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In der Hundekeks-Bäckerei

Vorweihnachtszeit und Backen – das gehört auch bei uns zu Hause zusammen. Seit Victor mit von der Partie ist, duftet unser Haus an den Adventswochenenden allerdings nicht mehr zwangsläufig nach Zimt oder Vanille, sondern gerne auch mal dezent nach Leberwurst. Denn unser Ofen produziert neben Menschenkeksen auch knackigen Knabberkram für unser vierbeiniges Familienmitglied.

So kann man seinen Hund nicht nur jenseits von industriellen Fertigkeksen verwöhnen und ein bisschen mit seinen Geschmacks-Vorlieben experimentieren, sondern man weiß eben auch ganz genau, was drin ist. Zum Nachbacken gibt’s heute zwei Rezepte für Hundekekse, die bei Victor auch außerhalb der Weihnachtszeit immer gut ankommen.

Bananen-Grieß-Kekse

Zutaten:

  • 2 reife Bananen
  • 300 g Weichweizengrieß
  • 1 EL Honig

Die Bananen mit einer Gabel zu einem feinen Brei zermatschen, bis möglichst keine Stückchen mehr übrig sind. Grieß und Honig hinzugeben und alles mit den Händen so lange kneten, bis es die Konsistenz von Keksteig hat. Ist der Teig zu flüssig, könnt ihr noch etwas Grieß oder Mehl zugeben, ist er zu fest, hilft ein Schuss Wasser. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, Kekse ausstechen und auf ein Backblech legen. Je nach Dicke der Kekse bei 180° Ober- und Unterhitze etwa 25-30 Minuten backen.

 

Leberwurst-Pralinen

Zutaten:

  • 100 g Leberwurst
  • 150 g Hüttenkäse
  • 200 g zarte Haferflocken
  • 1 Ei
  • 2 EL Olivenöl

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einem homogenen Teig verkneten. Die gewünschte Festigkeit könnt ihr mit etwas Wasser oder Mehl regulieren. Anschließend kleine Kugeln formen, auf ein Backblech legen und bei 180° Ober- und Unterhitze etwa 25-30 Minuten backen.

Haltbarkeit erhöhen: Einfrieren oder trocknen.

Nach dem Backen halten sich die Kekse etwa zwei Wochen. Wenn ihr sie länger haltbar machen wollt, gibt’s zwei Möglichkeiten: Ihr könnt die Kekse portionsweise einfrieren und bei Bedarf auftauen. Dann sind sie zwar auch noch lecker, aber nicht mehr so knackig – es sei denn, ihr backt sie nach dem Auftauen nochmal kurz im Ofen auf.

Zweite Möglichkeit: Ihr könnt die Kekse trocknen – denn je weniger Feuchtigkeit im Keks, desto knackiger und desto haltbarer wird er. Ich habe die Kekse nach dem Backen weitere eineinhalb Stunden bei 80 Grad im Ofen gelassen und die Ofentür dabei mit einem Kochlöffel einen Spalt aufgehalten, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.

Vor dem Füttern: Passt der Keks zum Hund?

Bitte stellt vor dem Verfüttern sicher, dass Zutaten und Portionierung für Größe, Gewicht und Gesundheitszustand eures Hundes geeignet sind. Die Zutaten unserer Rezepte sind für Hunde ohne gesundheitliche Einschränkungen kein Problem. Sollte euer Hund allerdings schon mal mit Unverträglichkeiten oder Allergien zu tun gehabt haben, dann informiert euch sicherheitshalber vorher beim Tierarzt eures Vertrauens.

Verträglichkeit testen: Langsam rantasten.

Obwohl Victor kerngesund ist, habe ich trotzdem vorsichtig ausprobiert, ob er die Kekse verträgt – man weiß ja nie. Erst gab’s zwei Kekse einer Sorte, dann habe ich einen Tag gewartet und darauf geachtet, ob sich an Verhalten oder Verdauung irgendetwas ändert. Das war bei beiden Sorten nicht der Fall, deshalb gibt’s jetzt ab und zu mal einen Bananen-Grieß-Keks oder eine Leberwurst-Praline zwischendurch.

Dosierung: Die Menge macht’s.

Die Hundekekse sind natürlich kein Grundnahrungsmittel und schon gar kein Futterersatz, sondern als außergewöhnliche Belohnungen gedacht. Eigentlich ist es wie mit der Schokolade beim Menschen: Ab und zu ist voll o.k., zu viel ist nicht gesund und macht fett.

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