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Drei leckere Rezepte für die Erdbeerzeit

Ich liebe Erdbeeren und freue mich jedes Jahr auf die Erdbeerzeit. Leider tragen Erdbeerpflanzen in Deutschland nur von Anfang Mai bis Ende Juni ihre Früchte. Ein Grund mehr diese Zeit um so intensiver auszukosten und möglichst viele von den kleinen roten Früchten zu verzehren. Ich esse gerne ganz schlicht Erdbeeren mit Milch, Erdbeeren mit Zucker oder ganz naturbelassen – aber darüber hinaus gibt es unendlich viele Variationen, wie man Erdbeeren servieren kann. Hier habe ich euch drei meiner Lieblingsrezepte zusammengestellt, die, zugegeben, etwas anspruchsvoller sind als Erdbeeren mit Milch. Eine Warnung vorweg: Falls ihr noch an eurer Bikinifigur arbeitet, seid ihr hier an der falschen Adresse.

Erdbeer Dessert

Rezept 1 für Fünf: Erdbeeren mit Sahne-Baiser-Creme

Das perfekte Rezept, wenn ihr einen schnellen und leckeren Nachtisch braucht. Und: Das Rezept besteht aus lediglich vier Zutaten. Falls die Erdbeerzeit vorbei sein sollte, könnt ihr alternativ auch (gefrorene) Himbeeren nehmen.

Zutaten:

  • 500 g Erdbeeren
  • 4 Dosen Schlagsahne (insgesamt 500 g)
  • 2 Beutel Sahnesteif
  • 1 Beutel fertiger Baiser (125 g)
Reality vs instagram Dessert

Für mehr Realität auf dem Blog: mein erster Versuch vs. mein bester.

Zubereitung:

Die Erdbeeren waschen, den Stiel entfernen und in Scheiben schneiden. Die Schlagsahne und Sahnesteif vermengen und circa drei Minuten steif schlagen. Das Baiser mit einem Messer zerbröseln. Ihr solltet dabei darauf achten, dass die Stücke nicht zu klein aber auch nicht zu groß werden.

Sahne, Baiser und Erdbeeren nacheinander in kleine Gläser schichten. Falls ihr keine Dessert-Gläser besitzt, könnt ihr alles auch in eine große Schüssel schichten, das schmeckt genauso gut.

Die Creme kann sofort gegessen werden, ist aber noch leckerer, wenn sie eine Stunde im Kühlschrank durchgezogen ist.

Erdbeerkuchen mit saftigem Obstboden

Rezept 2 für Acht: Erdbeerkuchen mit leckerem Obstboden

Bei diesem Kuchen reicht schon der Boden allein, um eine Geschmacksexplosion auszulösen. Als Kind habe ich immer erst die Erdbeeren gegessen und mir den Boden fürs Ende aufgehoben.

Zutaten:

  • 125 ml Milch
  • 120 g Zucker
  • 80 g Mehl
  • 6 Eigelb
  • 6 Eiweiß
  • 750 g Erdbeeren
  • 1 Paket Erdbeer-Tortenguß
  • 125 g Schlagsahne

Erdbeerkuchen belegen

Um den saftigen Obstboden zu backen, müsst ihr zunächst Milch, Zucker und Mehl unter Rühren aufkochen lassen. Danach lasst ihr das Gemisch abkühlen. Während des Abkühlens könnt ihr die sechs Eier trennen. Achtet dabei darauf, dass in das Eiweiß kein Eigelb gelangt, weil es sich sonst schwierig steif schlagen lässt.

Eigelb zu dem Milch-Zucker-Mehl-Gemisch geben und glattrühren. Das Eiweiß steif schlagen und unter die Masse ziehen. Den Teig in eine gefettete Springform geben und bei 190 Grad 60 Minuten backen.

Die Erdbeeren waschen, vom Stiel befreien und in Scheiben schneiden. Nachdem der Teig ausgekühlt ist, legt ihr die Erdbeeren so auf den Obstboden, dass es hübsch aussieht. Das Paket Tortenguß nach Anleitung auf der Verpackung aufkochen lassen und nach und nach über die Erdbeeren geben. Nun stellt ihr den Kuchen für circa eineinhalb Stunden in den Kühlschrank, damit der Tortenguß fest wird.

Erdbeermarmelade

Rezept 3 für Sieben: Erdbeermarmelade

Bei Erdbeermarmelade bin ich kritisch. Wenn ich ganz ehrlich bin, schafft es nur diese Erdbeermarmalade auf mein Frühstücksbrötchen. Allen anderen – besonders die Gekauften – können einfach nicht mit ihr mithalten.

Zutaten:

  • Genau 1 kg Erdbeeren
  • 1 kg Gelierzucker
  • Ein Schuss Limoncello

Erdbeermarmelade

Stellt sieben Marmeladengläser bereit, damit ihr die erhitzte Masse am Ende sofort eingießen könnt. Die Erdbeeren waschen, von Blättern und Stielen befreien und in einen Topf geben. Ich püriere die Erdbeeren dann, weil ich nicht so der Stückchen-Fan bin. Dann fügt ihr den Gelierzucker hinzu. Das Gemisch gut umrühren und zum Kochen bringen.

Sobald die Erdbeeren und der Gelierzucker anfangen, sprudelnd zu kochen, lasst ihr vier Minuten vergehen und rührt immer weiter um. Nehmt am besten einen großen Topf, damit die sprudelnde Masse nicht überspritzt. Nach den vier Minuten fügt ihr einen Schuss Limoncello hinzu und rührt noch einmal um.

Nun könnt ihr die Marmelade in die Gläser füllen. Um zu testen, ob sie fertig ist, gebt ihr eine Löffelspitze in ein Glas und guckt, ob sie zerläuft. Wenn dies der Fall sein sollte, ist eure Marmelade noch nicht fertig und ihr müsst sie noch etwas köcheln lassen.

 

Falls ihr eines der Rezepte nachgemacht habt, lasst mich doch wissen, wie es euch geschmeckt hat.

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