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Morgenroutine – Wie der Morgen unseren Tag verändern kann.

Von No tags 2

Kennt ihr das? Ihr steht auf, hetzt aus dem Haus, der Tag rauscht an euch vorbei und abends landet ihr müde und ausgelaugt wieder im Bett. Manchmal kommen wir uns vor wie im Hamsterrad und vergessen dabei die kleinen, aber so wichtigen Zwischentakte.

Dieses Gefühl hatte ich in letzter Zeit zunehmend. Ich wollte mehr vom Tag haben und beschloss, etwas zu ändern. In verschiedenen Podcasts und Artikeln berichteten erfolgreiche Menschen aus verschiedenen Lebensbereichen immer wieder von der hohen, fast magischen Bedeutung ihrer „Morgenroutine“ für ihren Alltag. Das wollte ich mir auch einmal genauer anschauen.

Was ist eigentlich eine Morgenroutine?

Bei einer Morgenroutine geht es darum, sich in den ersten Stunden des Tages bewusst Zeit für sich zu nehmen. Es ist ein selbst gewählter Ablauf, der sich jeden Tag wiederholt und vor allem so gestaltet wird, dass er für uns persönlich genau richtig ist. So beschäftigt man sich meist mit Dingen, die einem gerade besonders wichtig sind, einem schwerfallen oder an denen man persönlich noch arbeiten möchte.

Warum tut sie uns so gut?

Wenn wir uns schon zu Beginn des Tages Gewohnheiten aneignen, die uns guttun, wirkt sich dies positiv auf den ganzen Tag und unser Leben aus. Wir entwickeln uns persönlich weiter, werden zufriedener und fokussierter. Oft nehmen wir uns im Alltag zu wenig Zeit, uns und unsere Ziele und Wünsche zu reflektieren.

Vom Morgenmuffel zum Frühaufsteher, so geht‘s:

Nun werdet ihr vielleicht sagen: Ich und früh(er) aufstehen? Niemals! Bevor ihr den Beitrag direkt „snoozed“, folgen hier schnell ein paar Tipps, wie euch das Aufstehen leichter fällt:

> Vorbereitung am Abend. Wenn ihr schon am Vorabend alles bereitstellt, was ihr am nächsten Tag braucht, spart ihr wichtige Zeit am Morgen.

> Wecker möglichst weit weg stellen. So führt kein Weg dran vorbei, sich aus dem Bett zu bewegen und der Körper kommt direkt in Schwung.

> Ein großes Glas Wasser trinken. Über Nacht dehydriert unser Körper und Wassermangel führt automatisch zu Müdigkeit. Mit einem Glas Wasser weckt ihr eure Lebensgeister wieder und startet gleich fitter in den Tag.

> Zähne putzen. Gibt euch gleich ein viel frischeres Gefühl.

> Morgenroutine starten. Einfach machen. Wenn ihr erstmal dabei seid, werdet ihr merken, wie gut es euch tut.

Wie findet man seine persönliche Morgenroutine?

Als ich mich weiter mit dem Thema beschäftigt habe, wurde ich auf Hal Elrods Buch „Miracle Morning“ aufmerksam. Er beschreibt darin seine allmorgendlichen sechs Life SAVERS

S (Silence/Stille) 

(Affirmation/Bestätigungen)

(Visualisation/Visualisierung)

(Exercise/Sport)

(Reading/Lesen)

(Scribing/Schreiben)

Das Buch packte mich ab der ersten Seite und ließ meine allmorgendlichen Gewohnheiten weiterwachsen. Ich kann es euch also nur wärmstens empfehlen! Mehr dazu unter: https://www.miraclemorning.com.

Aber auch viele weitere Artikel befassen sich mit dem Thema und bieten interessante Ideen:

  • Meditation (Schaut euch dazu unbedingt Johannas Beitrag zu den Meditations-/ und Achtsamkeits-Apps an Link)
  • Stretching und/oder Yoga
  • Podcasts oder Hörbücher hören
  • Buch/Zeitung/Blog oder Magazin lesen
  • To Do’s für den Tag schreiben
  • Liste führen mit Dingen, für die man dankbar ist
  • Spaziergang an der frischen Luft
  • Bewusst Zeit mit der Familie verbringen
  • Malen / Zeichnen
  • Tagebuch schreiben
  • Laufen gehen / Sport treiben
  • Notieren, was man an diesem Tag erreichen möchte
  • ausgiebiges, gesundes Frühstück
  • usw.

Und wie macht man es richtig?

Es gibt nicht DAS Erfolgsrezept für eine richtige Morgenroutine. Am wichtigsten ist, dass sie für euch realisierbar ist, sie euch motiviert und nützlich ist. Inhalt und Dauer werden dabei von jedem selbst bestimmt. Dabei muss auch nicht der Morgen eure magische Zeit sein. Für manche ist das durch Familie, Arbeit oder ähnliche Verpflichtungen einfach nicht möglich und eine andere Tageszeit deutlich praktikabler.

Wichtig ist vor allem, am Ball zu bleiben. Anfangs fühlt sich das frühe Aufstehen sicher merkwürdig an und ihr würdet am liebsten zurück ins Bett, aber lasst euch davon nicht abschrecken! Erst nach mind. 21 Tagen am Stück verwandelt sich etwas in eine Routine und wir integrieren es automatisch in unseren Alltag.

Wie sieht meine Morgenroutine zurzeit aus?

  • Aufstehen (ca. 1 Stunde früher als zuvor)
  • 5 Minuten Meditation mit der App Headspace, die Johanna hier bereits vorgestellt hat
  • Eine Tasse Tee und dabei notieren, wofür ich gerade dankbar bin
  • Geführte Yoga-(Anfänger)-Einheit (YouTube Video von Mady Morison)
  • Ein paar Seiten in meinem Buch lesen (mind. 10 Seiten)
  • Kurzer Podcast zu aktuellen Nachrichten (Seid schon mal gespannt, Henning stellt hier bald seine liebsten Podcasts vor.)
  • Duschen
  • Frühstücken

Am Erstaunlichsten war für mich, dass ich irgendwann anfing, immer noch ein paar Minuten früher aufzustehen. Ich glaube, der entscheidende Unterschied war: ich MUSSTE nicht aufstehen, sondern ich WOLLTE es und es gefällt mir inzwischen so gut! Das ist ganz bewusste Me-Time, die mir sonst den Tag über gefehlt hat. Ich lege es euch wirklich ans Herz, nehmt euch die Zeit und erlebt euren persönlichen, magischen Morgen.

 

Wie startet ihr in den Tag? Habt ihr eine bestimmte Routine und noch weitere Tipps, wie man den Morgen für sich nutzen kann? Ich freue mich auf eure Ideen und Anmerkungen.

 

 

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