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KINDERGEBURTSTAG STRESSFREI PLANEN (inkl. Checkliste)

Die einen lieben ihn, die anderen fürchten ihn – die Rede ist vom Kindergeburtstag.
Gemeint ist hier aber nicht etwa der eigene Kindergeburtstag vor gefühlt drölfzigtausend Jahren (den haben wir doch alle geliebt, oder?), sondern der, den man für sein eigenes Kind ausrichtet.
Während bei den meisten Eltern, die ich kenne, bereits bei der Erwähnung des Geburtsdatums ihres Kindes der kalte Angstschweiß ein Eigenleben entwickelt, freue ich mich ehrlich auf die Geburtstagsfeiern meiner Kinder. All die Vorbereitung, Planung und natürlich der Tag selbst mit den vielen Kindern machen mir Spaß. Vielleicht stimmt auch einfach etwas nicht mit mir oder es liegt an meiner suuuper guten Vorbereitung, wer weiß das schon. 🙂
Zumindest Letzteres möchte ich heute mich euch teilen. Nach mittlerweile vier gelungenen Kindergeburtstagen, würde ich zwar nicht behaupten, ich sei Experte auf dem Gebiet und stehe kurz vor meiner Start-Up-Gründung für Kids-Events (hm, warum eigentlich nicht?), aber ich habe immerhin ein wenig Erfahrung, wie man eine kleine bis mittelgroße Horde Kinder im Alter von 3-7 bei Laune hält und das mit ganz oldschooligen Dingen wie Spielen, Bastelaktionen und Food. Los geht’s mit meiner Checkliste, die sich mittlerweile bewährt hat und die ihr euch am Ende des Beitrags downloaden könnt.

Eins vorweg: All die Punkte, Aktionen, etc. sind keine allgemeingültige Vorgabe und kein Garant für ein für alle beteiligten zufriedenstellendes Fest. Das sind nur meine persönlichen Tipps und Erfahrungen, mit denen ich gut fahre und die ich deshalb teile. Kinder sind Individuen und jedes Kind reagiert anders auf seinen Geburtstag. Die einen fiebern ihm im wahrsten Sinne des Wortes entgegen, die anderen können mit all dem Rummel nichts anfangen und wieder andere springen herum wie ein aufgeregter Flummi. Bei all der Planung sollte man daher immer berücksichtigen, dass das Geburtsgaskind und seine kleinen Gäste sich wohlfühlen. Mit guter Laune klappt das in der Regel immer.

1. Motto
Beginnen wir noch vor der Einladung mit dem Motto. Ich weiß, dass das kein Muss ist, aber ich finde, dass ein Motto bei der Planung wie ein Roter Faden fungiert. Es gibt dem Kindergeburtstag einen Rahmen und hilft dem Geburtstagskind und seinen Gästen sich zu orientieren und auf die Feier einzustellen. Im besten Fall wählt man gemeinsam mit dem Geburtstagskind ein kindgerechtes Motto aus, welches auch seine Interessen berücksichtigt. Wir haben bereits einen Einhorngeburtstag, eine Zirkusparty, ein Dinogeburtstag und gerade vor Kurzem eine Raupe-Nimmersatt-Party hinter uns, alle Motti wurden von unseren Kindern ausgewählt und sorgten bereits in der Zeit vor der Feier für gute Laune und positive Aufregung.

2. Die Einladung
Kommen wir nun zur Einladung. Hier spalten sich bereits die Geister. Die eine Hälfte schwört auf selbstgebastelte und daher persönliche Einladungen, die anderen auf Gekaufte. Ich habe bereits beide Varianten ausprobiert und muss sagen, dass es Kindern ganz egal ist, ob sie eine fancy selbstgebastelte oder eine hübsche selbstgekaufte Einladung verteilen bzw. bekommen. Ich habe jeweils versucht, zum Motto passende Einladungen zu finden oder zu basteln. Der Vorteil von gekauften Einladung ist meiner Meinung nach die deutliche Zeitersparnis. Selbstgestaltete Einladungen können dagegen (manchmal, nicht immer) ein wenig günstiger und auf jeden Fall individueller ausfallen. Auf jeden Fall sollten alle für den Geburtstag relevanten Informationen auf die Einladung passen: Datum und Uhrzeit (Beginn und Ende), Ort, Adresse und die Bitte um Zusage. Optional noch der Hinweis auf einen Geschenkekorb (hat sich in unserem Umfeld sehr bewährt und erspart uns Eltern das Rätseln, worüber sich das Geburtstagskind freuen würde). Ich lasse die Einladungen spätestens drei Wochen vor der Feier verteilen.

Selbstgestaltete Einladungen sind zwar aufwendiger, lassen aber der eigenen Phantasie freien Lauf.

