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Einmal gießen und gut is‘ – der ewige Flaschengarten

Ich erinnere mich noch ziemlich gut daran, dass ich als kleines Kind mal einen Flaschengarten in einem Weckglas angelegt habe. Dieser Garten würde, wenn das Glas nicht vor ein paar Jahren verunglückt wäre, vermutlich immer noch intakt. Hinter Glas hat sich damals nämlich tatsächlich ein kleines Ökosystem gebildet, welches ohne Zutun von außen über Jahr hinweg funktioniert hat.

Und was in den späten 90’er Jahren geklappt hat, das funktioniert doch bestimmt auch heute noch! Deswegen habe ich mir gedacht, ich lege mal wieder so einen ewigen Garten im Glas an und hoffe, dass er auch viele Jahre hält und mir Freude bereitet.

Damals hatte ich meinen Garten im Weckglas mit Gartenpflanzen angelegt, diesmal sind es stattdessen Zimmerpflanzen geworden.Welche Pflanzen ihr schlussendlich nehmt, das ist euch überlassen. Da in dem Glas ein eher feuchtes Klima herrscht, empfehlen sich aber Pflanzen, die mit etwas feuchterer Luft gut klarkommen. Kakteen und Sukkulenten sind daher nicht so gut geeignet.

Mini-Pflanzen für euer Projekt könnt ihr als Ableger von euren Zimmerpflanzen nehmen oder ihr kauft euch neue Pflanzen. Solche Mini-Töpfe gibt es zum Beispiel im Baumarkt.

Ansonsten braucht ihr noch:

  • Kieselsteine oder Blähton
  • Moos
  • etwas ungedüngte Blumenerde
  • ein (bauchiges) Glas mit Deckel

Am besten eignen sich für den Flaschengarten sehr bauchige Gläser mit einer großen Öffnung. So kann man das Glas leicht befüllen und die Pflanzen haben genug Platz. Hat die Flasche oder das Glas nur eine kleine Öffnung, kann man sich mit einer langen Pinzette behelfen, um alles schön anzuordnen.

Der erste Schritt ist, dass ihr den Boden des Gefäßes mit den Steinen bedeckt. Diese sind die Drainage des kleinen Gartens und sorgen dafür, dass sich an den Wurzeln der Pflanzen keine Staunässe bildet.

Anschließend kommt etwas Erde auf die Steine.

Nun könnt ihr schonmal darüber nachdenken, wie ihr die kleinen Pflanzen eigentlich anordnen wollt. Ein kleiner Tipp vorweg: man braucht weitaus weniger Pflanzen, als man denkt. Daher solltet ihr bereits beim Einkauf ein wenig auf die Bremse treten.

Ich habe meine Mini-Pflanzen sogar noch geteilt, damit von jeder Pflanze ein bisschen was im Glas landet. Mit dem Rest könnte ich wohl noch einige weitere Flaschengärten anlegen.

Bevor sie ins Glas kommen, habe ich sie außerhalb schon einmal zusammen mit dem Moos arrangiert. So konnte ich sie dann nach und nach in das Gefäß setzen.

Ist am Ende alles an Ort und Stelle muss nur noch ein wenig gegossen werden. Da der Flaschengarten nach kurzer Zeit ohne Zutun von außen überleben soll, muss hierbei geschaut werden, dass das Wasser richtig dosiert wird. Als Faustregel kann man sagen, dass so viel Wasser dazugegeben werden sollte, dass Moos und Erde feucht sind, aber kein Wasser zwischen den Steinen am Boden steht.

Und dann: Deckel drauf!

Als Standort eignet sich am besten eine helle Ecke, in der keine direkte Sonne auf das Glas fällt. Bei mir steht es z.B. im Bücherregal.

In den ersten Wochen sollte man den Garten dann noch etwas beobachten und gegebenenfalls Wasser hinzufügen oder entnehmen (dafür einfach den Deckel eine kurze Weile offen stehen lassen). Ist die perfekte Menge gefunden, kann der kleine Flaschengarten sich selbst überlassen werden.

 

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