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Müllfreier Mittwoch: Shampoo-Alternativen

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Es ist mal wieder müllfreier Mittwoch! Deshalb möchte ich euch heute eine weitere Möglichkeit vorstellen, wie ihr im Alltag Müll vermeiden könnt: mit festen Shampoos oder einem selbstgemachten Shampoo mit Kokosmilch und Honig.

Der Vorteil von festen Shampoos ist nämlich, dass sie in der Regel nur sehr wenig bis gar nicht verpackt sind und somit der Verpackungsmüll sehr gering gehalten wird. Hinzukommt, dass in festen Shampoos in der Regel auch kein Mikroplastik und keine Silikone enthalten sind, die über das Duschwasser im Wasserkreislauf landen und somit die Umwelt schädigen.

Ihr könnt im besten Fall also gleich doppelt etwas gutes tun! Feste Shampoos gibt es in Bio-Läden, in Unverpackt-Läden aber inzwischen auch in vielen Drogeriemärkten. Welches Shampoo das Beste für euer Haar ist, hängt von vielen Faktoren ab und es ist ratsam sich durchzuprobieren und nicht aufzugeben, nur weil die erste Seife nicht gut war. In einigen Geschäften kann man auch Proben einzelner Produkte anfragen und somit Geld sparen.

Ich bin bereits vor circa zwei Jahren von silikonhaltigem Shampoo auf das Shampoo einer Naturkosmetik-Firma umgestiegen und nutze nun seit circa zwei Monaten ein festes Shampoo und eine feste Spülung auf dem Unverpackt laden, sowie feste Seife statt Duschgel.

Die Umstellung von silikonhaltigem Shampoo auf silikonfreies Shampoo erinnere ich noch als etwas holprig. Da die Silikone in meinem alten Shampoo dafür gesorgt haben, dass meine Haare immer schön glatt und fluffig waren, merkte ich erst nach der Umstellung, wie kaputt diese eigentlich waren. Sie haben zunächst nicht mehr so schön geglänzt und haben sich nur schwer kämmen lassen. Zusätzlich musste meine Kopfhaut sich ebenfalls etwas auf die neue Pflege einstellen. Etwa zwei Wochen und einen Spitzenschnitt später habe ich mir mein altes Shampoo nicht mehr zurückgewünscht.

Da ich allerdings alle paar Wochen eine neue Shampooflasche kaufen musste, habe ich mich vor einigen Monaten gefragt, ob das eigentlich noch sein muss. Auf meiner Suche nach einer Alternative bin ich in meinem Unverpackt-Laden gelandet und war ziemlich überrascht wie viele feste Shampoos es dort inzwischen zur Auswahl gibt. Meine Wahl fiel auf ein „Shampoo-Bit“ der Firma Rosenrot mit Hanf und Melisse, dass speziell für trockene Spitzen sehr gut geeignet sein soll. Dazu wanderte noch ein fester Conditioner in mein Einkaufskörbchen.

Beim Bezahlen sagte mit die Kassiererin, dass sie das gleiche Shampoo nutze und das eine sehr gute Wahl sei. Als ich sie daraufhin fragte, wie die Umstellung von flüssigem Shampoo auf den „Shampoo-Bit“ bei ihr gelaufen sei, sagte sie mir, dass die ersten zwei Wochen schon schwierig waren, das sie inzwischen aber sogar bereits so weit sei, dass sie ihre Haare nur noch alle zwei bis drei Tage waschen müsse.

Und tja, was soll ich sagen? Die zwei problematischen Wochen sind mir glücklicher Weise erspart geblieben. Das Shampoo und der Conditioner haben mir von Anfang an tolle Dienste geleistet. Einfach kurz zwischen den Händen aufschäumen, im Haar verteilen, auswaschen, fertig! Die Seifenstücke sind sehr ergiebig und halten – je nach Haarlänge – ein bis zwei Monate.

Als ich dann letztens in unserer Redaktionskonferenz von meiner neuen Shampoo-Entdeckung geschwärmt habe, sagte meine Kollegin Imke „Ich mach mein Shampoo jetzt immer selber, das geht total einfach!„. Selber machen finde ich ja fast noch besser, als unverpackt, also habe ich mir für euch ihr Rezept gemopst und mir das Shampoo zusammengemixt. Ihr braucht dafür:

  • 100 ml Kokosmilch
  • 100 ml neutrale, flüssige (bio) Seife (oder etwa 20 Gramm feste Seife aufgelöst in heißem Wasser)
  • Zusätze nach Belieben (Imke gibt noch etwas Honig und Mandelöl zu ihrem Shampoo dazu)

Das Ganze einfach vermixen, fertig ist das Shampoo! Aufgrund des hohen Anteils an Kokosmilch sollte man es allerdings zwischen den Haarwäschen im Kühlschrank lagern und wöchentlich neu anmixen. Da ich eh meistens Kokosmilch im Haus habe, habe ich das Shampoo direkt ausprobiert und es gegen mein neues, festes Shampoo antreten lassen.

Es riecht angenehm nach Kokos und lässt sich gut im Haar verteilen. Da ich sehr dünne Haare habe, war die Mixtur leider etwas zu fettig für meine Haare, sodass ich den Seifenanteil im Nachgang nochmals erhöht habe (150 ml Seife auf 50 ml Kokosmilch). Das ist für meine dünnen Haare auf jeden Fall das richtige Mischverhältnis. Der Anteil an Kokosmilch macht die Haare sehr griffig, ohne zu fetten und lässt meine Haarspitzen sehr schön aussehen.

Mein einziges Problem mit diesem Shampoo ist, dass ich nun schon zwei Mal unter der Dusche stand und mein Shampoo noch im Kühlschrank war. Für besser organisierte Menschen als mich sollte das aber kein Problem sein.

Es gibt auch noch weitere Rezepte für selbstgemachte Shampoo – beispielsweise aus Roggenmehl oder anderen Zutaten. Dieser Artikel gibt beispielsweise eine gute Übersicht.

Welches Produkt sagt euch mehr zu? Festes Shampoo oder selbstgemachtes Flüssigshampoo?

1 Response
  • Laura ☀️
    26. September 2018

    Hallo 🙂
    Ich habe super viel mit der Haarwäsche experimentiert und war zwischenzeitlich sogar bei WO, also Water Only, angekommen. Durch verschiedene Umstände kam ich dann zurück zur Haarseife (ist noch anders als festes Shampoo), die gefällt mir am Besten 🙂 allerdings braucht es immer eine „Saure Rinse“ danach, damit die Haare nicht so stumpf sind.
    Grundsätzlich möchte ich auf Dauer wieder bei NoPoo und ggfs nur noch Wasser ankommen – denn das ist natürlich am entspanntesten..die Umstellung dauert nur so ihre Zeit und fettige Haare sind vorprogrammiert, weshalb ich irgendwie noch nicht wieder so motiviert war das anzugehen 😀 mal schauen, was die Zeit bringt.
    Liebe Grüße, Laura

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