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Oma knows best: 4 Hausmittel gegen Erkältung

Wenn es draußen kälter, feuchter und grauer wird, haben Erkältungsviren wieder Saison: Nasen laufen, Bronchien rasseln, Menschen husten. Wenn es euch auch erwischt hat, muss es nicht immer gleich das Komplex-Präparat aus der Apotheke sein. Meiner Erfahrung nach helfen ein bisschen Ruhe und Omas Hausmittel meist genauso gut. Deshalb gibt’s jetzt vier Hausmacher-Tipps gegen die schlimmsten Erkältungsbeschwerden.

Gegen Husten: Zwiebelsirup

Wie wird’s gemacht?

Eine Zwiebel schälen und fein schneiden, in ein Glas geben und mit zwei Esslöffeln flüssigem Honig bedecken. Wenn ihr gerade keinen Honig im Haus habt, funktioniert das Ganze auch mit Zucker. Anschließend die Mischung mehrere Stunden durchziehen lassen – am besten über Nacht.

Wie wird’s angewendet?

Aus Honig und Zwiebelsaft hat sich ein Zwiebelsirup gebildet, den ihr über den Tag verteilt abgießen und löffelweise einnehmen könnt.

Wie hilft’s?

Schwefelverbindungen in den Zwiebeln wirken schleimlösend. Honig wirkt antibakteriell und lindert die Reizung der Schleimhäute.

 

Gegen Schnupfen: Salzdampfbad

Wie wird’s gemacht?

Inhalieren solltet ihr am besten mit unbehandeltem Salz, also nicht mit Aromasalzen oder Salzen mit Jod- oder Fluor-Zusätzen. In Apotheken und Drogerien gibt es spezielles Inhalationssalz zu kaufen. Ich persönlich verwende immer grobes Meersalz. Für die optimale Lösung gebt ihr 9 Gramm Salz (etwa einen gestrichenen Esslöffel) in einen Liter abgekochtes Wasser.

Wie wird’s angewendet?

Heiße Salzlösung in eine Schüssel geben, mit dem Gesicht darüber beugen (in einer Höhe, in der die Temperatur für euch angenehm ist) und den Kopf mit einem Handtuch abdecken. Dann für zehn Minuten tief und gleichmäßig einatmen. Wer es lieber etwas zielgerichteter möchte, für den gibt es in Apotheken oder Drogerien spezielle Dampf-Inhalatoren mit einem Mund-Nasen-Aufsatz.

Wie hilft’s?

Inhalation mit Salz befeuchtet die Atemwege und Schleimhäute und regt die Durchblutung an, unterstützt die Schleimlösung und wirkt desinfizierend.

 

Gegen Ohrenschmerzen: Kamillensäckchen

Wie wird’s gemacht?

Etwa ein Handvoll getrockneter Kamillenblüten in ein dünnes Baumwolltuch oder in Teebeutelpapier einschlagen, zu einem Säckchen zusammenbinden und trocken erwärmen – zum Beispiel auf der Heizung, auf einem Topfdeckel über einem Wasserbad oder mit einer heißen Wärmflasche.

Wie wird’s angewendet?

Das gut durchgewärmte Säckchen sanft durchkneten, damit sich die ätherischen Öle besser entfalten. Dann auf das schmerzende Ohr legen, mit einer Wollmütze oder einem Wollschal abdecken und für etwa eine halbe Stunde einwirken lassen. Das Säckchen könnt ihr so oft wiederverwenden, bis der Duft merklich nachlässt. Das ist meistens nach drei bis vier Anwendungen der Fall.

Wie hilft’s?

Kamille wirkt entzündungshemmend, antibakteriell und beruhigend.

 

Gegen Halsschmerzen: Salbeispülung

Wie wird’s gemacht?

Eine Handvoll Salbeiblätter in einen Liter heißes Wasser geben und mindestens 15 Minuten ziehen lassen. Der Salbeitee sollte zum Gurgeln deutlich stärker sein als die Version, die ihr trinken würdet.

Wie wird’s angewendet?

Mehrmals über den Tag verteilt einen Schluck in den Mund nehmen und für mehrere Minuten gurgeln.

Wie hilft’s?

Salbei wirkt desinfizierend.

 

Noch ein Hinweis: Bei hartnäckigen Infekten sind selbst Omas Hausmittel manchmal chancenlos. Bei wem sich die Erkältungssymptome verschlimmern oder wer starkes Fieber hat, der sollte natürlich besser einen Arzt aufsuchen.

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