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Sonnenbrand – was tun?

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Es ist doch irgendwie wie verhext: ich wusste, dass ich diesen Artikel zum Thema Sonnenbrand schreiben würde und habe am Sonntag, bei einem Ausflug nach Hamburg, was vergessen? Richtig, die Sonnencreme. Jetzt sitze ich hier also mit meinem Sonnenbrand am Schreibtisch und gebe euch Tipps, was man dabei am besten tun sollte. Vorteil für mich: ich kann alles sofort auf Wirksamkeit testen. Immerhin etwas.

Sobald die Sonne scheint, zieht es uns Menschen raus. In der Sonne baden, einen Ausflug machen und Eis essen. Herrlich! Was man bei all der Freude über Sommer, Sonne, Sonnenschein aber nicht  (wie ich) vergessen sollte, ist, die Haut zu schützen. Denn so schön das Sonnenlicht auch ist, so schädlich kann es auch sein, wenn man zuviel davon abbekommt. Die Folge: Sonnenbrand. Mal äußert er sich nur durch leichte Rötungen, im schlimmsten Fall können die Verbrennungen auch zu fiesen Blasen führen. Und unsere Haut vergisst nicht – Langzeitfolge vom übertriebenen Sonnenbad kann im schlimmsten Fall ein Hautkrebs sein.

Das fiese am Sonnenbrand: meistens merkt man erst, wenn man schon lange aus der Sonne raus ist, dass man ihn hat. Ich dachte gestern erst noch, ich wäre glimpflich davon gekommen, jetzt merke ich, dass mein einer Arm, der Nacken und die Nasenspitze doch arg in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die Haut spannt, brennt und ist gerötet. Sie wurde von der Sonne verbrannt und ist entzündet. Damit es gar nicht erst soweit kommt, berät das Bundesamt für Strahlenschutz auf seiner Website umfassend über Strategien zur Vermeidung eines Sonnenbrandes. Ganz vorne weg: der richtige Lichtschutzfaktor. Der hängt vom Hauttyp und davon ab, ob man bereits vorgebräunt ist, oder noch eine vornehme Winterblässe trägt. Zur Ermittlung des eigenen Hauttyps gibt es zahlreiche Selbsttests im Internet – sicherer ist jedoch eine fachkundige Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Jeder Hauttyp hat eine bestimmt Selbstschutzzeit, die sich durch eine Sonnencreme mit dem richtigen Lichtschutzfaktor verlängern lassen kann.

Ich habe zum Beispiel einen hellen Hauttyp, der ohne Sonnenschutz circa 10 Minuten mitteleuropäische Sonnenbestrahlung verkraftet, bevor sich ein Sonnenbrand bildet. Um dennoch länger in der Sonne bleiben zu können, muss ich Sonnenschutz auftragen. Einer mit einem Lichtschutzfaktor von 20 ermöglicht es mir, mich 20x länger in der Sonne aufzuhalten, als ohne Sonnenschutz. Also 200 Minuten. Das Bundesamt für Strahlenschutz rät jedoch dazu diese Zeit zur zu etwa 60% auszunutzen. Diesen Sonnenschutz sollte man mindestens alle 2 Stunden, wenn man zwischendurch mal baden war und sich anschließend abgetrocknet hat, auch häufiger großzügig erneuern. Wie hoch die aktuelle UV-Strahlung ist, kann man übrigens hier tagesaktuell verfolgen und den Sonnenschutz entsprechend wählen.

Trotz eines guten Schutzes sollte man allerdings die knallige Mittagssonne meiden und wer gerade erst anfängt sich zu bräunen, sollte die Haut nicht sofort der vollen Sonneneinstrahlung aussetzen. Lieber langsam anfangen und sich Tag für Tag etwas länger aus dem Schatten herauswagen. So kann die Haut langsam aber sicher ihren eigenen Schutz erhöhen. Dieser ersetzt jedoch nicht die Sonnencreme.

