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Volle Bäuche für kleine Vögel – DIY Meisenknödel und Futterglocken

Es wird so langsam frisch da draußen und nicht nur uns Menschen ist jetzt eher nach einer reichhaltigen Mahlzeit, sondern auch den kleinen Vögeln, die um uns herumschwirren. Meisen, Spatzen und Co freuen sich ab jetzt den ganzen Winter über über ein kleines Zubrot zu dem, was sie in der Natur finden können – und das ist gerade in der Stadt, im Winter, manchmal zu wenig.

Um den kleinen die Suche etwas einfacher machen, können wir ihnen durchaus helfen. Dabei gilt: je fettiger das Futter, desto besser für den Winterspeck der kleinen. Hoch im Kurs sind dabei Meisenknödel und Futterglocken. Die kann man fertig kaufen, muss man aber nicht. Denn sie lassen sich auch ganz einfach selber machen. Denn gerade fertige Meisenknödel sind häufig in kleinen Plastiknetzen verpasst, die – wenn sie nicht sorgsam entsorgt werden – von der Futter- zur Gefahrenquelle für die Vögel werden können.

Das Futter besteht idealer Weise aus einer Mischung aus Kernen, Nüssen, Rosinen und Saatkörnern, die mittels eines Fettes aneinander gebapst werden. Hierfür kann man entweder sehr reichhaltige tierische Fette, wie Rindertalg (gibt es z.B. beim Bio-Schlachter), nehmen oder man macht es vegan auf der Basis von Kokosfett. Ich habe mich für letzteres Entschieden, auch wenn das Fett etwas weniger reichhaltig ist. Dafür habe ich das Standard-Winterfutter mit ein paar unbehandelten Erdnüssen und Rosinen aufgepeppt.

Grundmischung für Winterfutter-Masse

  • pro 100 Gramm Vogelfutter 30-40 ml Kokosfett

Mit dem Mischungsverhältnis habe ich etwas herumexperimentiert und bin auf circa 30ml Kokosfett pro 100 Gramm Körner gekommen.  Dieses habe ich zunächst in einem Topf geschmolzen und dann über die Körner geschüttet. Die Mischung wird dann gut vermengt, sodass alle Körner etwas Fett abbekommen und dann lässt man es im Kühlschrank abkühlen. Hierbei immer mal wieder umrühren. Wird das Fett langsam fest, kann die Masse verarbeitet werden.

Anschließend sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ich habe mich zum basteln mit alten Tontöpfen, Stöckern, Sisalband und einer alten Tasse ausgestattet, um diese zu kleinen Futterquellen zu machen. Die Masse kann aber auch in Kuchenformen in Form gepresst und mit einem Bändchen versehen werden – von Gugelhupf bis Herzform ist alles möglich, was gefällt.

Hauptsache ist, dass die Vögel

Futterglocken:

Für die Futterglocken habe ich erst einen Ast in den Töpfen befestigt und mit einer Schnur versehen, damit man sie gut an einem Baum oder auf dem Balkon aufhängen kann.

Anschließend habe ich das Futter in den Topf gedrückt und zack, fertig ist die Futterglocke!

Futtertasse:

Für die Futtertasse habe ich am Henkel einen Faden befestigt, das Futter in die Tasse gedrückt und dann noch einen kleinen Stock reingesteckt.

Meisenknödel

Für die Meisenknödel einfach einen kleinen Stock  nehmen, einen Faden daran befestigen und aus der Futtermasse eine Kugel formen. Gut festdrücken – fertig!

Wahlweise kann das Futter auch auf einem längeren Stock aufgebracht werden, der dann ebenfalls aufgehängt werden kann.

Die Meisenknödel und das andere Futter lassen sich super für den gesamten Winter vorbereiten und anschließend im Eisfach aufbewahren. So kann man direkt eine ganze Rutsche vorproduzieren und über den Winter nach und nach verfüttern.

Die Futterquellen werden am besten in der Natur – im Garten hinter dem Haus an einem Baum oder an Büschen aufgehängt. Aber auch auf dem Balkon kann ein Meisenknödel Anklang finden. Und man kann die Wintermonate damit verbringen den kleinen Vögel zuzusehen, wie sie sich die Bäuche vollschlagen.

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