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Fette Beute – Per App zum Einkaufen in den Hofladen

Als ich neulich nach meinem Besuch im Restaurant Alt Sieseby noch ein wenig durch den Ort bis zur Schlei hinunter schlendere, präsentiert sich mir ein Apfelbaum in seiner ganzen Pracht. Die Früchte wippen im Wind und leuchten mir entgegen. Ich will nur eins: eine davon essen! Die ersten Äpfel des Jahres sind etwas Tolles. Sie duften nach Sommer, egal was der Himmel gerade hergibt. Nun ist dieser Baum erkennbar im Privatbesitz und damit unerreichbar für mich. Wie also möglichst schnell meinen Jieper befriedigen?

 

 

Für diese Gelegenheiten gibt es seit Ende April das Portal samt Web-App GUTES-VOM-HOF.SH. Hier präsentieren sich Hofläden und Manufakturen, die ihre Lebensmittel direkt, also ohne Zwischenhändler, vermarkten. Schon über 100 Betriebe zwischen Westerland und Lauenburg sind hinterlegt, die Datenbank wächst nach und nach. Unter den verschiedenen Suchfunktionen gibt es eine Umkreissuche und eine Produktsuche. Ihr könnt dort aber auch nach Wochenmärkten, Hoffesten und anderen ländlichen Veranstaltungen oder sogar nach Heuherbergen suchen. Mir gefällt auch der Saisonkalender, der wiederum mit Informationen über das jeweilige Produkt verknüpft ist. Und wer dann noch mehr wissen möchte, findet auch noch das passende Rezept dazu. Sehr praktisch für unterwegs und von den Funktionen her gut durchdacht.

 

 

Ich krame also mein Smartphone heraus. Die Seite bietet mir an, die Web-App zu nutzen. Die Installation erfolgt direkt über das Portal und geht ruckzuck. Unter „Einkaufen & Erleben“ wähle ich die Kartendarstellung und die Umkreissuche. Wo kann ich Sommeräpfel kaufen ohne einen allzu großen Umweg zu machen? Ich tippe Thumby ein, das ist die Gemeinde, zu der Sieseby gehört.

 

 

Ist ja super: Die nächstgelegene Adresse ist nur sechs Kilometer entfernt und liegt fast auf meinem Rückweg nachhause. Noch besser: Die Karte führt mich zum Obsthof Stubbe.

 

 

Ich klicke den Namen des Hofes an und erfahre in einer Übersicht, was es dort alles gibt. Produkte, die ein Häkchen haben, sind hofeigene Produkte. Die übrigen in der Liste werden zugekauft. Das nenne ich mal transparent. Das allerbeste an diesem Tag: Die ersten Äpfel sind auch dort schon reif! Ich könnte selbst pflücken, lese ich. Außerdem bietet der Hofladen unter anderem eigene Kirschen, Himbeeren, Blaubeeren, Johannisbeeren, Marmeladen und Konfitüren an. Perfekt, nichts wie hin!

 

 

Zum Selbstpflücken fehlt mir die Zeit, darum steuere ich gleich den Hofladen an. Als hätte sie mein Ansinnen erraten, bietet die fröhliche Verkäuferin gerade „James Grieve“ zum Probieren an. Meine Lieblingssorte unter den Sommeräpfeln! Kann das Zufall sein? Die vorgepackte Zweikilotüte wandert sofort in meinen Einkaufskorb. Eigentlich wollte ich ja nur Äpfel kaufen, aber hier sieht alles so lecker aus. Bedauerlicherweise fällt Marmelade nicht unter Slow Carb, schweren Herzens lasse ich dieses Mal auch die Salami vom Angler Sattelschwein liegen, die ebenfalls vom Gut Stubbe kommt. Aber Blaubeeren und Himbeeren müssen unbedingt noch mit. Und Tomaten wollte ich sowieso noch einkaufen …

 

 

Noch bevor ich ins Auto steige, habe ich den ersten Apfel bereits vernascht. Mit Blick auf die Schlei. App sei Dank.

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