Sign up with your email address to be the first to know about new products, VIP offers, blog features & more.

Ran ans Eingemachte 2: Pflaumenmus aus dem Ofen

Heute gibt’s ein Rezept, für das man vor allem zwei Dinge braucht: Zeit und Pflaumen. Das Gute: Während die Pflaumen im Backofen vor sich hin blubbern und sich quasi von selbst in feinstes Pflaumenmus verwandeln, kann man hundert andere Sachen erledigen oder einfach gar nichts tun – außer ab und zu umzurühren. Noch besser: Das Ergebnis ist wirklich spektakulär, schmeckt wunderbar intensiv nach Frucht und hat nicht viel mit dem zu tun, was man als Pflaumenmus im Supermarkt kaufen kann.

Einkaufsliste:

3 kg Pflaumen

300 g Rohrzucker

2 Zimtstangen

2 Nelken

Zeitaufwand:

Am Tag des Einkochens solltet ihr euch lieber nichts Anderes vornehmen: Ihr braucht ca. 30 Minuten für die Vorbereitung, dann 60 Minuten, um die Pflaumen ziehen zu lassen und dann nochmal (je nach Temperatur und gewünschter Konsistenz) 4-6 Stunden im Backofen.

 

Zubereitung:

  • Die Pflaumen gründlich waschen, entsteinen und halbieren.

  • Dann alles in einen Bräter oder auf ein tiefes Backblech füllen, mit dem Rohrzucker bestreuen und für rund eine Stunde ziehen lassen, sodass sich Saft bildet.
  • Ich persönlich mag das Pflaumenmus nicht so total knaller-süß und bin mit dem Zucker deshalb eher etwas sparsam. Je nach Reife der Früchte und nach persönlichem Geschmack könnt ihr natürlich auch etwas mehr als die angegebenen 300 g Rohrzucker nehmen.

  • Wenn die Pflaumen Saft gezogen haben, kommen Zimtstangen und Nelken dazu. Dann wird alles einmal durchgerührt und wandert bei 150-180 Grad in den Backofen. Je höher die Temperatur, desto schneller geht es. Aber desto öfter sollte man auch umrühren, damit nichts anbrennt.
  • Damit die verdampfende Flüssigkeit besser entweichen kann und das Mus schön sämig wird, klemmt ihr am besten einen Holzlöffel in die Ofentür, sodass die immer einen Spalt offensteht.

  • Dann heißt es warten und regelmäßig rühren. Denn wenn der Pflaumensaft einmal angebrannt ist, wird das Ganze bitter. Damit das nicht passiert, habe ich etwa alle halbe Stunde umgerührt.
  • Wann das Pflaumenmus fertig ist, ist wieder Geschmackssache. In vielen Rezepten liest man, das Mus sei genau richtig, wenn man mit einem Löffel eine Spur hindurch ziehen kann, die nicht gleich wieder zuläuft. Mir persönlich wäre das schon zu fest. Vor allem, weil das Mus beim Abkühlen noch leicht nachdickt, habe ich es schon etwas früher aus dem Ofen genommen. Bei mir hat das Einkochen bei 180 Grad gut 4 Stunden gedauert. Auf dem Foto seht ihr einen Zwischenstand nach etwa der Hälfte der Zeit.

  • Kurz bevor das Mus soweit ist, könnt ihr eure Einmachgläser sterilisieren: indem ihr sie entweder in einem Topf mit kochendem Wasser abkocht oder auf einem Gitter mit in den Backofen stellt – jeweils für rund 10 Minuten.
  • Zum Schluss werden noch die Zimtstangen und die Nelken aus dem Mus gefischt (Die Nelken wiederzufinden, ist tricky. Meine sind noch drin.)
  • Wen die Pflaumenschalen im fertigen Mus stören, der geht vor dem Abfüllen noch einmal kurz mit den Pürierstab durch.

Noch keine Kommentare vorhanden.

Und was meinst du?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.