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Ob Kurzurlaub oder Hitze – dieser Wasserspender rettet eure Balkonpflanzen

Vor ein paar Wochen sah mein Balkon noch aus wie eine grüne Oase. Aber die anhaltende Trockenheit und die konstant hohen Temperaturen haben dafür gesorgt, dass mein eben noch so schön grünes Balkonien inzwischen ein paar Blätter gelassen hat und nun etwas mitgenommen aussieht. Einzig mein Balkongras und die Kräuter scheinen sich die Sonne gern auf den Pelz scheinen zu lassen. Aber meine Tomaten, die Sonne an sich ja sehr lieben, tragen trotz toller Früchte kaum noch frisches Grün.

Und während ich selbst entscheiden kann, wann ich mich mich einem kühlen Getränk unter den Sonnenschirm verkrieche, sind meine Pflanzen darauf angewiesen, dass ich mich so gut es geht um sie kümmere.

Unter dem Sonnenschirm lässt es sich an heißen Sommertagen mir einem kühlen Getränk gut aushalten!

Was kann man da also tun? Ich gieße meinen Balkon in der Regel einmal am Tag und das abends, wenn es hart auf hart kommt, aber auch morgens und abends. Aber selbst das, so scheint es mir, hilft bei der anhaltenden Hitze nicht, um die Pflanzen vom schlappen abzuhalten. Tagsüber zusätzlich zu gießen wäre da eher nicht empfehlenswert, da die Reflektionen der Sonne auf den nassen Oberflächen die Blätter verbrennen würde. Mal eben einen oder zwei Tage verreisen? Unvorstellbar.

Also habe ich mir einen alten Trick zu Nutze gemacht, den man sonst super anwenden kann, wenn man den Balkon mal für ein paar Tage allein lassen will. Dieser sorgt nämlich dafür, dass über einen längeren Zeitraum konstant Wasser an die Pflanzen abgegeben wird, ohne das sie trocken fallen.

Und das geht ganz einfach: Man nehme eine 1,5 Liter PET-Falsche (leider gegen hierfür keine Glasflaschen, da diese sich nicht knautschen können), einen Hammer und einen Nagel. Einfach, je nach Dosierungswunsch, mit dem Nagel ein oder mehrere Löcher in den Deckel hauen.

Meine kleinen Experimente haben ergeben, dass ein Loch das Wasser sehr langsam abgibt, zwei Löcher hingegen fast zu schnell. Daher habe ich mich für nur ein Loch entschieden.

Anschließend wird die Flasche mit Wasser gefüllt und Kopfüber ins Beet gestellt. Ich habe sie jeweils noch mit keinen Pflanzstöcken etwas fixiert. Man kann sie aber auch ein wenig einbuddeln oder für mehr Standfestigkeit an etwas festbinden. So gibt die Flasche nun nach und nach das Wasser an die Pflanzen ab. Nachdem ich die Flasche Abends aufgestellt hatte, war sie morgens rund 1/3 leerer, hatte also 0,5 Liter Wasser abgegeben. Am folgenden Abend war sie dann fast leer.

Ich muss sie also einmal am Tag auffüllen, damit meine Pflanzen 24 Stunden lang durchgehend mit Wasser versorgt werden. Kein Schlappen mehr und hoffentlich bald auch wieder ein paar neue, grüne Blätter.

Möchte man mal länger weg, kann man sich mit größeren Behältnissen behelfen. Wichtig ist, vorher zu testen, wie lange eine Pflanze mit dem benutzten Gefäß mit Wasser versorgt wird. Ansonsten kann es passieren, dass man zurück kommt und alles ist hinüber.

Ich drücke euch die Daumen, dass auch ihr eure Pflänzchen sicher durch diesen heißen, heißen Sommer bekommt. Am Samstag verrate ich euch dann, was ihr tun könnt, um euch selbst bei diesem Wetter runterzukühlen. Bis dahin!

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