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Reste retten mit Resteritter + Adventsverlosung

[Werbung wegen Markennennung + Gewinnspiel] In Deutschland werden jedes Jahr circa 10 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Das entspricht dem Gewicht von circa 71.000 Blauwalen. Und diese Lebensmittel sind keineswegs alle schlecht. Sie haben zum Teil  vielleicht nur einen  kleinen Ditscher und sind daher unverkäuflich oder aber sie schaffen es gar nicht erst ins Verkaufsregal, weil sie von der Optik her nicht dem entsprechen, was der Norm entspricht.

Drei Jungs aus Kiel haben sich zum Ziel gesetzt einen Teil dieser Lebensmittel zu verwerten. Während des Studiums hatten sie die Aufgabe eine Unternehmensidee zu entwickeln, die sie am Semesterende präsentieren sollten. Dabei kam ihnen die Idee, dass man übriggebliebene Lebensmittel in Marmeladen und Chutneys verarbeiten könnte. Die Idee für „Resteritter“ war damit geboren.

Die Reste rettenden Ritter, das sind Moritz Dietzsch, Nick Eßwein und Oke Hansen – sie verarbeiten nun Lebensmittel, die ansonsten Abfall wären. Diese kommen unter anderem von dem Großhändler „Brötzmann KG“, der hier im Norden Hotels und die Gastronomie beliefert – Obst und Gemüse, welches er nicht ausliefern kann, spendet er nun den Resterittern, anstatt es zu entsorgen. Aber auch Privatpersonen können sich bei ihnen melden, wenn die eigene Ernte aus dem Garten ihnen buchstäblich über den Kopf wächst. In diesem Jahr kamen so jede Menge Äpfel und Quitten zu den Resterittern und landeten im Glas. Eingekocht wird grundsätzlich alles, was den Jungs vor die Füße fällt. So kommen saisonal variierende Kreationen zustande, die sie selbst kreieren. Zwei der drei Resteritter, Moritz und Nick, habe ich letzte Woche bei ihrer Arbeit, in der Küche der AWO in Kiel Gaarden, begleiten dürfen.

Im Vorraum der Küche stapeln sich, als ich ankomme, kistenweise Äpfel – „die haben wir letztens aus dem Freilichtmuseum in Molfsee abholen dürfen„, sagen die zwei. Dort fiel die Apfelernte in diesem Jahr so gut aus, dass man nicht mehr wusste wohin mit den Äpfeln. Also wurden die Resteritter gerufen! In der Küche selbst stehen bereits ein paar Schalen Weintrauben und einige Birnen. „Aus dem, was hier ist, machen wir heute die Sorten ‚Bratapfel‘ und ‚Traube-Birne-Zimt‚“, erklärt mir Moritz. Gerade zur Weihnachtszeit gehen die besondern gut weg. Für den Aufstrich „Bratapfel“ müssen erstmal alle Äpfel vorbereitet werden. Eine Hälfte wird gekocht und dann püriert, die andere klein geschnippelt und im Ofen mit Zimt und Zucker gebacken – so kommt das echte Bratapfel-Aroma ins Glas.

Zu Beginn war unser Ziel 300 Gläser zu produzieren“ sagt mir Moritz, während er gerade Äpfel für’s Einkochen vorbereitet. Inzwischen sind sie über dieses Ziel weit hinaus geschossen. Momentan treffen sie sich mindestens einmal die Woche zum einkochen. Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit werden aber auch noch Extraschichten geschoben „Letztes Wochenende haben wir zusammen mit Freunden alleine 500 Gläser eingekocht.„, diese werden dann an ihre Abnehmer aus Kiel und Umgebung und über den neuen Onlineshop ausgeliefert.

Während die Äpfel für den Bratapfel-Aufstrich im Ofen sind, geht’s den Birnen und Weintrauben an den Kragen. Sie werden püriert und anschließend aufgekocht. „Birnen, Weintrauben und Bananen lassen sich am einfachsten verarbeiten.“ sagen die beiden. Noch etwas Zucker und Apfelpektin zum gelieren dazu – fertig ist der Fruchtaufstrich, der dann auch schon aufgefüllt werden kann. Es riecht herrlich nach Zimt und Bratapfel in der ganzen Küche und wir sprechen weiter über das Projekt Resteritter.

