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#Küstensteine: Mini-Kunstwerke für Alle

Es gibt Menschen, die Steine bemalen und ihre kleinen Kunstwerke dann an öffentlichen Orten wieder „aussetzen“. Sie wollen den Findern eine Freude machen, die dann wiederum auf facebook ein Foto von dem Stein samt Angabe zum Fundort posten. Diese Idee hat inzwischen auch einen Namen, eine eigene Internetseite und natürlich eine facebook-Community.

Als ich von #Küstensteine höre, denke ich als Erstes an Kinder, die zuhause ihre Mitbringsel vom sommerlichen Strandurlaub anmalen und dann an der Straße an Nachbarn verkaufen. Ich kann mich nicht erinnern, ob ich das selbst als Kind auch gemacht habe. Soweit ich weiß, waren meine Malkünste nie besonders ausgeprägt. Vermutlich habe ich glatte, flache Steine eher dazu genutzt, um sie an Ort und Stelle schwungvoll und mit möglichst vielen Hüpfern über das Wasser ditschen zu lassen.

Wird also höchste Zeit, dass ich etwas nachhole!

Ob dieser Stein gleich abhebt?

Mein persönliches Küstensteine-Projekt startet mit einem Strandspaziergang. Ich schnappe mir unseren Hund und mache mich an der Ostsee auf die Suche. Den Kopf nach unten gesenkt, nehme ich die typische Smartphone-Haltung ein – diesmal allerdings, um am Strand eine passende „Leinwand“ für meinen ersten Küstenstein zu erspähen. Nicht zu klein, flach, mit möglichst glatter Oberfläche und gern hell. Gar nicht so einfach.

Struppi sucht stattdessen lieber nach einem passenden Stock zum Spielen. Er lässt nicht locker, bis ich mich seiner Suche anschließe. Nach einer Stunde am Strand habe ich lauter krumpelige, recht dunkle Steine in der Jackentasche, die ich – zugegeben etwas lieblos – nebenbei eingesammelt habe, dafür aber einen ausgesprochen glücklichen und sogar etwas erschöpften Hund. Trotz der mageren Ausbeute also ein sehr erfreulicher Projektstart!

Grundausstattung für mein erstes #Küstensteine-Projekt.

Zuhause angekommen entwerfe ich große künstlerische Pläne – und entscheide mich dann doch für ein Motiv, das meinen kreativen Fähigkeiten eher entspricht: der Dannebrog. Statt Acrylfarbe nehme ich Kreide. Erstens habe ich davon jede Menge und zweitens kann ich Fehlversuche so einfach abwaschen. Ich klebe mit Tape ein Kreuz auf meinen auserwählten Stein, male alles rot, nehme die Klebestreifen ab und fülle die frei gebliebenen Flächen mit weißer Kreidefarbe. Fertig! Aussetzen werde ich meinen Stein nicht. Der liegt auf meiner Fensterbank – als Motivation für mich, denn in der kommenden Woche beginnt mein neuer Dänischkurs.

… und das ist das Ergebnis: mein Dänischkurs-Motivations-Stein!

Damit ich hier einmal zeigen kann, wie man einen einfachen Stein in ein echtes kleines Kunstwerk verwandeln kann, habe ich Svenja Mix gefragt, ob sie für mich Steine bemalt. Svenja ist nicht nur Expertin für graphic recording und andere Visualisierungsmethoden, in ihrer Freizeit malt sie auch Aquarelle. Für mich hat sie mit Tochter Marla einen Kreativnachmittag eingelegt.

Marla legt los!

Svenja beweist: Auch auf dem kleinsten Stein ist Platz für ein Kunstwerk!

„Der eine Stein schrie von der Form her quasi nach einem Igel-Motiv“, sagt sie. „Also haben wir Igel gegoogelt und versucht, einen auf den Stein zu bringen.“ Gar nicht so einfach, fand Marla, „ist halt kein glattes Papier“. Aber mit vorsichtigem Vorzeichnen mit Bleistift, dann ausmalen mit Acrylfarbe und Finish mit Fineliner entstanden dann doch zahlreiche kleine Kunstwerke. Noch besser als der geplante Igel machte sich zum Beispiel ein Faultier: „Jetzt nur noch lackieren und einen guten Ort zum Auswildern finden, damit sich andere freuen können“ plante die 10-Jährige mit Blick auf ihr Werk. Ach ja, das Abendessen kam an dem Abend vom Lieferdienst. Irgendwie war der Nachmittag beim Malen so schnell rumgegangen…

Noch ist das Faultier etwas „schlaff“…

… und so sieht das Faultier am Ende aus – zum Verlieben!

Ich selbst werde glatte, flache Steine weiterhin dazu nutzen, um sie mit möglichst vielen Hüpfern über das Wasser ditschen zu lassen, aber sollte ich einmal das Werk eines #Küstenstein-Künstlers finden, freue ich mich bestimmt darüber. Und natürlich werde ich über facebook verfolgen, ob Svenjas Kunstwerke irgendwo wieder auftauchen – zum Beispiel diese Katze:

Wenn man ganz genau hinhört, schnurrt dieser Stein… bestimmt… zumindest ein bisschen.schnurrender Stein

www.kuestensteine.de, facebook: Küstensteine

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