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6 Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit

Seit die Temperaturen langsam wieder steigen und es überall knospt und grünt, fühle ich mich schlapp. Das heißt: noch schlapper als sonst, wenn uns unser zweijähriger Sohn vor den ersten Sonnenstrahl aus dem Bett holt. Ist das schon altersbedingte Abnutzung oder doch die viel besungene Frühjahrsmüdigkeit? Und was ist das eigentlich? Ein Mythos? Eine abgedroschene Ausrede der Faulen, sich endlich mal komplett hängenzulassen, weil schließlich die Natur Schuld ist?

Müdigkeit und Antriebslosigkeit können tatsächlich die Folgen sein, wenn der Frühling vor der Tür steht, die Tage wieder länger werden und die Temperaturen steigen. Ebenfalls weit verbreitete Symptome sind Kopfschmerzen und Blutdruckschwankungen, Schwindel und Wetterfühligkeit. Und auch wenn die Ursachen für die Frühjahrsmüdigkeit wissenschaftlich noch nicht eindeutig belegt sind, gibt es doch Indizien, warum man sich ausgerechnet im Frühjahr körperlich platt fühlt und in einer Tour gähnt.

Das Wetter ändert sich. Hat sich unser Körper in den Wintermonaten an Dunkelheit und Kälte gewöhnt, muss er sich jetzt auf längere und wärmere Tage umstellen (ja, sogar in Schleswig-Holstein). Das strengt an und macht in der ersten Zeit müde.

Der Blutdruck sinkt. Die eigene Körpertemperatur ist im Winter minimal niedriger als im Sommer. Dieser Unterschied macht zwar deutlich weniger als ein Grad aus, aber wenn sich die Blutgefäße im Frühling erweitern, sinkt der Blutdruck leicht. Die Folge – ihr ahnt es: müde.

Die Hormonproduktion stellt sich um. Die Produktion des Hormons Serotonin, das für die Aktivierung des Körpers und für gute Stimmung sorgt, wird durch Licht ausgelöst und in Frühling angekurbelt. Gleichzeitig wird die Produktion von Melatonin gedrosselt, das nachts für einen erholsamen Schlaf sorgt. Wenn die Tage also länger und heller werden, schaltet der Körper sozusagen hormonell von Winterschlaf um auf sommerliche Aktivität.

Schluss mit gähn: Was kann man tun?

  1. Sonne tanken.

Wenn es mit euren Tagesablauf einigermaßen vereinbar ist, könnt ihr euren Rhythmus stärker nach der Sonne ausrichten. Das heißt: früh aufstehen wenn es hell wird und ins Bett wenn es dunkel wird. So sichert ihr euch die solare Höchstdosis.

  1. Mehr Bewegen.

Jeder Schritt zählt. Am besten an der frischen Luft. Wenn euch Jogging oder andere Sportarten nach einem langen, schokoladenreichen Winter auf der Couch noch zu hart sind, dann ist für den Anfang auch Walken oder Spazierengehen völlig in Ordnung.

  1. Viel Trinken.

Ran an die Gläser. Ist der Blutdruck niedrig, ist jeder Schluck Gold wert. Denn wer den Tag über viel trinkt, verdünnt sein Blut und lässt damit den Blutdruck wieder klettern. Das gilt natürlich nicht für Alkohol, besonders geeignet sind Kräutertees und Wasser. Wie man seine eigenen Trinkgewohnheiten besser im Blick behält, hat euch Johanne ja schon in diesem Beitrag verraten.

  1. Leicht essen.

Schluss mit Schweinbraten. Um den Körper bei der Umstellung auf die helle Jahreszeit nicht durch schwere und fette Mahlzeiten zusätzlich zu belasten, solltet ihr viel Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte essen. Außerdem empfehlenswert: Lieber mehrere kleinere Portionen über den Tag verteilt, als zwei oder drei große. Für die Mittagspause im Büro könnte zum Beispiel ein Salat im Glas das Richtige sein.

  1. Den eigenen Rhythmus finden.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Und dem Körper fällt es leichter, sich an gleichmäßige, immer wiederkehrende Abläufe zu gewöhnen – Stichwort Bio-Rhythmus. Der kommt durcheinander, wenn ihr immer wieder zu anderen Zeiten aufsteht und ins Bett geht. Also: Routine macht wach und leistungsfähiger.

  1. Runterkommen.

Füße hoch, is‘ Frühling. Erholsamer Schlaf ist wichtig – und der kommt zuverlässiger, wenn ihr euch nach einem anstrengenden Tag möglichst wirkungsvoll entspannt. Das klappt am besten in einer reizarmen Umgebung. Also: Lieber mal ein Buch lesen oder sich locker unterhalten, als stundenlang vor dem Fernseher oder am Rechner hängen. Und auch im Bett nicht mehr auf dem Handy oder Tablet rumwischen.

1 Response
  • André Leisner
    4. Mai 2018

    Hallo Henning,

    beim Stöbern habe ich gerade Deinen Blog entdeckt. Das Wetter macht mir momentan ab und an zu schaffen und schlägt sich in Migräne nieder. Aber ich hoffe das legt sich in den kommenden Wochen wieder, wenn das Wetter etwas beständiger ist, als diese derzeit wechselhaften Temperaturen.

    Das kann ich gut nachvollziehen, das Du am besten entspannen kannst, wenn Du das Meer Rauschen hörst und den Wind spürst. Das waren für mich die Gründe als gebürtiger Kieler nach einem Versuch in Bayern wieder zurückzukommen.

    Viele Grüße nach Kiel, aus Lübeck
    André Leisner

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