Sign up with your email address to be the first to know about new products, VIP offers, blog features & more.

Aus alt mach neu – Gürtel selber flechten!

Von Posted on No tags 1

Ich habe einen alten Gürtel mit einer sehr schönen Schnalle, den ich inzwischen echt schon ewig habe. Das Problem: er fällt so langsam leider auseinander. Aber was tun? Ich mag ihn doch so! Daher habe ich mal geschaut, was man aus dem alten Gürtel vielleicht noch machen kann.

Bei Pinterest habe ich eine Anleitung gefunden, wie man so einen Gürtel ganz einfach selber flechten kann. Also habe ich mir gewachstes Baumwollband gekauft und meinen alten Gürtel zerlegt.

Viele der Anleitungen für solche geknüpften oder geflochtenen Gürtel funktionieren ähnlich wie die Anleitungen für die guten alten Freundschaftsbändchen aus der Schulzeit. Und was ich damals gut konnte, kann ich ja wohl auch heute noch locker – dachte ich. Und so scheiterte mein erster Versuch eines neuen Gürtels kläglich in einem Haufen unsymetrischer Knoten.

Wahrscheinlich war es damals mit vielen bunten Bändern einfach etwas leichter. Das Projekt „selbstgeflochtener Gürtel“ aufzugeben stand aber außer Frage! Immerhin hatte ich jetzt schon diese Schnalle und das Baumwoll-Band.

Also machte ich mich weiter schlau und fand eine Anleitung dazu, wie man mit 10 Bändern flechten kann. Perfekt!

Für den Anfang braucht man zunächst:

  • 5 x 3-4m langes, gewachtes Baumwollband in Wunschfarbe
  • eine alte Gürtelschnalle
  • eine Schere

Die Baumwollbänder werden mit einer Schlinge um die Schnalle gelegt, sodass je zwei der Schlingen rechts und links der Nadel sind. Mit der mittleren Schlinge wird die Nadel der Gürtelschlinge umfasst, damit sie mittig sitzt.

Anschließend wird die Schnalle auf einem Untergrund fixiert und es kann auch schon losgehen mit dem Flechten. Die Reihenfolge zum Flechten mit 10 Fäden funktioniert wie folgt:

RUNDE1:

Linke Seite:

  • den äußersten Faden über die zwei Nachbarfäden legen und anschließend unter den nächsten zwei Fäden hindurchführen.

Rechte Seite:

  • den äußersten Faden ebenfalls über die zwei Nachbarfäden legen, anschließend unter den nächsten zwei Fäden hindurchführen und über den fünften Faden von rechts legen.

RUNDE 2:

Linke Seite (bleibt immer identisch):

  • den äußersten Faden über die zwei Nachbarfäden legen und anschließend unter den nächsten zwei Fäden hindurchführen.

Rechte Seite:

  • den äußerten Faden eben über die zwei Nachbarfäden legen, anschließend unter den nächsten drei Fäden hindurchführen.

Und dann geht’s wieder weiter mit Runde eins. Also immer über zwei, unter zwei links und abwechselnd über zwei, unter zwei, über eins und über zwei, unter drei auf der rechten Seite – klingt verwirrend? Man muss sich dabei schon ganz gut konzentrieren. Hat man den Dreh aber erstmal raus, geht das Flechten leicht von der Hand.

Ist der Gürtel so lang, wie er sein soll, geht es an das Ende. Darüber gibt es in der DIY-Szene scheinbar keine geregelte Meinung, wie wie man so ein Flechtwerk gebührend zu Ende bringt. Am besten funktioniert wohl das Rückwärtsflechten, an dem ich mich versucht habe. Hierzu dreht man den Zopf auf die umgekehrte Seite und arbeitet die einzelnen Schnüre in den Gürtel ein. Wie das funktioniert, lernt ihr am besten in diesem Video, dessen Ersteller das Prinzip des Rückwärtsflechtens sehr gut erklärt. Der Rest ist Freestyle!

Und schon ist er fertig, der schöne, neue Gürtel – bereit Hosen und Kleider dort zu halten, wo sie hingehören!

Noch keine Kommentare vorhanden.

Und was meinst du?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.