Das ist ja soweit alles schön und gut, aber ich sitze hier jetzt trotzdem mit meinem Sonnenbrand. Denn Fehler können einem immer mal unterlaufen. Da kommt beim Losgehen ein Gedanke dazwischen und die Sonnencreme steht zuhause oder aber man vergisst beim in der Sonne sitzen die Zeit. Blöd gelaufen. Sobald man merkt, dass man zu viel Sonne abbekommen hat sollte man als aller erstes raus aus der Sonne. Hab‘ ich gestern nicht gemacht. Eher das Gegenteil: ich stand auf dem Oberdeck einer Hamburger Hafenfähre und habe neben der Sonnenstrahlung auch noch die Reflektionen vom Wasser her abbekommen. Sehr, sehr schlau, Johanna. Dementsprechend bin ich heute eine kleine, rote Tomate.

Zuhause angekommen habe ich dann mal geschaut, was man tun soll. Ich bin, was Sonne angeht, grundsätzlich sehr vorsichtig und bekomme nur selten einen Sonnenbrand. Dementsprechend wusste ich gar nicht so recht, was ich nun tun soll. Also ab ins Internet. Hier überschlagen sich die Meinungen –  auf einigen Seiten heißt es man solle es mit Zitronensaft oder Essig probieren, die nächste Seite warnt vor solchen Prozeduren. Sonnenbrand: ein Thema, das kontrovers diskutiert wird. Was ich aus all den Artikeln mitnehme ist, man solle Kühlen – aber nicht zu doll. Denn das kann dazu führen, dass der Kreislauf zusammensackt. Am besten sollen feuchte Leinentücher sein, die man sich auf die betroffenen Hautpartien legt oder laufendes Wasser – Kühlpacks und Eiswürfel können wiederum zu Erfrierungen führen. Der Klassiker für gereizte Haut: Aloe Vera auf die betroffenen Hautstellen auftragen. Ein seit Jahrtausenden bekanntes Wundermittel. Es gibt auch Medikamente, die lindern können, da würde aber an dieser Stelle an Arzt oder Apotheker verweisen. Da die Haut durch den Sonnenbrand ausgetrocknet ist, sollte man dem Körper außerdem zudem viel Wasser zukommen lassen. Also: trinken, trinken, trinken.

Ich also am Sonntag: Wasserflasche aufgefüllt, Aloe Vera auf’s Gesicht, feuchtes Leinentuch auf die Arme und schon ging es mir besser. Heute ist an vielen Stellen kaum noch etwas vom Sonnenbrand zu sehen. Da mein einer Arm beim Kaffee trinken leider unter’m Sonnenschirm rausgeschaut hat, hat es ihn schlimmer getroffen als den Rest. Die Haut ist heute, am Montag, noch immer Rot und spannt. Also habe ich einen Tipp ausprobiert, von dem ich schon oft gehört habe: Quarkwickel. Dazu einfach etwas Quark auf einem Leinentuch verteilen, um den Sonnenbrand wickeln und – damit es Alltagstauglich ist – mit etwas Frischhaltefolie fixieren. So hält das ganze und man kann, während der Quark die Schmerzen lindert, in aller Ruhe einen Kaffee trinken.

Der Quark kühlt sehr angenehm und versorgt die Haut zusätzlich mit Feuchtigkeit. Ich habe allerdings das Gefühl, dass das Auflegen eines einfachen, feuchten Leinentuchs einen sehr ähnlichen Effekt (bei geringerem Aufwand) hatte. Zudem warnen einige Ärzte, dass die Haut durch Quark zusätzlich zur Entzündung mit Bakterienkulturen konfrontiert wird – andere wiederum schwören darauf. So ist es wohl mit jedem Hausmittel.Grundsätzlich gilt: man sollte ersteinmal alles tun, um einen Sonnenbrand zu vermeiden. Denn was für uns an der Oberfläche nach wenigen Stunden oder Tagen wieder verheilt scheint, hinterlässt schwerwiegende Folgen unter der Oberfläche. Sollte es einen doch mal erwischt haben, kann man mit ein paar Tricks schnell Linderung herbeiführen. Ist der Sonnenbrand allerdings sehr stark, sollte man für eine spezielle Behandlung den Hautarzt aufsuchen. Ich trage jetzt erstmal noch eine Schicht Aloe Vera auf und trinke noch einen großen Schluck.

Ich hoffe, ihr kommt gesund und ohne Sonnenbrand durch den Sommer!

Mehr Informationen zu dem Thema findet ihr hier.

 

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