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Mit Nagel und Faden – DIY zum Muttertag

Ich habe in meinem Flur ein kleines Kunstwerk hängen, das ich vor einigen Jahren als Wanddeko für meine alte Wohnung gebastelt habe. Es ist ein Holzbrett auf dem in einem blaugrünen Farbverlauf der Ausruf „Juchhuu“ steht. Inzwischen hängt es am Ende meines Flurs, ganz unscheinbar über der Tür zum Badezimmer und ich vergesse manchmal, dass es überhaupt noch da ist. Erinnert werde ich immer dann daran, wenn ich mal Besuch habe, der begeistert fragt, was es denn mit diesem „Juchhuu“ auf sich hat.

Mein „Juchhuu“ habe ich nämlich in mühevoller Kleinarbeit in dieses Holzbrett hineingehämmert. Dazu habe ich mir die Schrift auf vielen Seiten ausgedruckt, auf das Holzbrett gelegt und die Umrisse mit Nägeln nachgezeichnet. Anschließend habe ich die Nägel mit feinem Nähgarn umwickelt, sodass am Ende ein Farbverlauf entstanden ist. Dafür habe ich ziemlich viele Nägel, viele Meter Faden und ganz viel Geduld gebraucht und mit dem Gehämmer damals wahrscheinlich auch die Nerven meiner Nachbarn strapaziert.

Aber es muss nicht immer gleich das riesige Projekt sein. Man kann auch mit weniger Aufwand schöne Ergebnisse mit dieser Technik erzielen. Wie das geht, zeige euch euch heute.

Ich habe mich dazu entschieden als Geschenk zum Muttertag eine Holzscheibe mit Nagel und Faden zu verschönern. Als Motiv habe ich mich für einen Anker entschieden. Jedes andere plakative Motiv wäre aber auch denkbar. Wie zum Beispiel ein Herz, ein einfacher Schriftzug oder ähnliches. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Ein bisschen Inspiration habe ich für euch auf unserem Pinterest-Board gesammelt.

Für mein DIY brauche ich:

  • Eine Holzscheibe
  • Baumwoll-Wolle oder bunte Bindfäden
  • Nägel
  • einen Hammer
  • Bleistift und Radiergummi

Zum Start habe ich mein Motiv mit Bleistift auf die Holzscheibe aufgemalt. Anschließend habe ich die Umrisse mit Nägeln umrissen. Die Nägel habe ich im Abstand von etwa einem halben Zentimeter gesetzt, damit die Rundungen des Motivs herauskommen.

Die Nägel sollten hierfür circa 1,5 – 2 cm lang sein und einige Millimeter ins Holz getrieben werden – sodass sie fest sitzen, aber noch doll genug aus dem Holz herausgucken. Am besten eignen sich übrigens Nägel, die einen leicht abgerundeten Kopf haben. Diese sehen etwas hochwertiger aus, als ganz einfache Nägel und haben keine scharfen Kanten, an denen man sich den Faden abreißen kann.

Zum Start wird der Faden – ich habe mich bei diesem Projekt für einfache Baumwoll-Wolle entschieden – um einen der Nägel geknotet. Dann wird munter drauf los gewickelt. Mein Anker soll zweifarbig werden mit einer Basis-Farbe und Akzenten in Mintgrün. Man kann durch ein systematisches Wickeln Muster erzeugen oder man wickelt – so wie ich – in einer Chaos-Technik. Bei dieser habe ich zunächst die Umrisse des Ankers umwickelt und anschließend zwischen den einzelnen Nägeln hin- und her gewickelt, bis ein durchgehendes Netz entstanden ist.

Nachdem die Basisfarbe fertig war, habe ich den Wollfaden abgeschnitten und mit meinem mintgrünen Faden verknotet, sodass ich direkt weiter wickeln konnte.

Mit dieser Farbe habe ich das Motiv dann noch einmal nachgearbeitet und verdichtet, bis es mir gut gefallen hat.

Und schon ist das Geschenk fertig! Ich habe – inklusive Malen und Hämmern – gerade einmal eine Stunde für dieses DIY gebraucht und ich finde das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen!

 

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