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Welcher Spieleabend-Typ bist du?

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Als ich vor ein paar Jahren zum ersten Mal zum Spieleabend bei einer Freundin eingeladen war, konnte ich mir irgendwie nicht vorstellen, dass das Spaß machen soll. Ich bin eine wahnsinnig schlechte Verliererin und irgendwie konnte ich – damals – Spieleabenden nichts abgewinnen. Aber, weil ich ein neugieriger Mensch bin, ging ich hin – und wurde vom Gegenteil überzeugt.

Spieleabende sind super! Gerade jetzt, in den Herbst- und Wintermonaten sind Spieleabende eine super Gelegenheit sich gemütlich mit Freuden zu treffen. Schnacken, Anstoßen, zusammen etwas essen und eben auch spielen. Unsere Runden sind, wie auch die Spielauswahl, immer bunt gemixt. Jeder ist willkommen und was gespielt wird, wird gemeinsam entschieden. Bei uns sind die aktuellen Dauerbrenner „Bezzerwizzer„, „Code Names“ und „Concept„.

Ganz schön kniffelig – Code Names

Manchmal kommen aber auch Klassiker wie „Mensch ärgere dich nicht“, „Uno“ oder Scrabble auf den Tisch. Je nach Lust und Laune. Letztens haben wir sogar „Stadt-Land-Fluss“ gespielt, um die Wartezeit auf einen Nachzügler zu verkürzen.

Ein Klassiker, der immer wieder Spaß macht: Scrabble!

Doch wie die Spiele auch wechseln, an solchen Spieleabenden trifft man irgendwie immer wieder auf die selben Charaktere. Es folgt, eine kleine Charakterstudie von Typen, die du auf fast jedem Spieleabend triffst:

Der Experte

Das hier ist sein Spiel. Er kann das und er wird gewinnen. Das weiß er. Keine Frage und kein Spielzug kann ihn überraschen – und er lässt es alle wissen. Gegen ihn wird niemand eine Chance haben. Oder vielleicht doch? Denn nicht immer ist „der Experte“ am Ende auch der Sieger im Spiel. Meistens liegt das aber natürlich an den Anderen.

Die beleidigte Leberwurst

Die beleidigte Leberwurst wollte unbedingt gewinnen (vgl. „der Experte“) und war mit vollem Einsatz dabei – hat aber verloren. Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Sie möchte das gespielte Spiel entweder auf keinen Fall nochmal spielen oder aber sie pocht mehrfach auf eine Revanche – egal wie lange es dauert. Wird sie abgewiesen, ist der Abend gelaufen und sie hat keine Lust mehr.

Der schlechte Gewinner

„Der schlechte Gewinner“ geht allen Mitspielern nach seinem Sieg so richtig auf die Nerven. Er zelebriert seinen Moment, als hätte er gerade bei Olympia die Goldmedaille gewonnen. Er tanzt um den Tisch, seine Bierflasche wird zu seinem Pokal. Er sagt allen, was sie in den vergangenen Spielzügen falsch (und natürlich was er richtig gemacht) hat und wird vermutlich noch viele weitere Spieleabende von seinem Sieg erzählen (der schlechte Gewinner tritt wahrscheinlich in Zukunft als „der Experte“ oder „die beleidigte Leberwurst“ auf).

Der Unterschätzte

Der Unterschätzte rollt das Feld von hinten auf. Er ist der Meinung, dass er das eigentlich nicht so gut kann und rechnet auch selbst nicht damit, dass er dieses Spiel gewinnen wird. Auch die Mitspieler rechnen bei ihm nicht damit, dass er ein ernstzunehmender Konkurrent ist. Somit muss er sich im Spielverlauf nicht mit Intrigen und Behinderungen durch andere Mitspieler rumschlagen und plötzlich – ohne das jemand etwas gemerkt hat – gewinnt er. Einfach so. Aus dem Nichts.

Der Stratege

Egal ob „Mensch ärgere dich nicht“ oder „Stadt-Land-Fluss“ – er hat den Masterplan. Während andere einfach so arglos drauflos spielen hat er schon den perfekten Weg zum Sieg ausgetüftelt. Nichts wird dem Zufall überlassen – man könnte fast meinen, er wäre ein wenig verbissen dabei. Durchkreuzt jemand seine Pläne, ist er aufgeschmissen und kommt aus dem Konzept.

Das schlechte Gewissen 

Oh nein, jetzt habe ich dich kurz vor dem Ziel noch rausgekegelt. Mann, das tut mir voll leid“ – das „schlechte Gewissen“ ist nicht für den harten Alltag eines Spieleabends gemacht. Es fühlt sich beim Gewinnen regelrecht schlecht und versucht sich durch jedes Spiel zu schlängeln, ohne jemandem etwas zu Leide zu tun.

Der Schummler

Oh, schon wieder eine Sechs!“ Der Schummler dreht sich die Spielwelt gern mal so, wie sie ihm gefällt. Da schaut man einmal kurz nicht hin, schon sind fünf Asse im Spiel oder die Figur wandert auf einmal sieben Schritte weiter. Bei „Activity“ ist er übrigens derjenige, dem bei der Pantomime gern mal ein Wort rausrutscht. „Upsi, war ein Versehen, sorry!“

Na, welcher Typ seid ihr – oder haben wir vielleicht sogar noch jemanden vergessen?

Verratet es gern in den Kommentaren!

 

 

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