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HOMESTORY: Vintage trifft modern – zu Besuch bei Maren

Wir möchten euch hier auf der neuen Etage nicht nur erzählen, was man so im schönen Schleswig-Holstein machen kann, sondern wir wollen euch natürlich auch einen Einblick in die Genossenschaften geben. Und wie geht das besser, als einfach mal auf einen Kaffee bei einem Mieter vorbeizuschauen? Das habe ich letzte Woche mal gemacht und zurückgekommen bin ich mit ein paar schönen Eindrücken aus der Genossenschaftswohnung von der lieben Maren.

Auf dem Weg zu Maren war ich ehrlich gesagt ziemlich aufgeregt. Ich fotografiere meine eigene Wohnung zwar regelmäßig, aber sich durch eine fremde Wohnung zu knipsen ist dann doch nochmal eine andere Geschichte. Immerhin ist eine Wohnung ein sehr privater Bereich, in den man nicht jeden mal eben so reinlässt. Da lief ich also mit meiner Kamera, Stativ und Kuchen bepackt durch’s regnerische, graue Kiel und zerbrach mir den Kopf. Würde das Licht ausreichen, um schöne Fotos zu machen, würden Maren und ich uns verstehen und würde das alles gut gehen?

 

Homestory

 

Ich klingelte, stapfte die Treppen hoch und an der Wohnungstür lächelt mir Maren schon entgegen. Kurz nach unserer Begrüßung waren so ziemlich alle meine Bedenken verflogen. Maren war total nett und die Wohnung bereits auf den ersten Blick wunderschön und, trotz grauen Wolken draußen, hell. Nur wenig später saß ich mit einem Stück Kuchen auf’m Teller auf Marens Sofa und wir waren schon mitten im Gespräch über alte Möbel, Lieblingsstücke und darüber was Maren eigentlich so macht und was sie nach Kiel verschlagen hat. Aufgewachsen ist sie hier in Schleswig-Holstein, auf dem Land. Zum Jurastudium ging es dann erstmal auf nach Münster und eigentlich war nicht geplant zurück in den hohen Norden zu kommen. Aber es kommt doch irgendwie immer alles immer anders als gedacht: Der Liebe wegen ist Maren nun doch zurück in den hohen Norden gekommen. Genauer gesagt, nach Kiel. Seit April diesen Jahres wohnt sie jetzt hier in dieser Wohnung, der ersten eigenen nach dem bisherigen WG-Leben. 45 Quadratmeter, die sich auf zwei helle Zimmer, sowie eine Küche mit Sitzecke und ein schönes Tageslichtbad verteilen, mit Blick ins Grüne. Im Flur und den beiden Wohnräumen liegt ein schöner, heller Dielenboden, der es Maren schon bei der Besichtigung sehr angetan hatte. Eine hübsche, kleine Wohnung.

 

„Am genossenschaftlichen Wohnen mag ich besonders, dass es am Sozialwohl und dem einzelnen Menschen interessiert ist.“

 

Bei der Wohnungssuche hatte Maren es gar nicht umbedingt auf eine Genossenschaftswohnung angelegt, aber als ihr diese aus dem Bestand der WOGE bei der Suche über den Weg lief, war sie direkt begeistert. Zum einen konnte die Wohnung an sich punkten, zum anderen aber auch das Konzept, das dem genossenschaftlichem Wohnen zugrunde liegt: „Ich mag am genossenschaftlichen Wohnen besonders, dass es am Sozialwohl und dem einzelnen Menschen interessiert ist und nicht an purer Gewinnmaximierung durch die Mieteinnahmen.“ sagt Maren. Auch die Tatsache, dass es soziale Angebote und Anlaufstellen für die Mitglieder gibt, findet sie gut. So merkt man „das die Bewohner*innen mit ihren Bedürfnissen im Vordergrund stehen“ findet sie. Und so war schnell klar, dass es diese Wohnung werden sollte. Maren bewarb sich, und wie man sehen kann, hat es geklappt!

 

„So richtig fertig ist man mit dem Einrichten ja nie.“

 

Eingerichtet ist Marens kleines Reich mit einem schönen Mix aus Vintage Möbeln und modernen Stücken. Im Wohnzimmer fällt mein Blick direkt auf einen alten Aktenschrank aus Holz. Den hat sie bei ihrem alten Studentenjob an der Uni vor dem Sperrmüll gerettet. Für ihr altes WG-Zimmer war er zwar etwas sperrig, aber hier in der neuen Wohnung kommt das gute Stück so richtig schön zur Geltung und bietet reichlich Stauraum.

     

Ebenfalls vor dem Sperrmüll gerettet hat sie den schönen Sessel im Wohnzimmer, der neben der Couch seinen Platz gefunden hat. Gefunden hat sie ihn nur wenige Tage vor ihrem Umzug nach Kiel. Da musste er einfach mit! Die alten Lehrtafeln mit Ansichten von Pferdehufen sind aus Familienbesitz – Marens Vater ist nämlich Hufschmied. Die schönen, alten Stücke hat sie mit einer modernen Wandfarbe kombiniert, sodass sie schön zur Geltung kommen. So treffen alte Möbel auf ein modernes Ambiente und alles zusammen wirkt harmonisch. Rund zwei Monate nach dem Umzug ist natürlich noch nicht alles fertig, hier und da soll sich noch etwas verändern, aber so richtig fertig ist man mit einer Wohnung ja nie – da sind wir einer Meinung.

Auch im Schlafzimmer hat Maren den Pinsel geschwungen – hier ist die Wand in einen schönen Dunkelblauton getaucht. Ich bin hellauf begeistert. „Der Farbton verändert sich je nach Lichteinfall – mal wirkt er blauer, mal grauer, mal heller, mal dunkler.“, sagt Maren. Ich bin hin und weg (und kaufe im Kopf schon Farbe). Der Farbton ist ein schöner Kontrast zum hellen Boden und strahlt eine angenehme Ruhe aus ohne den Raum kleiner wirken zu lassen. Die hellen Möbel kommen so auch sehr schön zur Geltung (welchen Raum streiche ich jetzt in der Farbe?) und sogar die Schatten von Bett und Bildern sehen schön aus. Ich glaube, hier schläft man richtig gut.

Nachdem ich mich durch alle Räume geknipst habe, sitzen wir wieder wieder im Wohnzimmer und reden noch ein bisschen. Dazu gibt’s noch etwas Kuchen und die Zeit vergeht wie im Flug. Und schwupps packe ich auch schon wieder meine Sachen und mache mich wieder auf den Heimweg. Liebe Maren, vielen lieben Dank, dass ich bei dir vorbeischauen durfte. Den Farbcode von der Wandfarbe musst du mir unbedingt nochmal verraten!  Falls auch ihr in einer Genossenschaftswohnung lebt und gern Teil unserer Homestorys werden wollt, schreibt gern eine Mail an johanna@neue-etage.de

Ich hoffe euch hat dieser Einblick gefallen! Bis zum nächsten Mal! 🙂

1 Response
  • Maren
    Juni 29, 2017

    Liebe Johanna, es hat mich sehr gefreut, dass du da warst und die Homestory ist wirklich ganz wunderbar geworden!

Und was meinst du?

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