Denn mit dem reinen Retten von Lebensmitteln ist es ihnen nicht genug „Wir wollten, dass das eine runde Sache wird“, sagt Moritz. Und so entschlossen sie sich, dass sie mit ihrem Produkt nicht nur den Käufern etwas leckeres auf den Tisch bringen wollen, sondern auch Kindern, die sonst kein Mittagessen bekommen würden, ein leckeres Mittagessen ermöglichen wollen. Daher geht pro verkauftem Produkt von Resteritter ein Euro an die Aktion „Mach Mittag“, die von dem Geld je ein Mittagessen für ein Kind umsetzen kann.

Zusätzlich geben sie ihr wissen über Lebensmittelverschwendung auf ihren „Schnibbelparties“ und bei Aktionstagen an Schulen weiter. So wollen sie für das Thema sensibilisieren und zeigen, dass auch aus vermeidlichen Resten noch ein leckeres Essen entstehen kann, damit in Zukunft weniger Lebensmittel im Müll landen, die eigentlich gar nicht dort hin gehören.

Wie ich finde, eine wirklich schöne und ganzheitliche Aktion, die die drei hier gestartet haben!

Kaufen könnt ihr die Produkte im Onlineshop der Resteritter oder bei diesen lokalen Verkaufsstellen. Wenn ihr sie gern mit Lebensmitteln unterstützen möchtet, könnt ihr hier mit den Jungs in Kontakt treten.

Von der Einkoch-Aktion in der letzten Woche habe ich euch zwei Gläser mitgebracht, die ihr nun in unserer Adventsverlosung gewinnen könnt! 

Gewinne, Gewinne, Gewinne: Einmal zwei Gläser der Resteritter-Fruchtaufstriche.

Zusammen mit den Resterittern dürfen wir zwei Gläser Fruchtaufstrich (Ein Glas „Traube-Birne-Zimt“, ein Glas „Bratapfel-Fruchtaufstrich“) verlosen. Um zu gewinnen, verratet uns einfach  bis kommenden Sonntag, den 16.12.2018 in den Kommentaren, was ihr für Tipps gegen Lebensmittelverschwendung habt! Viel Glück!

Teilnahmebedingungen

Teilnahmeberechtigt sind volljährige, natürliche Personen, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme ihren ständigen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben. Personen unter 18 Jahren dürfen nur mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten teilnehmen. Nur Einträge, die vor dem Teilnahmeschluss abgegeben werden, werden berücksichtigt. Ein Eintrag wird nur dann berücksichtigt, wenn er von einem eingeloggten User oder unter Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse abgegeben wurde. Der Gewinner/die Gewinnerin wird per Zufallsauswahl bestimmt und schnellstmöglich unter der angegebenen E-Mail-Adresse informiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Alle Preise wurden unentgeltlich zur Verfügung gestellt und können nicht bar ausgezahlt werden.

Das Gewinnspiel läuft vom 9.12.2018 um 10:30 bis zum 16.12.2018 um 12:00.

18 Responses
  • Johanna
    9. Dezember 2018

    Bewusst einkaufen gehen und falls mal was übrig bleibt wird es eingefroren.

    • Marja C.
      9. Dezember 2018

      Engagement bei Foodsharing.de

  • Hannah F
    9. Dezember 2018

    Ich finde es hilft schon viel, einen Überblick über den Kühlschrank zu behalten und alles aufzuessen, was man auch gekauft hat 🙂
    Ansonsten gibt es immer mal wieder Reste-Essen!

  • Alexandra
    9. Dezember 2018

    Ich versuche nur das einzukaufen, was ich auch brauche. Und falls was übrig bleibt, muss man einfach etwas kreativer kochen.

