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Functional Bootcamp -Trainieren wie harte Kerle

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Sport im neuen Jahr, Teil 3:

Heute sporte ich für euch in die dritte Runde: Dabei haben Kettlebells, Autoreifen und Langhanteln dafür gesorgt, dass ich meinen Muskelkater wohl so schnell nicht wieder los werde. Denn diesmal durfte ich mich im STÄRKER Dojo in Kiel unter echte Kraftpakete mischen und am Functional Bootcamp teilnehmen.

Versteckt im Grasweg liegt der zu einem Fitnessraum ausgebaute Keller. Jan, Trainer und Begründer von STÄRKER, begrüßt mich hier im Dojo. Das Wort Dojo kommt übrigens aus dem Japanischen und bedeutet so viel wie Trainingsraum oder Übungshalle. Jan hat Sport studiert, ist ausgebildeter Fitnesstrainer. Im Training lässt er nie jemanden aus den Augen, achtet darauf, dass alle die Übungen korrekt ausführen und passt auf, dass sich keiner verletzt — wie ein Personal Training in einer Kleingruppe. „Hier stehen Mobilität und Stabilität im Vordergrund“, erklärt er mir. „Wir bauen im Functional Bootcamp eine stabile Basis für euch alle auf, damit ihr stark für euren Alltag seid!“

Wir sind sechs Teilnehmer: vier Männer und zwei Frauen. Ehe ich mich versehe, schaltet Jan auch schon die Musik ein, es wird laut und wir legen los. Zu AC/DCs Highway to Hell und Thunderstruck machen wir uns warm, springen in verschiedenen Kombinationen auf der Stelle und vor und zurück, machen Kniebeugen und ziehen Kugelhanteln in der Liegestützposition über den Boden. Meine Waden brennen schon – dabei fängt das „richtige“ Bootcamp jetzt erst an. In zehn verschiedenen Übungen rotieren wir in drei Runden, wechseln zwischen Belastung und Entspannung, ähnlich einem Intervalltraining.

Ich stelle mich zur ersten Übung auf: Meine Kettlebell von zwanzig Kilo ziert ein Totenkopf. Ich schlucke. Ist das hier nur etwas für harte Kerle? Dann muss ich ran: Ich hebe die zwanzig Kilo auf Brusthöhe und mache „Goblet Squats“, ganz tiefe Kniebeugen. Danach geht es weiter mit Kreuzheben, dann mit Übungen an der Langhantel. Ich mache Liegestütze, werfe einen Ball mit zehn Kilo Gewicht mit ganzer Kraft auf den Boden, schwinge Seile, laufe mit Gewichten in den Armen durch den Raum. Und dann stehe ich vor dem riesigen Autoreifen.

„In die Knie, den Rücken gerade, Bauch fest, dann heben, ein Knie drunter und schubsen!“, erinnert mich Jan über die donnernde Musik hinweg. Ich lege meine ganze Kraft in die Übung und schaffe es: Der Reifen hebt sich vom Boden und ich kann ihn umwerfen. Wahnsinn! Drei Runden später sind wir alle völlig ausgepowert und extrem zufrieden mit uns selbst. Wie gut es sich anfühlt, wenn man weiß, dass man sogar einen Autoreifen werfen kann.

Bei STÄRKER geht es nicht bloß darum, besser auszusehen. Beim Functional Bootcamp soll gezielt Kraft und Stärke auf- und ausgebaut werden, damit sich die individuelle Lebensqualität verbessert. Diese Ansicht gefällt mir. Denn hätten wir mehr Muskelmasse und wären beweglicher, dann könnten wir unsere Stunden im Büro mit geradem Rücken abarbeiten und unsere Einkäufe ohne Schnappatmung in den fünften Stock tragen. Das gute Aussehen käme dann von ganz allein.

Das Functional Bootcamp bildet bei STÄRKER zusammen mit dem Urban Workout und Yoga eine ganzheitliche Fitness-Säule: ein universelles, funktionelles Krafttraining für alle Levels. Wer sich auch vor der Kälte im Winter nicht sträubt, der kommt nämlich beim Urban Workout auf seine Kosten: Im Freien trainiert man hier nur mit dem eigenen Körpergewicht und stärkt nicht nur die Muskeln, sondern auch die Koordination. Das Functional Bootcamp wird in den nächsten Wochen noch erweitert. Wer also Lust hat, sollte unbedingt bei STÄRKER vorbeikommen.

Functional Training und sehr ähnliche Trainingsarten könnt ihr in ganz Schleswig-Holstein in vielen Fitnessstudios, bei privaten Trainern und in Sportvereinen ausprobieren. In Flensburg bieten die Sport Akademie Valerio und das Karate Centrum Mürwik professionelles Functional Training an. In Husum kommt ihr im Cleverfit Fitnessstudio auf eure Kosten, während in Oldenburg funktionales Training speziell für Frauen über Ladyfitness angeboten wird. Wer aus dem Raum Lübeck kommt, sollte bei HIGH5 vorbeischauen.

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