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Liebevoll und nachbarschaftlich: der Lichtermarkt des LÜBECKER BAUVEREINS

Die Vorweihnachtszeit ist schon eine tolle Zeit. Die gemütliche Stimmung, die Zeit mit den Liebsten und die weihnachtlichen Aktivitäten machen sie für jeden zu etwas Besonderem. Zur Weihnachtsstimmung gehören für mich vor allem Weihnachtsmärkte oder -basare. Besonders gut gefallen mir die, auf denen es liebevolle handgemachte Dinge und wenig Kitsch zu kaufen gibt. Auf der Suche nach schönen, handgemachten Schätzen und weihnachtlicher Atmosphäre habe ich mich Samstag auf den Weg nach Lübeck gemacht – zum Lichtermarkt für Handgemachtes, der von dem Nachbarschaftstreff St. Jürgen des LÜBECKER BAUVEREIN organisiert wurde.

Lübeck ist für mich sowieso der Inbegriff von Weihnachten. Nicht umsonst zieht der – meiner Meinung nach – schönste Weihnachtsmarkt Norddeutschlands jedes Jahr tausende Besucher an. Auch wenn der Weihnachtsbasar des LÜBECKER BAUVEREIN natürlich größentechnisch nicht ganz an seinen bekannten großen Bruder herankam, versprühte er doch seinen ganz eigenen, familiären und weihnachtlichen Charme. Denn eins war mir sofort klar, als ich den Basar betreten hatte: Das Thema „Nachbarschaft“ wird hier ganz groß geschrieben. An jeder Ecke wurde sich angeregt unterhalten, die Stimmung war gelöst und in den Räumlichkeiten war die Luft erfüllt vom weihnachtlichen Duft nach Bienenwachs, Zimt und Kerzen.

Der erste Stand, der mir sofort ins Auge fiel, war der von Gabriela Klug. Bei ihr gab es von Holunderblütensirup bis zu Marmelade nur selbstgemachte Lebensmittel. Dabei hatte sie von jedem Produkt eine unglaubliche Vielfalt an Sorten im Angebot: Bei der Marmelade waren es zum Beispiel Erdbeer-Vanille, Himbeer-Brombeer oder rote Pflaume.

An einem anderen Stand verkaufte Maren Kretschmann selbstgemachte Karten, gestrickte Stulpen und Faltschachteln. Frau Kretschmann wohnt seit 1977 in einer Wohnung vom LÜBECKER BAUVEREIN. „Seit 1998 bin ich bei verschieden Basaren dabei“, erklärte die ältere Dame stolz. „Die Veranstaltungen hier sind immer toll, ob Angrillen, Abgrillen oder Weihnachtsbasare – man kennt und mag sich.“

Einen besonders guten Geruch verströmte der Stand von Esther Oldenburg. Sie fertigt handgemachte Duftseifen an. „Die Seifen aus pflanzlichen Rohstoffen mache ich selber und dann gieße ich sie in vorgefertigte Formen“, erklärte sie. Besonders stolz sei sie auf ihre eigene Formkreation, das Lübecker Holstentor.

Bald war mir auch klar, was der Grund für den intensiven Duft nach Bienenwachs und Kerzen war, der mir schon gleich bei der Ankunft aufgefallen war. Der Lübecker Hobby-Imker Florian Rißmann bot Bienenwachskerzen, selbstgemachten Honig und Met an.

Da ich eine besondere Schwäche für Kuchen habe, war die riesen Auswahl der preiswerten Kuchen (pro Stück einen Euro) mein persönliches Highlight des Basars. „Jeder Stand backt einen Kuchen und bringt diesen dann mit“, erklärten mir die Damen vom Kuchenverkauf. Für mich gab es Käse-, Pflaumen- und Kirschkuchen zum Mitnehmen.

Manuela Kanschat (auf dem Foto links) und Karola Klement vom Nachbarschaftstreff St. Jürgen, die den Basar zusammen mit einigen Ehrenamtlichen veranstalteten, zogen ein positives Fazit: „Es ist endlich mal trocken und unser kleiner aber feiner Lichtermarkt entwickelt sich. Früher gab es viel mehr Kitsch. Das Angebot hat sich deutlich verbessert.“

Bezüglich des angenehm wenigen Kitschs sprachen mir die beiden aus der Seele. Der Lichtermarkt mit seinen liebevollen Ständen hat sich definitiv gelohnt. Und er war garantiert nicht der letzte Basar, den ich in diesem Jahr besucht habe. Auch andere Genossenschaften sind übrigens in der Vorweihnachtszeit aktiv. Schaut doch mal vorbei:

  • 2. Dezember, Lübeck: Ab 14 Uhr startet der Weihnachtsbasar der NEUEN LÜBECKER Norddeutschen Baugenossenschaft im Mitgliedertreff in Lübeck Marli/Brandenbaum, Fuchsloch 8.
  • 6. Dezember 2017, Eckernförde: Das Genossenschaftliche Wohnungsunternehmen Eckernförde (GWU) verschenkt von 11 bis 14 Uhr Lebkuchenhäuser auf dem Eckernförder Weihnachtsmarkt.

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