holzbrett
  • Schere
  • weihnachtliche Motive aus Papier (möglichst mit Zacken, Spitzen, etc.)

Und so geht’s:
1. Zunächst das Motiv auf das Brett legen und wie im Beispiel am Stern auf alle Spitzen (äußere wie auch innen liegende) mithilfe des Hammers einen Nagel setzen. 
2. Nun kann auch schon lustig gebogen werden: Den Draht um einen Nagel legen und fast komplett um den Nagel biegen, bevor es zum nächsten Nagel geht. Das sorgt für eine klar definierte Spitze. 
3. Ist der Draht einmal um das Wunschmotiv herum gebogen worden, können die Nägel entfernt und die beiden Drahtenden mithilfe der Zange verknotet werden. Fertig ist das schnelle DIY. 

Einige Tipps für alle drahtigen Anfänger:

  • Natürlich kann eine Drahtfigur auch ohne Unterlage gebogen werden. Das ist zwar sehr viel filigraner und erfordert einfach mehr Geduld, aber machbar. Wer kein Holzbrett zur Hand hat oder dafür opfern möchte, kann auch eine Unterlage aus Styropor und Zahnstocher anstelle von Nägeln verwenden. Mit mehreren übereinander geklebten Lagen Pappe (und auch hier mit Zahnstochern anstelle von Nägeln) sollte das DIY auch für kleinere Kinder machbar sein.
  • Als gutes Anfängermotiv eignet sich der einfache Tannenbaum, da er nur wenige „Biegestellen“ hat. Generell gilt, je mehr Zacken, Spitzen etc., desto höher ist der Schwierigkeitsgrad. 
  • Wer mit den Spitzen etc. nicht zufrieden ist, sollte mit der Zange nacharbeiten. Vorsicht, zu festes Drücken sorgt dafür, dass die Zange unschöne („kratzige“) Spuren auf dem Draht hinterlässt oder ihn sogar durchbricht. 

Da so ein Drahtanhänger in seiner natürlichen Form etwas schmucklos aussieht, habe ich ihm mithilfe von Masking Tape (praktischerweise dort angebracht, wo die Drahtenden verknotet sind) und farbigem Garn zu etwas mehr Pepp verholfen.


Und weil geteilte Freude über ein schönes DIY gleich doppelte Freude ist, dürfen meine Drahtanhänger als Weihnachtspost auf die Reise gehen und jemand anderem einen Moment der Ruhe in der besinnlichsten und hektischsten Zeit des Jahres verschaffen. 

Ich wünsche euch allen eine schöne Adventszeit und ein friedvolles Fest.
Eure Regina

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