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Schleswig-Holstein neu entdecken mit „komoot“

[Werbung aufgrund von Markennennung; unbezahlt und unbeauftragt]

Ich bin ein ziemlich langweiliger Spazieren-geher. Eigentlich gehe ich, wenn ich mal ehrlich bin, immer an den gleichen Orten spazieren. Da weiß ich, dass es schön ist und wo ich abbiegen muss. Im Urlaub bin ich da etwas wagemutiger und suche mir meine Stecken per Smartphone-App „komoot“ raus. Diese zeigt mir an, wie weit es zu laufen ist, wieviele Höhenmeter es zu überwinden gilt, welchen Schwierigkeitsgrad die Wanderung hat und sie zeigt mir Fotos von anderen, die die Strecke bereits gewandert sind. Gleichzeitig kann ich mit meinen Erfahrungen Ergänzungen an den Strecken vornehmen oder eine ganz neue Wanderung erstellen.

Je nach Urlaubsziel kann man sich einzelne Regionen hinzubuchen und damit auf Wanderrouten aus der Community zurückgreifen. Auf diese Weise habe ich bereits die Azoren und La Gomera abseits der Standard-Wanderwege erkundet.

Kürzlich flatterte dann ein Angebot in mein Postfach „Die ganze Welt“ auf „komoot“ für kleines Geld. Zack, zugeschlagen. Wer weiß, wo ich überall nochmal wandern gehen möchte. Mit dem Zugriff auf die ganze, weite Welt hatte ich auf einmal auch Zugriff auf die Wanderungen direkt vor meiner Haustür.

Und plötzlich sehe ich, welche Möglichkeiten sich sogar fußläufig von meinem Zuhause ergeben. Überall auf der Karte sind kleine, rote Punkte zu sehen, die den Startpunkt einer Wanderung markieren. Manche Strecken kenne ich bereits, andere sind mir völlig neu. Eine Wanderung durch das Domänental in Kiel Suchsdorf zum Beispiel – oder eine Wanderung durch Kiel Russee. Da merkt man erstmal wie grün das Kieler Umland doch ist. Das will erkundet werden!

Mein Freund und ich picken uns im Moment, so lange es nach Feierabend noch hell ist, gern mal eine Wanderung aus dem Repertoire heraus. Letztens hat es uns so an den Westensee verschlagen, wo uns eine Wanderung durch den Wald am See zu einem einsamen, kleinen Steg geführt hat. Völlige Ruhe, mitten in der Natur. Absolut herrlich!

Es ist nicht so, dass ich hier nich schonmal spazieren war, aber die App hat mich tatsächlich dazu motiviert hier mal wieder hin zu fahren. Sonst wäre ich womöglich nicht auf die Idee gekommen und wiedermal eine Runde durch den Schrevenpark gelaufen.

Während der Wanderung zeigt einem das Smartphone an, ob man gerade noch auf dem richtigen Weg ist und wie das aktuelle Höhenprofil ist – gut, Höhenprofile sind hier in Schleswig-Holstein vielleicht eher unwichtig. Aber bei einer Bergwanderung auf den Azoren tat es mir sehr gut zu sehen, wann ich endlich ganz oben angekommen bin und wann es wieder bergab geht.

Hat man einen schönen Aussichtspunkt gefunden oder ein besonders schönes Foto gemacht, kann man es anschließend der Wanderung hinzufügen oder anderen Wanderern Tipps geben.

Neben der manuellen Suche über die Karte schlägt die App einem auch weitere Wanderungen in der Umgebung vor. Schöne Orte, von denen ich bis jetzt gar nicht wusste, dass ich da hin will. Will ich jetzt aber. Und so ist am Wochenende nicht mehr die Frage, ob wir einen Ausflug machen, sondern nur noch: wohin?

 

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