  • Karo
    9. Dezember 2018

    So große Portionen kochen, dass die Zutaten aufgebraucht werden und dann den Rest einfrieresn, statt immer nur ein halbes Gemüsestück zu verkochen und das dann nicht mehr zu verbrauchen. Rezepte passe ich auch dementsprechend an, dass idealerweise nix übrig bleibt.

  • Dori
    9. Dezember 2018

    Ganz Genau! Planung was man kochen möchte und wenn Reste bleiben kommen die in den Kompost und dann aufs Gemüsebeet.

  • Alina
    9. Dezember 2018

    Übriges einfrieren – perfekt für Abende, an denen man zu faul ist zum kochen. Und aus Gemüseschalen und -endstücken koche ich meine eigene Gemüsebrühe!

  • Anna
    9. Dezember 2018

    Alles, was über bleibt einfach einfrieren. Oder gleich Freunde einladen , die beim Essen helfen!

  • Jenny
    9. Dezember 2018

    Vorher planen, Kühlschrank leer kochen, einfrieren, TooGoodToGo nutzen – essen 🙂

  • Alexandra
    9. Dezember 2018

    Inzwischen kann ich Mengen gut abschätzen und wenn etwas übrig bleibt, wird es am nächsten Tag nochmal warm gemacht. Lieber etwas weniger kochen, hungern müssen die meisten Menschen nicht.

  • Pia
    9. Dezember 2018

    Nur trockene Lebensmittel auf Vorrat (meist von unverpackt) und frisches Obst und Gemüse der Saison vom Markt – natürlich mit Einkaufsliste. Wenn doch mal was übrig bleibt, wird es am nächsten Tag mit zur Arbeit genommen oder eingefroren.

  • Lena
    9. Dezember 2018

    Kleine Dinge sind schon wichtig, da einem selbst erstmal klar werden muss, wieviel man eigentlich unnötig wegwirft..sei es Verpackung wie auch Lebensmittel. Mir persönlich hilft am meisten:
    Überlegen, was man die Woche kochen will und einen Einkaufszettel schreiben, so dass man nur einmal einkaufen geht um nicht jeden Tag in den Supermarkt zu müssen und hungrig einzukaufen..jeder weiß, was das bedeutet.;) eigenen Beutel, Becher etc mitnehmen, übrig gebliebenes Einfrieren oder den Kollegen am nächsten Tag zur Arbeit mitbringen.

  • Lars
    9. Dezember 2018

    Nur das kaufen was man auch wirklich isst. Aus älterem Obst und Gemüse kann man leckere Smoothies machen.

    LG

  • Milena
    9. Dezember 2018

    Wenn ich einmal mehr gekauft habe, als ich essen kann, dann koche oder backe ich daraus etwas großes und lade Freunde zum Essen ein

  • Lena
    10. Dezember 2018

    Bei foodsharing auf die unterschiedlichste Art & Weise mitmachen, sei es bei Supermärkten nicht mehr verkäufliche Lebensmittel abzuholen oder die geretteten Lebensmittel zum Kochen verwenden und keine neuen zu kaufen. Am besten funktioniert das ganze, wenn man Orte wie etwa Fairteiler in der Stadt hat, wo Essen hingebracht und abgeholt werden kann.

  • Torina
    10. Dezember 2018

    Ich mache regelmäßig nen Wochenplan und kaufe dann genau dafür ein. Wenn doch mal was übrig bleibt, wird eingefroren oder das Rezepteverzeichnis durchstöbert, was man mit den Resten noch kochen kann.
    Achso und der Tiefkühler wird auch regelmäßig geleert, wenn mal keine Lust zu kochen ist.

  • Lena
    10. Dezember 2018

    Finde richtig gut, was die Jungs machen! Persönlich versuche ich immer alles aufzubrauchen was ich kaufe -und wenn Obst schon etwas matschig ist, kommt es einfach in den Joghurt, da ist sowas egal. Bei Bananen, die schon zu dunkel sind, kann ich Bananenbrot empfehlen!

  • Sabine
    13. Dezember 2018

    Immer schauen, was schon im Kühlschrank ist und dringend weg muss -viel lässt sich einfach gemeinsam in einer Restepfanne verwerten 🙂

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