3. Deko
Auch hier gilt: Mottobezug hilft. Und an dieser Stelle gestehe ich es: Ich mache die Deko mehr für mich als für die Kinder. Natürlich sollen sie sich auch daran erfreuen, aber ich liebeliebeliebe es, mich bei diesem Punkt auszutoben. Ich habe mittlerweile ein nettes Repertoire an Girlanden und Partyzubehör und freue mich immer wieder, wenn ich die Sachen wieder hervorholen darf. Meine Kinder lieben die Deko übrigens auch, doch wie immer gilt: Die Verpackung ist nur so toll wie der Inhalt. Die Deko kann noch so schön sein, wenn der nächste Punkt weniger beachtet wird, nützt sie nichts. Zur Beruhigung also, wer nach dem Prinzip „weniger ist mehr lebt“, macht nichts verkehrt. 🙂

Wenn das Kuchenbuffet gleichzeitig die Deko ist…

4. Spiele und Aktionen
Nun zum wichtigsten Punkt: Die Gestaltung der Feier. Bei den Spielen und Aktionen orientiere ich mich – na klar – an dem Geburtstagsmotto. Ich weiß, das geht auch ohne, aber so macht es allen Beteiligten mehr Spaß. Ich versuche altersgerechte Spiele mit Mottobezug zu wählen oder zu erfinden und plane zwischen den Spielen/Aktionen genügend Zeit für freies Spiel ein. Wir starten nach der Begrüßung der kleinen Gäste traditionell mit Flaschendrehen: Dabei dreht das Geburtstagskind als Erstes die Flasche und erhält von dem Kind, auf das die Flasche zeigt, sein Geschenk, öffnet es, bedankt sich und reicht anschließend die Flasche dem Schenker, der dann als Nächster an der Reihe ist. So geht es reihum bis alle Geschenke ausgepackt sind. Auf diese Weise nimmt das Geburtstagskind alle Geschenke und den dazugehörigen Schenker wahr und weiß auch noch nach der Feier, wer ihm was geschenkt hat. Das ist uns wichtig. Neben Motto bezogenen Spielen, überlege ich mir gerne eine passende Bastelaktion und/oder Schatzsuche. Oft sind die „Zutaten“ der Bastelaktion der Schatz nach der Schatzsuche. Kleiner Tipp: Nach einer konzentrierten Bastelei sollte unbedingt Bewegung eingeplant werden. Stopptanz und Co bewirken dann wahre Wunder.

Praktisch, weil die Einhorn-Shirts sowohl Bastelaktion als auch Mitgebsel sind.

Schmetterlingshäuser in der Mache

5. Essen und Trinken
Beim Thema Essen und Trinken bin ich eher praktisch veranlagt. Es muss den Kindern schmecken. Punkt. Daher setze ich auf Massenkompatibles Essen wie Kartoffelsalat mit Würstchen oder Pommes mit Chicken Nuggets, HotDogs oder Bratwurst mit Brötchen. Wichtig: Vorher mit den Eltern abklären, ob es irgendwelche Unverträglichkeiten oder Einschränkungen in Bezug auf das Essen gibt. Natürlich gibt es auch Süßes auf unseren Kindergeburtstagen wie eine kleine Candybar oder Kuchen, aber ich biete auch immer gesunde Alternativen wie Obst oder Rohkost an. Bisher wurden die Obst- und Gemüseteller immer leer gefuttert, während die noch gut gefüllte Candybar von uns Eltern am Abend nach der Sause verputzt wurde. Um zu verhindern, dass sich einzelne Kinder nur von Süßkram ernähren, bin ich dazu übergegangen, neben die Candybar kleine Naschitüten zum Selbstbefüllen bereitzulegen. Die Kinder stellen sich dann an der Candybar an, füllen ihre Tüten und ziehen zufrieden von Dannen. Anstelle von zuckerhaltiger Limo, fülle ich einen großen Getränkespender mit Wasser und Obst. Mal mit Zitrone und Minze, mal mit Orangen, mal mit Beeren – die Kinder trinken das total gerne. Auch die kleinen Skeptiker. Ein Wort noch zum Thema Geschirr: Ich versuche auf mit Plastik überzogenes Einweggeschirr zu verzichten, auch wenn das auf einem Kindergeburtstag natürlich sehr praktisch ist. Wer dennoch um den Abwasch herum kommen möchte, der sollte auf ökologisch besser vertretbare Alternativen (z.B. aus Palmblättern) umsteigen. Der Umwelt und unseren Kindern zuliebe.

Ein Muss auf jedem Kindergeburtstag: Der Geburtstagskuchen, hier in der Raupe-Nimmersatt-Version.

6. Mitgebsel
Auch der letzte Punkt ist sicher etwas umstritten. Die Mitgebseltüte – eine mit kleinen Geschenken und/oder Süßigkeiten gefüllte Tüte als kleine Aufmerksamkeit und Dank des Geburtstagskindes für die Gäste. Wir lassen tatsächlich Mitgebseltüten verteilen. Einfach aus dem Grund, dass sich jeder kleine Gast wertgeschätzt fühlt und die Erinnerung an die Feier noch etwas länger anhält. Im Gegensatz zu den meisten Kindern, bin ich kein Fan von wahllos zusammen gesuchten 1-€-Artikeln aus Plastik, die weder mit einer langen Haltbarkeit punkten können noch mit dem Motto zu tun haben. Nachhaltigkeit lässt grüßen. 🙂 Oft sind es die nach der erfolgreichen Schatzsuche gebastelten Werke der Kinder und ein wenig Naschi, die wir mitgeben. Oder mal ein kleines Pixiebuch mit halbwegs nützlichen Kleinigkeiten (Buntstifte), die sich zum Aufbrauchen eignen, um nicht irgendwann ein verstaubtes Dasein im Kinderzimmer zu fristen. Auch hier gilt, meiner Meinung nach: Weniger ist mehr.

Mitgebsel sind kein Muss. Gibt es doch welche, dann bitte nicht zu trashig.

Etwas Naschi und die selbstgemachten Dosenstelzen – Mitgebsel müssen nicht teuer sein.

Und nun ran an die Partyplanung mit meiner Checkliste:

Neue Etage_Checkliste_Kindergeburtstag

Viel Freude beim Feiern und viele Grüße

Eure Regina

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