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Müllfreier Mittwoch: selbstgemachte Deocreme

Letztens habe ich auf dem Instagram-Profil meiner Freundin Paulina gesehen, dass sie ihr Deo seit neustem selber macht. Das Rezept sei unglaublich einfach und die Zutaten dafür habe man nahezu alle im Haus. Deswegen habe ich sie direkt mal zu unserem müllfreien Mittwoch eingeladen, damit sie ihr wissen mit euch teilen kann. Denn Deo selber zu machen ist nicht nur günstig, sondern auch super einfach.

Das fertige Deo ist dann ein dezenter Begleiter im Alltag und frei von möglicherweise krebserregenden Zusatzstoffen, wie Aluminiumverbindungen. Es ist natürlich kein Antitranspirant, schützt euch aber vor unangenehmen Gerüchen, wenn ihr mal ins Schwitzen kommt. Klingt gut, oder?

Um das Deo anzumixen haben Paulina und ich uns letzte Woche in meiner Küche getroffen, um fleißig eine Runde Deo zu kochen. Dafür braucht ihr nur folgende Zutaten und Dinge:

  • 2 Esslöffel Kokosöl
  • 1 Esslöffel Sheabutter
  • 3-5 Esslöffel Natron
  • 3 Esslöffel Speisestärke
  • ein paar Tropfen ätherisches Öl deiner Wahl
  • optional: 1-2 Blätter Rosmarin
  • kleines, verschließbares Gefäß zum Abfüllen
  • einen großen und einen kleinen Topf für das Wasserbad

Bei dem ätherischen Öl haben Paulina und ich uns dafür entschieden Teebaumöl zu verwenden. Das riecht nicht nur gut, sondern ist auch ein wahrer, kosmetischer Alleskönner. Für unser Deo machen wir uns seine antibakteriellen Eigenschaften zur Nutze. Wer es vom Duft her etwas frischer mag, der kann auch andere Öle, wie zum Beispiel Orangen oder Limettenöl verwenden.

Wichtig ist, dass man die Dosierung nicht zu sehr übertreibt, da die Öle in zu hoher Dosierung auf der Haut brennen können, insbesondere kurz nach der Rasur.

Um das Deo zu machen, setzt ihr zunächst ein Wasserbad an. Dazu erhitzt ihr Wasser in einem Topf, in den ihr dann einen kleineren Topf hineinhängt. So kann nichts anbrennen und bei der Deo-Herstellung im Prinzip nichts schief gehen.

Als erstes gebt ihr das Kokosöl in den Topf und erhitzt es, bis es flüssig wird. Anschließend kommt die Sheabutter dazu. Wenn beide Bestandteile sich verflüssigt haben, gebt ihr das ätherische Öl dazu und rührt die Menge kurz um. Dann kommen die festen Bestandteile dazu: zunächst das Natron und dann die Speisestärke. Für den Anfang ist es ratsam das Natron etwas geringer zu dosieren, da die Haut sich erstmal daran gewöhnen muss.

Anschließend kommt die Speisestärke dazu. Dickt die Masse dadurch zu sehr an, könnt ihr einfach ein klein wenig abgekochtes Wasser hinzugeben. Eine joghurtähnliche Textur ist perfekt! Habt ihr diese erreicht, könnt ihr eurer frisch gekochtes Deo abfüllen. Anschließend lasst ihr es für 1-2 Stunden im Kühlschrank erkalten. Danach ist es fertig für die Benutzung.

Auftragen könnt ihr es entweder mit den Fingern, oder aber mit einem kleinen Kosmetik-Spatel aus der Drogerie.

Ich benutze das Deo jetzt seit einigen Tagen und bin sehr zufrieden damit. Es schützt zuverlässig vor unangenehmen Gerüchen, auch wenn man mal ins Schwitzen kommt. Und meine Haut verträgt es ebenfalls sehr gut!

Von daher: ganz große Empfehlung!

 

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