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Zum Welthundetag: Beschäftigung in der Wohnung

Wenn im Herbst die Tage kürzer werden, dann werden das für viele Hundebesitzer auch die Gassirunden. Ihr kennt das: Morgens ist es noch dunkel, nachmittags dämmert es schon wieder und für die nächsten Tage ist durchgängig Niesel oder Graupel angesagt.

Natürlich geht’s trotzdem regelmäßig auf die Wiese. Ein bisschen Regen macht dem abgehärteten Gassigeher nix aus und Toben im Freien macht meinem Hund auch bei Schietwetter Riesenspaß. Aber so richtig Lust auf Spielchen und Beschäftigung unter freiem Himmel habe ich persönlich dann eher nicht.

Die verlege ich lieber in die Wohnung. Dabei geht es mir nicht darum, meinem Hund besonders ausgefeilte Tricks beizubringen, sondern gemeinsame Zeit zu verbringen und dabei ein bisschen Spaß zu haben, bei dem Victor nicht nur seine Beine, sondern auch seinen Kopf benutzten muss.

Noch besser wird das Ganze, wenn man ganz nebenbei auch noch ein paar erwünschte Verhaltensweisen und Eigenschaften trainieren und verfestigen kann: Gehorsam und Konzentration zum Beispiel. Deshalb gibt’s heute zwei Vorschläge, wie ihr euren Hund in der Wohnung sinnvoll beschäftigen könnt.

Übung 1: Wohnzimmer-Slalom

Gut für die Hund-Mensch-Kommunikation und -Koordination: Ich habe einen Hundekeks in der Hand und lasse Victor neben mir stehen oder sitzen. Dann mache ich einen größeren Schritt nach vorne und führe den Hund mit Keks und Hand zwischen meinen Beinen hindurch. Nächster Schritt mit dem anderen Bein, Hund wieder mit der Hand hindurchführen – und so weiter. Am Ende gibt’s  ein Lob und den Keks zur Belohnung.

Als wir diese Übung die ersten Male gemacht haben, spielte der Keks noch viel deutlicher die Hauptrolle. Aber je öfter man übt, desto flüssiger wird das Ganze. Zur Unterstützung könnt ihr auch noch ein verbales Kommando einführen. Bei uns ist das „Slalom“. Wie ihr im Video seht, klappt der Slalom bei uns zwar schon einigermaßen gut, ist aber zwischendurch noch etwas ruckelig und der Keks ist für Victor auch noch ziemlich wichtig. Aber wir bleiben dran.

Übrigens: Das Ganze geht natürlich auch super zwischendurch bei jedem Spaziergang im Freien.

 

Übung 2: Rechts oder links?

Gut für die Konzentration: Ich nehme einen Hundekeks, halte die Hände hinter meinen Rücken und verstecke den Keks in einer Hand. Dann führe ich beide Hände geschlossen nach vorn und Victor muss nach Aufforderung (Bei uns ist das „o.k.“.) anzeigen, in welcher Hand der Keks versteckt ist. Wenn er richtig liegt, gibt’s ein Lob und den Keks als Belohnung. Wenn er falsch liegt, dann nicht.

Das Anzeigen kann man natürlich auf unterschiedliche Weise antrainieren: Einige Hunde stupsen die richtige Hand zum Beispiel mit der Schnauze an. Am Anfang unseres Trainings hat Victor versucht, mir den Keks ziemlich rabiat mit der Pfote aus der Hand zu fegen. Das haben wir dann so lange verfeinert, bis wir schließlich beim zarten Tippen angekommen sind – und das haben wir beibehalten.

Die Übung funktioniert übrigens auch super, um Victor runterzufahren, wenn er mal zu aufgeregt wird – zum Beispiel, wenn wir in belebten Umgebungen unterwegs sind, wie in Einkaufspassagen oder auf dem Wochenmarkt. Wenn ich merke, dass Victor der Trubel irgendwann zu viel wird, hocken wir uns kurz in eine Ecke und zocken ein bisschen. Das beruhigt ungemein.

2 Responses
  • Labrado
    Oktober 10, 2017

    Super Beine! 🙂 Tolle Übungen! Danke!

    • Henning
      Oktober 10, 2017

      Ich fühle mich geschmeichelt.

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