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Mein Leben im schlauen Haus – Smart Home

Mein erstes smartes Elektrogerät ist eher als Notlösung bei mir eingezogen. Ich stellte nämlich meinen Kleiderschrank so auf, dass der Lichtschalter im Schlafzimmer von ihm verdeckt wurde. Um trotzdem Licht in diesem Raum zu haben, musste eine schlaue Lösung her. Und die hieß W-Lan-Glühbirne.

So lies sich die Deckenlampe mir nichts, dir nichts, wie von Zauberhand mit dem Smartphone ein- und ausschalten. Sogar die Färbung des Lichtes ließ sich ändern, was sich tatsächlich als sehr praktisch herausstellen sollte. Morgens kommt man mit etwas kaltem Licht nämlich besser aus dem Bett und abends ist es mit warmem Licht irgendwie gemütlicher. Aber damit nicht genug: meine Lampe kann jetzt auch Diskolicht (es ist allerdings fraglich, ob ich das im Schlafzimmer wohl brauche) und sie kann mich neuerdings sogar wecken.

„Wie soll das gehen?!“ fragt sich da wohl der ein oder andere – piepen wird die Glühbirne ja wohl nicht. Nein, sie geht stattdessen ganz langsam an und weckt einen so auf sanfte Art und Weise. Also meinen Freund – mich eher nicht. Ich schlafe da weiter. Aber die Idee an sich finde ich toll.

Auch unser Fernseher ist so kürzlich smart geworden. Er hängt jetzt im W-Lan und kann nicht nur das laufende Fernsehprogramm zeigen, sondern hat auch zugriff auf sämtliche Mediatheken und Streaming-Dienste, wie Netflix oder Amazon Prime Video, sodass wir nicht mehr den Laptop anschließen müssen, wenn wir eine Serie oder Filme schauen wollen.

Angefixt vom smarten Zuhause

So ist das also, dieses Leben in einem smarten Zuhause, dachte ich mir. Angefixt von dem einfachen Steuern meiner Deckenlampe und dem praktischen neuen Fernseher wollte ich direkt noch einen drauflegen: Und so zog dann auch noch ein smarter Lautsprecher bei uns ein, über den ich Radio und Musik vom Handy und Laptop aus streamen kann. Kein Kabel, nix. Alles über’s W-Lan. Wenn ich mit einem Song auf dem Kopfhörer nach Hause komme, kann ich schon beim aufschließen der Tür das Lied laut durch’s Wohnzimmer schallen lassen. Total praktisch!

Alles gibt’s jetzt auch in „smart“!

Inzwischen geht ja wirklich alles in „smart“. Es gibt Glühbirnen, Fernseher, Lautsprecher, aber auch smarte Heizungen, bei denen man von Unterwegs schon die Temperatur in der Wohnung regeln kann, Türklingeln, Überwachungskameras, KaffeemaschinencKühlschänke und neulich sah ich in einer Küchen-Ausstellung sogar einen smarten Backofen. Mit „Alexa“ kann man obendrein online Bestellungen abgeben.

Alles, damit unser Alltag bequemer wird und wir bequem alles aus der Hosentasche steuern können. Aber was ist, wenn das Internet mal ausfällt? Was passiert eigentlich mit den Aufzeichnungen, von „Alexa“ und Co? Und wer kann sich im schlimmsten Fall in meine Türklingel oder Überwachungskamera einhacken ohne das ich es merke?

Wie smart muss ein Haus sein?

Was als spannende Innovation daherkommt, hat nämlich noch so einige Risiken und unbekannte Hintertürchen. So hört „Alexa“ pausenlos mit, ob man ihren Namen sagt. Ob und wie die mitgehörten Daten gespeichert oder verwertet werden ist nicht geklärt und ein Experiment der Reporter vom online-Format „Funk“ zeigt, dass es durchaus möglich ist, Überwachungskameras zu hacken. Die neue Welt des smarten Zuhauses ist also durchaus auch mit Vorsicht zu genießen. Und wollen wir wirklich zu jeder Tages- und Nachtzeit auf das Internet und laufenden Strom angewiesen sein?

Die smarten Dinge, die ich nutze, habe ich wirklich ins Herz geschlossen. Musik hören, Licht einschalten und Filme streamen – total praktisch! Aber vor der totalen Überwachung durch mithörende Lautsprecher und Kameras, über die andere vielleicht in meine Wohnung schauen können, habe ich irgendwie Bedenken. Und wenn das Internet mal ausfällt, dann habe ich zwar keine laute Musik und kein Streaming mehr, aber ansonsten bin ich weitestgehend unabhängig und kann mir mit Wasserkocher und Filter noch einen Kaffee kochen. Und das ist auch gut so!

Wie ist das bei euch? Seid ihr auch schon im Smart-Home-Fieber?

 

 

1 Response
  • Vera Baastrup
    25. Juni 2019

    Ich muss einfach fragen: Wo hast du diese wunderschöne Lampe her?

Und was meinst du?

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