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Langeweile adé: Sommerferientipps für drinnen und draußen

Moin!

Es ist soweit! Am 1.Juli starten in unserem Land die Sommerferien. Ich erinnere mich noch zu gut an meine Sommerferien in meiner Kindheit. In meiner Grundschulzeit spielten wir bis in die Puppen draußen und verbrachten nahezu jeden Tag im Freibad. Der Badeanzugabdruck hatte sich so in unsere Körper gebrannt, dass wir ihn noch dem Weihnachtsmann hätten präsentieren können, wenn wir gewollt hätten. Als ich älter wurde, war ich in den Ferien nur auf Achse. Ich bekam für mein Zeugnis von meinen Eltern als Belohnung das Sommerferienticket von NAH.SH. Damit konnte man für 30,00€ den ganzen Sommer durch Schleswig-Holstein und Hamburg mit den Öffentlichen cruisen und war maximal unabhängig von Mama und Papa und deren Chauffeurservice. Heute kostet das Ticket 44,00€ und ist aber, wie ich finde, immer noch jeden Cent wert. Es gilt für alle, die im Jahr 2000 und danach geboren sind und ist gültig vom 27.6. bis 11.8.

Soviel zu mir und meiner Feriengestaltung früher. Jetzt, knappe 20 Jahre später, bin ich selber Mama und komme in den Genuss ein Ferienkind zuhause zu haben. Klar, werden wir auch das Land erkunden und bis in die Puppen draußen spielen, aber ein paar Drinnen- und Draußenaktivitäten kommen bei uns so gut an, die muss ich einfach mit euch teilen:

Meine liebsten Draußenaktivitäten

Eimer, Schaufeln, Förmchen – wichtige Begleiter für den Strand. Ich habe mir die faltbare Variante zugelegt. Die passt in jede Wickeltasche.

Gehen wir erstmal ganz mutig davon aus, dass sich der Jahrhundertsommer 2018 in 2019 nochmal wiederholt. Der Strand ist bei gutem Wetter ein Selbstläufer. Ausgerüstet mit etwas Sandspielzeug und Sonnenschutz können Kinder dort stundenlang spielen und planschen. Bei uns besonders hoch im Kurs für Groß und Klein sind zum einen das Winkingerschachspiel „Kubb“ und zum anderen der Klassiker: Muschelnsammeln. Aus den Muscheln basteln wir Postkarten oder wir bekleben damit Bretter. Wichtig ist, dass man die Strandfunde abkocht, weil sie sonst einen unangenehmen Dunst von sich geben mit der Zeit. Auch Wellen hüpfen und Drachen steigen lassen stehen bei uns hoch im Kurs. Einen Drachen wollen wir diese Ferien gemeinsam zusammenbauen.

Schnitzeljagd macht vor allem mit mehreren Kindern Spaß. Es muss sich nur ein Erwachsener finden, der die Spur legt und den Schatz versteckt. Für etwas ältere Kinder ist auch Geocaching spannend. Dabei suchen die Spieler mit Hilfe von GPS und Smartphone einen Schatz. Registrieren kann man sich beispielsweise auf der Seite geocaching.com. Eine etwas andere Form von Geocaching ist Küstensteine. Kennt ihr das? Das Prinzip ist einfach: Stein bemalen, aussetzen und darauf hoffen, dass ein Finder ein Bild davon postet. Die Fundstücke postet man dann in der Facebookgruppe „Küstensteine“, die seit Anfang des Jahres mittlerweile schon über 13.000 Mitglieder zählt. Ich werde mich mit meinem Sohn auf jeden Fall ransetzen und Steine bemalen und „aussetzen“. Vielleicht am Strand oder am Waldrand. Mal schauen.

Wie wäre es dann mit einem gemeinsamen Kinoabend daheim? Die Familie sucht gemeinsam einen Film aus, es gibt verschiedene Getränke und selbst gemachtes Popcorn vom Lagerfeuer. Auf meinem Blog habe ich eine Anleitung geschrieben, wie man Popcornsiebe selber baut. Bei Clara auf ihrem Blog tastesheriff habe ich irgendwann 2015 mal gesehen, wie sie ein Freilichtkino gebaut hat und das möchte ich nun in diesem Jahr umsetzen. Mit Paletten statt Kinositzen hab ich mir so gedacht. Mal schauen, ob das funktioniert.

Selbstgemachtes Popcorn am Lagerfeuer – dazu ein schöner Film, der auf Omas altem Bettlaken via Beamer gezeigt wird. Klingt nach einem Mittsommernachtstraum.

Meine liebsten Drinnenaktivitäten

Sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass einen oder gar mehrere Tage nicht die Sonne scheint, ist es auch nicht verkehrt, gewappnet zu sein. Dazu empfehle ich euch mein neustes Highlight: Porzellanmalstifte. Altes Porzellan wird durch Kinderhand zu echten Hinguckern aufgepeppt. Einfach malen und anschließend ne knappe halbe Stunde in den Backofen – fertig ist das Kunstwerk. Ganz wichtig: Danach den Tisch damit decken und eine Teeparty mit dem neuen Geschirr schmeißen.

Außerdem liebe ich es mit den Kids in der Küche zu zaubern. Normalerweise backen wir Bananenbrot (bestimmt einmal die Woche), weil die Bananen doch wieder flotter braun wurden als gedacht. So müssen wir nichts wegschmeissen und das Rezept ist kinderleicht. Da aber immer nur Pfannekuchen oder Bananenbrot auf die Dauer auch langweilig werden, habe ich mir für die Ferien ein Ass im Ärmel organisiert: eine kleine Eismaschine. Man braucht dafür einmal Eisformen. Ich verlinke euch mal meine und bin schon ganz gespannt, wie der Lütte reagieren wird. Damit wird garantiert ein Regentag super überbrückt. Die Zutaten sammeln wir im Hochbeet und im Garten: Erdbeeren, Minze jetzt zu dieser Zeit oder leckere Brombeeren später im August. Hach, ich krieg jetzt schon Appetit. Yammi.

Coole Sache: Eis zum Selbermachen.

Sollten doch mehrere Tage Regen angesagt werden, lohnt es sich eine Schietwetterkiste anzulegen. Einfach eine alte Obstkiste nehmen und mit dem Schriftzug „Schietwedderkist“ bedrucken/beplottern/bemalen. In diese Kiste kommen dann all die feinen Sachen, die man nur bei Regen rausholt: Gesellschaftsspiele, Knete, Kartenspiele, die oben genannten Porzellanstifte, Klebe, Pappe und Muscheln und alles, was man so brauchen könnte, damit der Regentag etwas sonniger wird – zumindest fürs Gemüt.

Nun bin ich mal gespannt: Was sind eure liebsten In- und Outdoorunternehmungen in den Ferien?

Frische Grüße und schöne Ferien!
Eure Deichdeern Julia

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