Sign up with your email address to be the first to know about new products, VIP offers, blog features & more.

Richtig Pikieren und Umtopfen

Liebe Leute, der Frühling ist da! Letztes Wochenende gab es ja schon fast so etwas wie einen Vorgeschmack auf den Sommer, den ihr hoffentlich bei einem Spaziergang, auf dem Balkon oder im Park genossen habt. Ich habe fleißig meinen Balkon geschrubbt, und mein Hochbeet schonmal für meine reiche Tomatenernte vorbereitet.

Die Tomaten habe ich dieses Jahr ja aus Samen hochgezogen und was soll ich sagen? Sie leben noch! Damit ist definitiv die erste, kritische Phase überstanden. Yeah! Die Samen hatte ich ja in den Kokostabletten von Rankwerk herangezogen, für die die kleinen Pflänzchen nun langsam ein bisschen zu groß werden.

Also habe ich mich noch einmal mit unserem Gartenexperten Lasse, einem der Gründer von Rankwerk, getroffen, der mir erklärt hat, wie ich jetzt weitermachen soll. Mit dabei: meine kleinen Tomatenstecklinge. Sehen die nicht super aus? Ich bin eine ganz schön stolze Stecklingmama muss ich sagen!

Bei strahlendem Sonnenschein hat Lasse mich in der alten MU in Kiel schon mit Gemüseerde, Schaufel, Kokostöpfchen und frisch gekochtem Kaffee in der Sonne erwartet, sodass wir direkt loslegen konnten.

In meine Kokostabletten hatte ich jeweils etwa drei Samen gesäht – die alle hochgegangen sind (lag bestimmt an meiner guten Pflege!). Also galt es erstmal die einzelnen Pflanzen voneinander zu trennen. Dazu hat Lasse einfach zwei der keinen Stecklinge herausgezogen. Einer kann im Kokosbettchen bleiben.

Dann etwas Erde in die kleinen Töpfe aus Kokosfasern geben und die Stecklinge eintopfen. Die pikierten Stecklinge einfach in die Erde pflanzen – dabei können die kleinen Pflanzen ruhig etwas tiefer eingepflanzt werden, damit sie einen stabileren Stand im Topf haben.

Der verbliebene Steckling kann einfach in der Kokostablette verbleiben, deren Struktur nur ein wenig aufgebrochen werden sollte, damit die Wurzeln leichteres Spiel haben und so in den Kokostopf gesetzt werden.

Noch etwas angießen und mit trockener Erde abdecken – das vermeidet Verbrennungen durch die Reflektionen der Sonne an den kleinen Stecklingen.

Die keinen Pflänzchen erstmal noch auf der Fensterbank ein bisschen weiter wachsen lassen, bis sie zwischen 7 und 10 cm groß sind und damit kräftig genug für die Welt da draußen.

Das praktische an den Kokostöpfen ist, dass man sie anschließend einfach so in die Erde setzen kann. Die bestehen nämlich nur aus Kokosfasern und Naturkautschuk und zersetzen sich so von alleine, sobald sie eingepflanzt sind. Total praktisch, wie ich finde. Einfach ein kleines Loch ausheben, Töpfchen rein, einbuddeln und fertig!

Nach der Anleitung von Lasse habe ich dann gleich alle meine restlichen Pflänzchen umgetopft und warte jetzt nur noch drauf sie endlich in mein Hochbeet zu setzen. Das wird super!

Wenn die Pflanzen dann alle ausgepflanzt sind, zeigen wir euch, wie ihr sie richtig pflegt und was ihr tun könnt, damit sie euch nicht vertrocknen, wenn ich mal für ein paar Tage außer Haus seid. 🙂

 

Noch keine Kommentare vorhanden.

Und was meinst du?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.