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Step-by-Step: Möbel abschleifen und lackieren

Ich liebe alte Möbel, aber sie passen oft nicht so richtig in meine Wohnung. Die Lösung: das Möbel muss zeitgemäß aussehen. Und wie geht das besser, als mit einem gut gesetzten Farbtupfer?

Denn gerade Möbel aus Holz, aber auch in die Jahre gekommene Ikea-Stücke, lassen sich mit einer Lackschicht aufpimpen, sodass man wieder Freude an ihnen hat. Damit das Endergebnis gut aussieht, gilt es aber ein paar Dinge zu beachten.

Der richtige Lack

Ich verwende in der Regel seidenmatten Acryllack. Er lässt sich einfach verarbeiten, riecht nicht unangenehm, trocknet verhältnismäßig schnell und ist abriebfest. Das praktische: er eignet sich sowohl für den Innen- als auch den Außenbereich. Im Baumarkt oder Fachhandel kann man ihn sich in verschiedensten Farben anrühren lassen – sowohl in seidenmatt, als auch in glänzend.

Für die Farbwahl nehme ich mir im Vorfeld immer ein paar Teststreifen mit nach hause und schaue, dass die gewünschte Farbe gut in meine Wohnung passt.

Die richtige Ausstattung

Auf der Einkaufsliste für den Baumarkt sollten neben dem Acryllack in der richtigen Farbe, auch noch folgende Dinge stehen:

  • Schleifpapier in 120-er und 400er-Körnung
  • Ein Schleifklotz aus Kork (optional)
  • Pinsel mit Kunststoffborsten (für Acryllacke geeignet)
  • Lackrolle (für größere Oberflächen)
  • Farbwanne

Zuhause sollte man sich bereit legen:

  • Zeitungspapier als Unterlage
  • Feuchter Lappen

Und schon kann’s Losgehen!

Das Möbel vorbereiten

Damit der Lack auch so richtig gut hält, sollte das Möbelstück entsprechend präpariert werden. Zunächst ist es wichtig, dass es sauber und fettfrei ist. Anschließend geht es ans Schleifen. Dazu wird das Schleifpapier um den Schleifklotz gewickelt und die oberste Schicht wird angeraut. So kann der Lack gut haften. Scharniere und Griffe sollten nach Möglichkeit abmontiert oder sorgfältig mit Malerkrepp angeklebt werden.

Ist alles angeraut, wischt ihr das Möbel einmal mit einem feuchten Tuch ab, um den feinen Staub zu entfernen. Nachdem alles getrocknet ist, kann’s mit dem nächsten Schritt weitergehen.

Auf an’s Lackieren!

Insgesamt sollte man am besten zwei bis drei Lackschichten auftragen und zwischen den Durchgängen jeweils darauf achten, dass die Trocknungszeiten für den Lack eingehalten werden. Wichtig ist auch, dass der Lack in einer möglichst staubfreien Umgebung aufgetragen wird.

Damit keine Lecknasen entstehen und die Lackschicht ebenmäßig wird, solltet ihr darauf achten, dass ihr nicht zu viel Lack auf einmal auftragt und gleichmäßig Fläche für Fläche streicht. Ist die erste Schicht aufgetragen sollte der Lack komplett durchtrocknen. Anschließend wird er für den zweiten Anstrich vorbereitet.

Dazu wird der Lack nochmals mit dem 400-er Schleifpapier angeraut und wieder staubfrei gewischt. Dann kann mit der nächsten Schicht weitergemacht werden. Je nachdem wie deckend der Lack dann ist, ist man fertig oder trägt nach dem Trocknen und einem erneuten Schleifen eine dritte Lackschicht auf.

Und zack, erstrahlt der kleine Hocker in neuem Glanz. Was zwei, drei Lackschichten ausmachen können!

 

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